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Continental denkt über weitere Einschnitte nach

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12.11.2019 | 12:01
A tyre of German tyre company Continental is pictured before the annual news conference in Hanover

Der Autozulieferer Continental sieht nach einem Milliardenverlust kein Licht am Ende des Tunnels.

Für das kommende Jahr rechnet der Dax-Konzern aus Hannover bestenfalls mit einer weltweit stagnierenden Autoproduktion und wird sein Sparprogramm womöglich nachschärfen. "Wir haben gesagt, dass das ein Programm ist, das wir jetzt gestartet haben, dass das aber noch nicht das Ende sein muss und wir möglicherweise weitere Maßnahmen erarbeiten werden", sagte Finanzvorstand Wolfgang Schäfer der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Damit könnten weitere Einschnitte folgen. Conti verhandelt mit dem Betriebsrat bereits seit einigen Wochen über einen tiefgreifenden Umbau, von dem bis Ende 2023 weltweit rund 15.000 Stellen betroffen sein werden, 5000 davon in Deutschland.

Im dritten Quartal fuhr der nach Bosch und Denso weltweit drittgrößte Autozulieferer wegen hoher Abschreibungen auf Firmenbeteiligungen einen Betriebsverlust von annähernd zwei Milliarden Euro ein. Vor Jahresfrist hatte ein operativer Gewinn von 852 Millionen Euro zu Buche gestanden. Auch unter dem Strich wies der Dax-Konzern für diesen Zeitraum mit rund zwei Milliarden Euro tiefrote Zahlen aus. Der Umsatz kletterte rund drei Prozent auf 11,1 Milliarden Euro.

Conti hatte bereits Ende Oktober seine mittelfristigen Markterwartungen gesenkt und Abschreibungen von insgesamt 2,5 Milliarden Euro auf mehrere Zukäufe aus frühren Jahren angekündigt, die die Bilanz schmälern. Bereinigt um die Sondereffekte sackte der Betriebsgewinn immerhin noch um ein Fünftel auf 615 Millionen Euro ein. Dennoch sprach Conti von einem soliden Ergebnis: "Betrachtet man unsere operative Leistung, haben wir uns im dritten Quartal vernünftig entwickelt", erklärte Finanzchef Schäfer. Die Rendite lag wie angekündigt bei 5,6 (Vorjahreszeitraum 7,1) Prozent.

HOFFNUNG AUF EINIGUNG

Bei den Gesprächen mit dem Betriebsrat über den geplanten Stellenabbau, Werksschließungen sowie die Umbesetzungen von Personal rechne er in diesem Jahr mit ersten Abschlüssen, zeigte sich Schäfer zuversichtlich. In einigen Fällen würden sich die Verhandlungen aber wohl bis ins kommende Jahr hinziehen. Conti hatte Ende September einen Umbau angekündigt, von dem in den nächsten zehn Jahren bis zu 20.000 Stellen betroffen sein werden, fast ein Zehntel der Belegschaft. Etwa 7000 Arbeitsplätze stehen in Deutschland auf der Kippe. Auch betriebsbedingte Kündigungen schließt Conti nicht aus. Mit dem Programm stemmt sich Conti gegen die Autokrise und richtet sich zugleich stärker auf die Digitalisierung und die Elektromobilität aus. Weltweit pumpen die Autobauer zurzeit Milliarden in neue saubere Antriebe. Die strengeren Klimaschutz-Auflagen gerade in Europa setzen sie immer stärker unter Druck. Zudem sorgt der Handelsstreit mit den USA dafür, dass die Auto-Produktion in China schrumpft, dem weltgrößten Pkw-Markt. Dadurch bekommen die Zulieferer weniger Aufträge und müssen ihrerseits kräftig auf die Bremse treten.

Eine geringere Nachfrage nach Verbrennungsmotoren geht zugleich mit unsicheren Geschäftsaussichten für Elektroautos einher. Das hat bei Investoren für Skepsis gegenüber Neuemissionen gesorgt. Conti hat sich deshalb von dem Plan verabschiedet, mit einem Börsengang seiner Tochter Vitesco, in der die Technik für Verbrenner und elektrische Antriebe gebündelt ist, Geld einzunehmen. Stattdessen werden die Vitesco-Aktien den Conti-Aktionären ins Depot gebucht.


Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
CONTINENTAL AG -0.39%102.1 verzögerte Kurse.-11.42%
DAX -0.92%12736.95 verzögerte Kurse.-3.86%
DENSO CORPORATION -0.66%4836 Schlusskurs.-2.62%
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Umsatz 2021 4 590 Mrd. 43 586 Mio 39 469 Mio
Nettoergebnis 2021 95 294 Mio 905 Mio 819 Mio
Nettoliquidität 2021 248 Mrd. 2 355 Mio 2 133 Mio
KGV 2021 38,9x
Dividendenrendite 2021 2,89%
Marktkapitalisierung 3 747 Mrd. 35 495 Mio 32 223 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 0,76x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,70x
Mitarbeiterzahl 170 932
Streubesitz 56,9%
Chart DENSO CORPORATION
Dauer : Zeitraum :
DENSO Corporation : Chartanalyse DENSO Corporation | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse DENSO CORPORATION
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendNeutral
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Durchschnittl. Empfehlung AUFSTOCKEN
Anzahl Analysten 18
Mittleres Kursziel 5 201,88 JPY
Letzter Schlusskurs 4 836,00 JPY
Abstand / Höchstes Kursziel 24,1%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 7,57%
Abstand / Niedrigstes Ziel -21,4%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Unternehmensführung
NameTitel
Koji Arima President, CEO & Representative Director
Yasushi Matsui CFO & Senior Head-Corporate Administration
Shoji Tsuzuki Chief Information Security Officer
Hiroyuki Wakabayashi Representative Director, CTO, VP & Head-Technology
Yasushi Yamanaka Representative Director, VP & Head-Quality
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
DENSO CORPORATION-2.62%35 495
APTIV PLC5.50%27 054
CONTINENTAL AG-11.42%24 155
HYUNDAI MOBIS CO.,LTD-7.23%19 478
WEICHAI POWER CO., LTD.-1.46%18 365
MAGNA INTERNATIONAL INC.-1.05%16 257