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IAA-BLOG/BMW : Autos mit Brennstoffzelle in Serie vor 2030

06.09.2021 | 14:16

Die wichtigsten Meldungen zur IAA Mobility in München in kompakter Form:

BMW: Autos mit Brennstoffzelle in Serie vor 2030 

BMW fährt beim künftigen Antrieb von Premiumwagen weiterhin mehrgleisig und setzt weiter auf den Einsatz der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie. "Vor 2030 wird es eine Serie von Autos geben, die groß genug sein wird, um profitabel zu sein", sagte BMW-CEO Oliver Zipse während der IAA. Wir groß die Serie konkret ausfallen werde, sei aktuell noch nicht abzusehen. Für nächstes Jahr plant BMW den Marktstart des i Hydrogen Next, der erste Wagen aus einer Kleinserie. Die dann geplante größere Serie werde es in fünf bis sieben Jahren geben, so Zipse. BMW bezieht dabei die Brennstoffzellen von Toyota. Die Unternehmen arbeiten seit Jahren in dem Bereich zusammen.

Continental will bei Nachhaltigkeit und autonomem Fahren punkten 

Continental will bei Nachhaltigkeit und CO2-Ersparnis in den kommenden Jahren punkten und strebt auch beim autonomen Fahren eine führende Rolle an. "Schon ab 2022 werden wir Geschäfte mit emissionsfreien Fahrzeugen komplett CO2-neutral stellen - und das weltweit", sagte Conti-Chef Nikolai Setzer am Montag auf der IAA Mobility in München. "Für 2040 streben wir in allen Werken weltweit einen CO2-Ausstoß von null an. Und das große Ziel‚ vollständig klimaneutral entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu wirtschaften, haben wir uns spätestens für 2050 vorgenommen."

BMW-Chef Zipse erwartet in einem Jahr wieder Normalität bei Chips 

BMW rechnet im kommenden Jahr wieder mit einer normalen Belieferung von Halbleitern. "Die Anspannung in den Lieferketten wird wohl noch sechs bis zwölf Monate andauern", sagte BMW-CEO Oliver Zipse auf der IAA in München. Die Liefersituation werde etwa in einem Jahr wieder zur Normalität zurückkehren. Die gesamte Branche befinde sich angesichts der enormen Nachfrage in einer Nachinvestitionsphase. Langfristig sehe Zipse bei der Versorgungssicherheit mit Halbleitern keinerlei Probleme.

Aktionsbündnis will für Mobilitätswende demonstrieren 

Anlässlich der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München hat ein Bündnis von Umweltorganisationen zu Protesten für die Mobilitätswende aufgerufen. "Weniger Autos und bessere Mobilität - weniger Verkehr und mehr Klimaschutz: Das sind die zentralen Forderungen", erklärte das Aktionsbündnis "Aussteigen" am Montag. Am kommenden Samstag wollen die Organisatoren "tausende Teilnehmer" auf die Straße bringen, noch gibt es aber juristische Unklarheiten über die Demonstrationsroute.

Schaeffler kooperiert mit Mobileye beim autonomen Fahren 

Der Autozulieferer Schaeffler hat sich für die Entwicklung autonom fahrender Transportshuttles bis zur Serienreife einen Partner ins Boot geholt. Wie das Unternehmen anlässlich der Automesse IAA Mobility mitteilte, hat es mit der Intel-Tochter Mobileye, einem führender Anbieter von Systemen für automatisiertes Fahren, eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart. Durch die Kombination von Schaefflers modularer Plattform "Rolling Chassis" mit dem Selbstfahr-System von Mobileye sei eine schnelle Skalierung von autonomen Transportlösungen ab dem Jahr 2023 möglich.

BMW verschärft Ziele für CO2-Ausstoß 

BMW verschärft seine im Sommer 2020 ausgegebenen Ziele zur Senkung der CO2-Emissionen erneut. Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß je Fahrzeug und gefahrenem Kilometer gegenüber dem Jahr 2019 nun mindestens halbiert werden, wie BMW anlässlich der Automesse IAA Mobility in München mitteilte. Entscheidend dafür ist der Hochlauf der Elektromobilität.

