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Tschechischer Investor greift nach Einzelhändler Metro

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27.08.2018 | 14:53

(neu: mehr Hintergrund, Analystenstimmen, aktualisierter Kurs.)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Einzelhändler Metro steht womöglich vor der Übernahme durch den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky. Nachdem Großaktionär Haniel vor dem Wochenende einen Teilausstieg aus der Metro angekündigt hatte, bereitet nun auch der Elektronikhändler Ceconomy den Verkauf eines Großteils seiner rund zehnprozentigen Beteiligung an dem Handelskonzern vor. An der Börse sorgte dies zum Wochenstart für neue Phantasie und für kräftige Kursgewinne.

Wie Ceconomy am Montag in Düsseldorf mitteilte, führt der Elektronikhändler mit der zu Kretinsky gehörenden EP Investment Gespräche über einen solchen Deal. Der Duisburger Familienkonzern Haniel hatte bereits in der vergangenen Woche die Veräußerung eines Metro-Aktienpakets von 7,3 Prozent an EP Global bekannt gegeben, hinter der Kretinsky ebenfalls steht. Zugleich räumte Haniel EP Global eine Kaufoption über seine restlichen 15,2 Prozent ein.

Ceconomy ist ebenso wie der Lebensmittelhändler Metro im vergangenen Sommer aus der Aufspaltung der früheren Metro Group hervorgegangen. Ceconomy, die Dachgesellschaft der Elektronikfachmärkte Mediamarkt und Saturn, bekam dabei das Metro-Aktienpaket mit auf den Weg.

Bislang hat die Metro-Beteiligung sowohl Ceconomy als auch dem Duisburger Familienkonzern Haniel aber wenig Freude gemacht. Wegen des schlechten Laufs der Metro-Aktie hatte Ceconomy Millionen abschreiben müssen, was auf das eigene Ergebnis drückte. Die Metro-Aktie hat zwar seit ihrem Jahrestief bei gut 10 Euro Mitte Juli inklusive der aktuellen Kursgewinne um mehr als 30 Prozent zugelegt, seit Jahresbeginn hat das Papier aber rund ein Fünftel an Wert verloren.

Am Montag schoss der Metro-Anteilsschein in der Spitze um fast 20 Prozent nach oben auf den höchsten Stand seit mehr als vier Monaten. Zuletzt lag die Aktie noch mit mehr als elf Prozent im Plus bei 13,28 Euro. Für die Metro könnten die jetzigen Verkaufsgespräche am Ende eine Komplettübernahme bedeuten, sagte Experte Bruno Monteyne vom Analysehaus Bernstein. Sollten alle Deals über die Bühne gehen, würde der neue Großaktionär insgesamt rund 31,5 Prozent an der Metro halten. Damit wäre die Schwelle von 30 Prozent überschritten, ab der ein Investor ein Übernahmeangebot für das gesamte Unternehmen unterbreiten muss.

Hinter EP Global stecken der tschechische Jurist Daniel Kretinsky, der zu den reichsten Männern seines Landes zählt, sowie sein slowakischer Partner Patrik Tkac. Der Unternehmer Kretinsky ist außerdem Vorstandsvorsitzender und einer der Eigentümer des tschechischen Energieunternehmens EPH.

Zudem ist er Miteigentümer des Prager Fußballclubs AC Sparta Praha. Beobachter beschreiben ihn als umtriebig, zielstrebig, aber auch gern im Hintergrund operierend. Er mischte in den vergangenen Jahren bei Übernahmen in Bergbau- und Energiesektor, aber auch in der Medien- und Handelsbranche mit. Vor etwa zwei Jahren hatte EPH den Braunkohletagebau von Vattenfall in der Lausitz übernommen sowie Kraftwerke in Brandenburg und Sachsen.

Ob das Investorenduo nun auch beim Ceconomy-Anteil tatsächlich zum Zug kommt, stand zuletzt noch nicht gänzlich fest. Eine Entscheidung sei bislang nicht getroffen, ob und zu welchen Bedingungen ein Anteilskaufvertrag abgeschlossen werden kann, hieß es von Ceconomy. Allerdings dürfte Ceconomy zunächst weiterhin Aktionär bleiben, denn der Konzern kann etwa ein Zehntel seines Aktienpakets aufgrund steuerlicher Sperrfristen nicht veräußern.

Für die Metro-Führung könnten nun neue Zeiten anbrechen. "Es könnte durchaus sein, dass EP Global das Investment als strategisch betrachtet", schrieb Jürgen Elfers von der Commerzbank. In diesem Fall dürfte der neue Großaktionär auf Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz in der Metro-Gruppe drängen. Auch Bernstein-Experte Monteyne geht davon aus, dass der neue Großaktionär aller Voraussicht nach nicht wie eine "passive Holding" agieren dürfte. Stattdessen dürfte dieser versuchen, das Wertpotenzial des Handelsriesen auch auszuschöpfen.

Der steckt derzeit in schwierigem Fahrwasser. Vor allem das Russland-Geschäft hatte sich für Metro zum Sorgenkind entwickelt, das dem Konzern eine Gewinnwarnung im Frühjahr einbrockte. Mit ausgewechseltem Management und neuer Strategie lief es zuletzt in Russland zumindest wieder besser.

Dass sich auch Großaktionär Haniel von seinem Anteil trennen will, hatte sich wegen des Kursverfalls der Metro-Aktie ebenfalls abgezeichnet. Mehr als 50 Jahre lang hatte das Traditionsunternehmen Metro als Großaktionär die Stange gehalten. Doch auch die Aufspaltung des Konzerns hatte nicht den erhofften Kursanstieg gebracht. Haniel-Chef Stephan Gemkow begründete den vereinbarten Aktienverkauf nun damit, dass sein Unternehmen aufgrund des "allgemein volatileren Umfelds" seine Diversifikation vorantreibe. Damit wolle er "insgesamt eine bessere Risikoposition unseres Portfolios erreichen", sagte Gemkow dem "Handelsblatt" (Montag)./tav/mne/bgf/jha/

© dpa-AFX 2018

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