Einloggen
Einloggen
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
Registrieren
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. BMW AG
  6. News
  7. Übersicht
    BMW   DE0005190003   519000

BMW AG

(BMW)
  Bericht
Verzögert Xetra  -  17:35 26.09.2022
72.16 EUR   +1.09%
26.09.Studie: Autozulieferer managen Betriebskapital schlechter als Hersteller
DP
26.09.Indizierte Nachfrage nach Aktien der Porsche AG übersteigt den vollen Umfang der Transaktion - Bookrunner
MR
26.09.CFO zuversichtlich, dass BMW das obere Ende des Margenziels für GJ23 erreichen wird
MT
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivateFonds 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Milliarden-Quelle Dienstwagen - Chance fürs 9-Euro-Ticket?

14.08.2022 | 14:34

BERLIN (dpa-AFX) - Die Diskussion um eine mögliche Nachfolgelösung für das 9-Euro-Ticket dreht sich vor allem ums Geld. Ein neues Angebot im öffentlichen Nahverkehr dürfte je nach Ausgestaltung mehrere Milliarden Euro kosten. Woher soll das Geld kommen, wenn Bund und Länder keine zusätzlichen Schulden machen sollen? SPD-Chef Lars Klingbeil brachte jüngst erneut die Übergewinnsteuer für Unternehmen ins Spiel. Doch zunehmend rücken auch die Regelungen für Dienstwagen in den Blick. Forderungen nach einer Reform dieser Regeln werden wieder lauter.

Kritik entzündet sich dabei schon lange an der sogenannten Dienstwagenpauschale, den Steuerregeln für die private Nutzung von Dienstwagen. Anderen Fachleuten geht es aber auch um die generelle Möglichkeit für Unternehmen, den Kauf von Dienstwagen zu großen Teilen von der Steuer abzusetzen. Zu diesen Kritikern gehört etwa der Lobbyverband Deutsche Umwelthilfe (DUH). "Jedes Jahr erstattet der Staat Steuern in Milliardenhöhe für Dienstwagen, die zu einem ganz überwiegenden Teil besonders klimaschädlich sind", sagt der DUH-Bundesvorsitzende Jürgen Resch.

Um die Kritik zu untermauern, hat der Verband nun mehr als ein Dutzend besonders teure und PS-starke Luxusfahrzeuge aus den Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) herausgesucht. Dazu gehören etwa der Luxussportwagen Audi RS Q8 oder der Geländewagen AMG G 63 von Mercedes. Beide Fahrzeuge sind nicht nur mehrere hundert PS stark, sondern stoßen auch ein Vielfaches der von der EU gesetzten CO2-Grenzwerte von 95 Gramm pro Kilometer aus. Die deutliche Mehrheit dieser Fahrzeuge wird von Unternehmen und Freiberuflern gekauft - die einen großen Teil des Kaufpreises von der Steuer absetzen können.

Wer selbst in die Statistiken des KBA schaut, stellt fest: Je teurer ein Auto, desto höher ist der Anteil der sogenannten gewerblichen Neuzulassungen - also der Firmenwagen. Bei den mehr als 2200 neu zugelassenen Oberklasse-Fahrzeugen im ersten Halbjahr dieses Jahres etwa wurden laut KBA mehr als 85 Prozent an gewerbliche Käufer ausgeliefert. In der Kompaktklasse waren es hingegen lediglich 68 Prozent, bei Kleinwagen rund 51 Prozent.

Wenn ein Unternehmen einen Dienstwagen kauft, kann es laut Bundesfinanzministerium je nach Unternehmenssteuerbelastung zwischen 39 und 43 Prozent des Bruttolistenpreises vom Staat zurückbekommen. Erstattet wird sowohl die Vorsteuer als auch für fünf Jahre die Ertragssteuer in Folge der Abschreibung des Fahrzeugs. Das ist aus Sicht vieler Fachleute auch nicht verwerflich. Schließlich können Unternehmen alles mögliche von der Steuer absetzen.

Doch eine Obergrenze bei Dienstwagen gibt es nicht. Bei einigen Fahrzeugen aus der DUH-Untersuchung beläuft sich die Erstattung laut Verband deshalb auf deutlich mehr als 100 000 Euro für ein einzelnes Auto.

DUH-Chef Resch kritisiert diese Summen. "Wir fordern angesichts der sich dramatisch zuspitzenden Klimakrise einen sofortigen Stopp der Absetzbarkeit für Fahrzeuge, die die seit 2020 gültigen EU-Flottengrenzwerte überschreiten", sagt er. Damit würden zunehmend emissionsarme Autos und Elektrofahrzeuge in den Firmenflotten und schließlich auf dem Gebrauchtmarkt landen, wenn die Dienstwagen nach wenigen Jahren wieder verkauft werden.

Zum anderen schlägt Resch eine preisliche Obergrenze vor, ab welcher der Staat keine Steuererstattungen mehr anbietet. "Das sollten 30 000 Euro pro Fahrzeug sein, nach dem Beispiel Frankreichs." Auf diese Weise könne der Staat Milliarden einsparen und damit Anschlusslösungen für das 9-Euro-Ticket finanzieren, ist Resch überzeugt.

