Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  BMW AG    BMW   DE0005190003

BMW AG

(BMW)
  Report
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NachrichtenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalystenempfehlungen

Milliardenspritze für Autobranche - Erhöhte E-Kaufprämie bis 2025

17.11.2020 | 19:56

(neu: Details zur weiteren Plug-in-Hybrid-Förderung)

BERLIN (dpa-AFX) - Eine neue Milliardenspritze des Bundes soll die deutsche Autoindustrie durch die Corona-Krise tragen und den Wandel zu klimaschonenderen Fahrzeugen beschleunigen. Insgesamt sind drei Milliarden Euro zusätzlich vorgesehen, wie mehrere beteiligte Minister vor einem Spitzengespräch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Branchenvertretern am Dienstagabend mitteilten. Jeweils eine Milliarde Euro sind demnach für drei Kernpunkte vorgesehen: Erhöhte Kaufanreize für Elektroautos sollen bis Ende 2025 verlängert werden. Ein Abwrackprogramm soll einen Austausch alter Lkw gegen sauberere Laster fördern. Zudem soll ein "Zukunftsfonds Automobilindustrie" den Wandel des zentralen Industriezweigs längerfristig unterstützen.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte, in der ganzen Branche inklusive Händler seien mehrere Millionen Menschen beschäftigt. Mit bereits zugesagten zwei Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket stelle der Bund nun insgesamt mehr als fünf Milliarden Euro bereit, um die Überwindung der Konjunkturkrise, aber auch die Anpassung an den ökologischen und digitalen Wandel zu erleichtern.

Um mehr E-Autos auf die Straßen zu bringen, war die bestehende Kaufprämie (Umweltbonus) über eine "Innovationsprämie" bereits deutlich erhöht worden - seitdem steigen die Absatzzahlen. Damit können Autokäufer einen Zuschuss von bis zu 9000 Euro bekommen. Dafür verdoppelt der Bund seinen Anteil am Bonus, der eigentlich zur Hälfte auch von Herstellern gezahlt wird. Diese erhöhte Kaufprämie war vorerst bis Ende 2021 vorgesehen und soll nun bis Ende 2025 laufen. Bisher werden reine E-Autos und auch Plug-in-Hybride gefördert, die sowohl elektrisch als auch mit Sprit fahren.

Über die genaue künftige Ausgestaltung habe man "bis zum Schluss" gesprochen, sagte Altmaier. Umweltschützer sehen vor allem die Prämie für Plug-in-Hybride kritisch, da diese oft vor allem als Verbrenner mit Sprit gefahren werden. Die Plug-in-Hybride würden ebenfalls bis Ende 2025 weiter gefördert, sagte Altmaier. Es werde aber "eine etwas umweltehrgeizigere Lösung bei der Reichweite der Batterien" angestrebt. Konkret hieß es dazu in einer Beschlussvorlage, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag, Hybride würden "nur gefördert, wenn diese ab 2022 eine Mindestreichweite von 60 Kilometer, ab 2025 von mindestens 80 Kilometer haben."

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) sagte, es gelinge erstmals, in der Wirtschaftskrise nicht die Klimakrise zu vergessen. 2020 habe die Elektromobilität den Durchbruch geschafft, das liege mit an der Kaufprämie. Auch der Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur solle vorangetrieben werden. Bei Lkw könne man nicht die gleichen Maßstäbe anlegen wie bei Pkw, da das Modellangebot noch nicht so weit sei. Mit dem Klimaschutz- und dem Konjunkturprogramm stünden bereits 1,2 Milliarden Euro für den Antriebswechsel bei Lkw bereit.

Die neue Lkw-Abwrackprämie soll alte Nutzfahrzeuge von der Straße holen und den Verkauf neuerer Modelle ankurbeln, wie Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte. Die Milliarde, die der Bund dafür gibt, soll aufgeteilt werden: 500 Millionen Euro für Unternehmen, die Laster der Abgasnormen Euro 3, 4 und 5 gegen Lkw der neuen Norm Euro 6 eintauschen, und weitere 500 Millionen Euro für die öffentliche Beschaffung - also zum Beispiel alte Feuerwehrautos.

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte, der Weg zur Klimaneutralität werde nur erfolgreich sein, wenn Wohlstand und Innovationskraft erhalten würden. "Die besten neuen Maschinen und Anlagen nutzen nichts, wenn es keine qualifizierten Fachkräfte gibt." Daher seien Weiterbildungsprogramme wichtig, damit die Beschäftigten von heute auch die Arbeit von morgen machen könnten. Für den "Zukunftsfonds" soll Altmaier zufolge ein Expertenrat gebildet werden, um praxisnahe Entscheidungen vorzubereiten. Auch die Unternehmen und Gewerkschaften würden eng eingebunden.

Spitzenvertreter der Koalition hatten sich vorab für eine längere erhöhte E-Auto-Kaufprämie stark gemacht. Der Autofahrerclub ADAC meldete Bedenken an. Der Umweltbonus gelte ohnehin bis 2025, die zusätzliche Erhöhung als Innovationsprämie sollte nicht über 2023 hinaus gezahlt werden, sagte Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand vor der Bekanntgabe der Pläne. Bei Plug-in-Hybriden solle die Prämie zudem von der elektrischen Nutzung abhängig gemacht werden.