ZF: 2030 mehr Umsatz mit E-Mobilität als mit Getriebegeschäft 

ZF Friedrichshafen rechnet in den kommenden Jahren mit einem schnellen Hochlauf im E-Mobilitätsgeschäft. Im Jahr 2030 dürfte der Umsatzanteil des Geschäfts mit Elektroantrieben weltweit bei rund 50 Prozent liegen, sagte ZF-CEO Wolf-Henning Scheider auf der IAA Mobility in München. Aktuell belaufe sich der Umsatz im Geschäft mit Getriebeaggregaten auf rund 10 Milliarden Euro. Mit Blick auf den aktuellen Auftragsbestand sei ZF auf Kurs, dieses Ziel zu erreichen. Der Hochlauf der E-Mobilität gehe schneller voran als erwartet. "Vor drei Jahren hätten wir das nicht erwartet", ergänzte Scheider.

ZF will Entwicklungszeit für E-Antriebe um 50% reduzieren 

Der Autozulieferer ZF will mehr Tempo bei der Entwicklung in der E-Mobilität. "Wir reduzieren die Entwicklungszeiten für Elektroantriebe um 50 Prozent", sagte Vorstandschef Wolf-Henning Scheider auf der Automesse IAA Mobility in München. Dafür bündelt ZF seine Elektromobilitäts-Expertise im Bereich Systemlösungen, Komponenten und Softwaresteuerung in einer Plattform namens "Modular eDrive Kit". Die neuen Antriebe dieser Plattform bieten laut ZF deutliche Verbesserungen bei Leistungsdichte, Gewicht und Wirkungsgrad.

Bosch will Umsatz mit E-Mobilität bis 2025 verfünffachen 

Bosch wächst in der Elektromobilität doppelt so stark wie der Markt und rechnet dieses Jahr mit einem Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro. Bis 2025 soll sich der Umsatz verfünffachen: "Die Elektromobilität wird für uns zum Kerngeschäft, die CO2-freie Mobilität zu einem Wachstumsfeld", sagte Bosch-Chef Volkmar Denner anlässlich der IAA Mobility. Zu den Wachstumsfeldern zähle auch das automatisierte Fahren. Der Stuttgarter Stiftungskonzern ist im Bereich E-Mobilität so breit aufgestellt wie kaum ein anderes Unternehmen. Bosch hat unter anderem E-Bikes, E-Achsmodule oder auch elektrische Baumaschinen im Angebot.

Daimler-CEO: Können auch dauerhaft zweistellige Marge erzielen 

Daimler traut sich in einem guten Wirtschaftsumfeld auch dauerhaft eine außerordentlich gute Margenentwicklung im Premiumautogeschäft zu. "Es ist unsere Ambition zweistellig zu sein", sagte Daimler-CEO Ola Källenius anlässlich der IAA. "In einer Zeit, in der der Markt es hergibt, können wir auch dauerhaft eine zweistellige Marge erreichen", ergänzte der Manager. In den vergangenen drei Quartalen hatte der Konzern bei Mercedes-Benz Pkw und Vans dank der enorm hohen Nachfrage und einer guten Preisdurchsetzung jeweils eine Rendite von mehr 10 Prozent erzielt.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/kla/mgo

(END) Dow Jones Newswires

September 06, 2021 08:15 ET (12:15 GMT)

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Nettoliquidität 2021 17 908 Mio 20 851 Mio 19 097 Mio
KGV 2021 5,28x
Dividendenrendite 2021 5,49%
Marktkapitalisierung 55 687 Mio 64 775 Mio 59 384 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 0,34x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,31x
Mitarbeiterzahl 120 726
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GREAT WALL MOTOR COMPANY LIMITED27.82%73 586