Andere Fachleute sehen zusätzliches Potenzial in einer Änderung des sogenannten Dienstwagenprivilegs: Wer seinen Firmenwagen auch privat nutzen kann, der hat einen sogenannten geldwerten Vorteil, der versteuert werden muss. Wer kein Fahrtenbuch führt, muss pro Monat ein Prozent des Bruttolistenpreises an den Staat abgeben, bei Fahrzeugen mit alternativen Antrieben weniger.

"Doch der tatsächliche geldwerte Vorteil für den Nutzer liegt je nach Ausmaß der Privatnutzung deutlich höher", sagt Matthias Runkel, Verkehrsexperte beim Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), einem weiteren Interessenverein. Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass der Staat mindestens 3,1 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr einnehmen könnte, wenn sich die Besteuerung am tatsächlichen ökonomischen Vorteil für den privaten Dienstwagennutzer orientieren würde. Das FÖS geht mit aktuelleren Zahlen sogar von 4,5 bis 5,5 Milliarden Euro an möglichen Zusatzeinnahmen aus.

Leisten könnten sich die Dienstwagen-Privatnutzer das wohl. Je höher das Einkommen, sagt Runkel, umso weiter verbreitet sind schließlich Firmenfahrzeuge./maa/DP/he


© dpa-AFX 2022
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BMW AG 1.09%72.16 verzögerte Kurse.-18.45%
MERCEDES-BENZ GROUP AG 1.60%54.77 verzögerte Kurse.-18.97%
RENAULT 1.10%28.04 Realtime Kurse.-8.20%
RS GROUP PLC 1.63%1000 verzögerte Kurse.-17.08%
STELLANTIS N.V. 1.91%12.72 verzögerte Kurse.-25.19%
VOLKSWAGEN AG -1.38%138.22 verzögerte Kurse.-22.12%
Alle Nachrichten zu BMW AG
26.09.Studie: Autozulieferer managen Betriebskapital schlechter als Hersteller
DP
26.09.Indizierte Nachfrage nach Aktien der Porsche AG übersteigt den vollen Umfang der Transa..
MR
26.09.CFO zuversichtlich, dass BMW das obere Ende des Margenziels für GJ23 erreichen wird
MT
26.09.BMW-Finanzchef stellt für 2023 leichtes Absatzplus in Aussicht
RE
26.09.BMW peilt 2023 wieder leichtes Wachstum an - Elektroabsatz soll rasant zulegen
AW
23.09.Studie: Dividendensegen kommt vor allem Auslands-Aktionären zu Gute
DP
21.09.China eher riskant als attraktiv: 'Ideologie übertrumpf..
AW
21.09.China weniger attraktiv: 'Ideologie übertrumpft Wirtschaft'
DP
20.09.DZ Bank belässt BMW auf 'Kaufen' - Fairer Wert 95 Euro
DP
20.09.BMWs Venture Capital Einheit leitet Investitionsrunde in Alitheon mit an
MT
Mehr Börsen-Nachrichten, Aktienanalysen und Empfehlungen
News auf Englisch zu BMW AG
26.09.Indicated demand for shares in Porsche AG exceeds full deal size - bookrunners
RE
26.09.CFO Confident BMW Will Reach Higher End of FY23 Margin Target Range
MT
26.09.BMW sees slight growth in 2023, cuts Germany gas intake by 15%
RE
26.09.Auto suppliers feel the green squeeze as carmakers get clean
RE
26.09.World Premiere In Los Angeles : BMW M Motorsport unveils the BMW M Hybrid V8 in its race l..
AQ
26.09.The BMW Motorrad Motorsport family mourns the death of Leon Langstädtler.
AQ
26.09.Bmw Berlin Marathon : Route test with the fully-electric BMW CE 04.
AQ
26.09.BMW BERLIN-MARATHON starters with special backgrounds and mission visit BMW Group Plant..
AQ
26.09.Auto suppliers feel the green squeeze as carmakers get clean
RE
23.09.Continental revamped compliance team after air-conditioning parts problem
RE
Mehr Börsen-Nachrichten, Aktienanalysen und Empfehlungen auf Englisch
Analystenempfehlungen zu BMW AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2022 133 Mrd. 129 Mrd. 127 Mrd.
Nettoergebnis 2022 14 561 Mio 14 047 Mio 13 926 Mio
Nettoliquidität 2022 26 074 Mio 25 153 Mio 24 936 Mio
KGV 2022 3,14x
Dividendenrendite 2022 10,2%
Marktwert 47 000 Mio 45 340 Mio 44 949 Mio
Marktwert / Umsatz 2022 0,16x
Marktwert / Umsatz 2023 0,14x
Mitarbeiterzahl 118 909
Streubesitz 57,5%
Chart BMW AG
Dauer : Zeitraum :
BMW AG : Chartanalyse BMW AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends BMW AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendNeutralFallend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 24
Letzter Schlusskurs 72,16 €
Mittleres Kursziel 103,86 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 43,9%
Verlauf des Gewinns je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Oliver Zipse Senior VP-Corporate Planning & Product Strategy
Nicolas Peter Group Leader-Corporate Finance
Norbert Reithofer Chairman-Supervisory Board
Susanne Klatten Independent Member-Supervisory Board
Manfred Schoch Chairman-General Works Council
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
BMW AG-18.45%45 171
TOYOTA MOTOR CORPORATION-3.68%193 831
VOLKSWAGEN AG-22.12%82 672
MERCEDES-BENZ GROUP AG-18.97%56 077
GENERAL MOTORS COMPANY-39.48%51 732
FORD MOTOR COMPANY-40.73%49 489