Umweltschützer kritisierten die Vorhaben. Eine Verlängerung der hohen E-Auto-Anreize sei "inakzeptabel", sagte BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg. Das gelte besonders für Plug-in-Hybride. Der Bund solle Zulieferern helfen, "mit neuen Produkten die Abhängigkeit vom Auto zu durchbrechen". Greenpeace-Experte Tobias Austrup sagte: "Statt teure Prämien für E-Autos bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag zu verlängern, braucht es deutliche Aufschläge für klimaschädliche Autos." Die Umwelthilfe forderte statt Lkw-Prämien mehr Schienengüterverkehr.

Beim Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Fahrzeuge will der Bund auch die Mineralölwirtschaft in die Pflicht nehmen. Ziel sei eine Ausrüstung von mindestens 25 Prozent aller Tankstellen mit Schnelllade-Ladeinfrastruktur bis Ende 2022, mindestens 50 Prozent bis Ende 2024 und mindestens 75 Prozent bis Ende 2026, hieß es in der Vorlage. Dazu werde man "Gespräche mit der Mineralölwirtschaft führen mit dem Ziel einer Selbstverpflichtung zur Erreichung dieser Ziele". Bis Ende 2022 gebe es Fördergeld. "Sofern danach die vereinbarten Ziele nicht erreicht werden, wird die Bundesregierung durch eine Versorgungsauflage die genannten Anteile gesetzlich regeln."/ted/sam/DP/he


© dpa-AFX 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AUDI AG -0.61%1630 Schlusskurs.0.00%
BMW AG -0.23%70.64 verzögerte Kurse.-1.99%
DAIMLER AG 1.19%58.64 verzögerte Kurse.0.21%
PEUGEOT SA -4.21%21.85 Realtime Kurse.-2.32%
VOLKSWAGEN AG 0.43%158.42 verzögerte Kurse.3.41%
Alle Nachrichten auf BMW AG
20.01.Aktien Frankfurt Schluss: Gewinne - MDax und SDax mit Rekordhoch
DP
20.01.REITERBERGER, MIKHALCHIK, FORÉS : Starkes BMW Trio für die Saison 2021 in der FI..
PU
20.01.AKTIE IM FOKUS : Daimler im starken Autosektor gefragt - HSBC mit Kaufempfehlung
DP
20.01.BMW : Motorrad erzielt 2020 sein zweitbestes Absatzergebnis der Geschichte.
PU
19.01.TAKATA-AIRBAGS : Ford muss drei Millionen Fahrzeuge in USA zurückrufen
DP
19.01.MÄRKTE EUROPA/Britische Handelsaktien leiden unter Brexit-Chaos
DJ
19.01.XETRA-SCHLUSS/Uneinheitlich - Zweite Reihe läuft weiter
DJ
19.01.MÄRKTE EUROPA/DAX geht die Luft aus - Anleger warten ab
DJ
19.01.PROJEKT TITELVERTEIDIGUNG : BMW Team RLL startet bei den 24 Stunden von Daytona ..
PU
19.01.Corona und Chip-Mangel machen Europas Autobauern zu schaffen
RE
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu BMW AG
20.01.EDMUNDS : Top automotive tech at CES 2021
AQ
20.01.DAIMLER AG : 's Market Cap Jumped by €9B YoY, BMW and Volkswagen Group Down by €..
AQ
20.01.REITERBERGER, MIKHALCHIK, FORÉS : Strong BMW trio for the 2021 season in the FIM..
PU
20.01.BMW : Motorrad achieves its second-best sales result in history in 2020.
PU
20.01.Audi aims to sell one million cars in China in 2023
RE
19.01.MISSION TITLE DEFENCE : BMW Team RLL starts the IMSA endurance season at the Rol..
AQ
19.01.How Volkswagen's $50 Billion Plan to Beat Tesla -2-
DJ
19.01.How Volkswagen's $50 Billion Plan to Beat Tesla Short-Circuited
DJ
19.01.China's Consumers Fall Behind Even as Its Economy Marches Forward
DJ
19.01.European new car sales drop by 3.7% y/y in December - ACEA
RE
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 97 270 Mio 118 Mrd. 105 Mrd.
Nettoergebnis 2020 3 522 Mio 4 272 Mio 3 794 Mio
Nettoliquidität 2020 16 335 Mio 19 815 Mio 17 601 Mio
KGV 2020 13,2x
Dividendenrendite 2020 2,45%
Marktkapitalisierung 45 655 Mio 55 232 Mio 49 192 Mio
Marktkap. / Umsatz 2020 0,30x
Marktkap. / Umsatz 2021 0,27x
Mitarbeiterzahl 133 778
Streubesitz 57,3%
Chart BMW AG
Dauer : Zeitraum :
BMW AG : Chartanalyse BMW AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse BMW AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 26
Mittleres Kursziel 77,80 €
Letzter Schlusskurs 70,79 €
Abstand / Höchstes Kursziel 70,9%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 9,91%
Abstand / Niedrigstes Ziel -15,2%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Oliver Zipse Chairman-Management Board
Norbert Reithofer Chairman-Supervisory Board
Nicolas Peter Chief Financial Officer
Susanne Klatten Independent Member-Supervisory Board
Manfred Schoch Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
BMW AG-1.99%55 232
TOYOTA MOTOR CORPORATION-3.41%207 445
VOLKSWAGEN AG3.41%97 567
GENERAL MOTORS COMPANY31.70%78 493
DAIMLER AG0.21%72 101
HYUNDAI MOTOR COMPANY34.90%49 931