Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

DELIVERY HERO - Die Essensbestellplattform Delivery Hero muss einen weiteren Rückschlag in Südostasien verkraften. Nach dem Scheitern der Verkaufsverhandlungen für die Aktivitäten in sieben ostasiatischen Ländern in der vergangenen Woche sind nach Informationen der Wirtschaftswoche auch die Verhandlungen über einen möglichen Verkauf der Delivery-Hero-Geschäfte in Taiwan vorerst gescheitert. Der Wettbewerber Uber Eats hat demnach die weit fortgeschrittenen Verkaufsgespräche kürzlich abgebrochen. Delivery Hero und Uber Eats wollten sich auf Anfrage nicht dazu äußern. (Wirtschaftswoche)

THYSSENKRUPP - Nach Berichten über einen möglichen Stellenabbau im Stahlgeschäft erinnert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) den Mutterkonzern an die Bedingungen für die Staatshilfe. "Das BMWK fördert das Projekt tkH2steel, da es eine große Bedeutung für die Dekarbonisierung der Industrie und die Zukunft des Industriestandorts Deutschland besitzt. Wir erwarten eine vollständige Umsetzung des Projekts am Standort Duisburg - einhergehend mit der Sicherung der Beschäftigung und Wertschöpfung vor Ort. Dies ist Bedingung für die Gewährung der Zuwendung", sagte eine Sprecherin des Ministeriums. (Rheinische Post)

EY - Die Prüfungsgesellschaft EY hat sich eine neue Rechtsform und Organisation verschafft. Das Unternehmen hat die jahrzehntelang bestehende EY GmbH zum Februar in eine Kommanditgesellschaft (KG) umgewandelt, wie dem Handelsblatt vorliegende Dokumente und Verträge zeigen. Der Schritt ist ungewöhnlich: Keine andere große deutsche Prüfungsfirma firmiert als KG. Zugleich hat EY eine neue interne Struktur eingeführt. Eine Holding mit operativ und rechtlich eigenständigen Einheiten ersetzt die "Service-Lines", in denen EY die Dienstleistungen bisher aufgeteilt hatte. Die Geschäfte mit Steuerberatung, Consulting und Wirtschaftsprüfung sind nun rechtlich stärker voneinander getrennt. Von dem Umbau sind nahezu alle 11.000 Mitarbeiter in Deutschland betroffen. (Handelsblatt)

INDITEX - Zara bereitet sich auf die Wiedereröffnung der Geschäfte in der Ukraine vor, die bei Kriegsausbruch geschlossen wurden. Inditex, der spanische Eigentümer von Zara, hat den örtlichen Vermietern mitgeteilt, dass Anfang April mit der Wiedereröffnung der Geschäfte in der Ukraine beginnen wird. Der umsatzstärkste Modekonzern der Welt, ist der wichtigste globale Einzelhändler, der in die Ukraine zurückkehrt, wo seine Filialen einst die Hauptattraktion in vielen Einkaufszentren waren. H&M hat seinen Betrieb im November 2023 wieder aufgenommen. (Financial Times)

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March 01, 2024 00:58 ET (05:58 GMT)