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Deutsche Telekom : Läuft! 5G-Fernsehen beim Berlin-Marathon

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08.10.2019 | 06:13

Die Zeiten von verwackelten, unscharfen Handyaufnahmen bei Liveübertragungen sollen mit 5G endgültig vorbei sein. Warum das neu ausgebaute Mobilfunknetz zukünftig nicht nur Fans von Sportübertragungen, sondern auch Greta begeistern könnte, haben wir uns beim 46. Berlin-Marathon genauer angeschaut.

Den Weltrekord hat Sieger Kenenisa Bekele Ende September beim 46. Berlin-Marathon nur um zwei Sekunden verfehlt. Beinahe hätte der Äthiopier in der deutschen Hauptstadt Sportgeschichte geschrieben. Trotzdem lief es für ihn in Berlin exzellent - genau wie für uns.

Die Deutsche Telekom hat beim traditionsreichen Marathon tatsächlich eine Bestleistung aufgestellt, und damit Technikgeschichte geschrieben. Denn erstmals bei einer Sportveranstaltung in Deutschland wurden Bilder per 5G-Mobilfunk live im Fernsehen übertragen.

Wir verraten, wie das läuft - und erklären, was die garantiert größte Handy -Kamera der Welt damit zu tun hat.

Eine neue Fernseh-Ära beginnt

Berlin ist ein gutes Pflaster für spektakuläre Neuigkeiten in Sachen Fernsehen. Hier hat der damalige Vizekanzler Willy Brandt am 25. August 1967 auf der '25. Großen Deutschen Funk-Ausstellung' mit einem legendären Knopfdruck das Farbfernsehen in Deutschland gestartet. Dass der Knopf in Wahrheit eine Attrappe war, störte niemanden - denn endlich lernten die Farbbilder das Laufen.

52 Jahre später ist Tiana Trumpa aus dem Innovationszentrum der Deutschen Telekom in Berlin-Schöneberg für eine bahnbrechende TV-Innovation zuständig: Fernseh-Live-Übertragungen per 5G. Sie ist 5G-Projektleiterin bei der Telekom.
Ihr Team und die Experten von Sony wollen die TV-Livebilder vom Marathon per 5G zum Übertragungswagen schicken.

Das neue Netz soll Glasfaser und das Flugzeug als Relaisstation überflüssig machen. Qualitativ hochwertige TV-Bilder in Full HD und künftig sogar in UHD, die per Mobilfunk live übertragen werden - das war bisher nicht möglich. Doch 2019 sollen erstmals zwei professionelle TV-Kameras und mehrere Smartphones an der Strecke ihre Bilder über 5G live ins Fernsehen und in die Social-Media-Kanäle senden.

Das steckt hinter der neuen Technik

Tiana Trumpa erklärt die größte Herausforderung bei ihrem 5G-Pilotprojekt: 'Wir brauchen in diesem Fall wirklich viel Kapazität im Uplink . Wir wollen konstante, stabile Bilder übertragen.' Denn die Zeiten von wackligen, verwaschenen Handybildern sollen mit 5G endgültig vorbei sein.

Das Ziel von Tiana Trumpa und ihren Mitarbeitern: 'Die Produktionsfirmen wollen sich darauf verlassen können, dass der 5G-Uplink funktioniert, dass das Bild nicht ruckelt, und dass die Übertragung nicht abbricht.' Extrem flüssige Full-HD-Übertragungen mit 60 Bildern pro Sekunde erfordern für jede einzelne Kamera, für jedes Smartphone stabil rund 22 Megabit pro Sekunde im Uplink, also beim Übertragen der Daten ins Netz.

Und jede 5G-Zelle muss dabei mehrere Geräte bedienen. Nachdem bisher bei ersten 5G-Anwendungen vor allem spektakuläre Download-Raten im Zentrum des Interesses standen, ist für das Berliner Pilotprojekt vor allem der Uplink entscheidend. für den Berlin-Marathon Dafür wurde die 5G-Uplink-Kapazität verdoppelt.

So funktioniert Live-TV mit 5G

Das internationale Sportmarketing-Unternehmen Infront ist für die weltweite Liveübertragung des Berlin-Marathons zuständig. Im Ü-Wagen erklärt Peer Seitz, Head of Production von Infront, wie das Großereignis ins Fernsehen kommt: 'Wir produzieren hier das Weltbild, das jeder Sender, der die Liverechte besitzt, von uns bekommt inklusive der Bilder von den 5G-Kameras. '

Daraus mischt der Regisseur dann die Liveübertragung zusammen. Zwei professionelle, große TV-Kameras an der Strecke streamen ihre Bilder dabei über jeweils zwei daran angeschlossene Xperia-Smartphones von Sony per 5G in den Ü-Wagen. Sie sind damit quasi die größten 'Handy-Kameras' der Welt.

Schnell, günstiger - und ökologischer

'In Zukunft erwarten wir geringere Latenzen und stabilere Netze', sagt Infront Produktionsleiter Peer Seitz. Produktionsfirmen und Sender benötigten in Zukunft 'geringere Aufbauzeiten und weniger Technik, weil sie auf die existierende 5G-Infrastruktur zurückgreifen können. Bisher senden Kameras bei Sportgroßveranstaltung ihr Signal häufig an ein über dem Gelände fliegendes Flugzeug oder an einen Hubschrauber, die die Daten dann in den Ü-Wagen funken. Oder es ist eine umfangreiche Glasfaser-Infrastruktur erforderlich. Das alles ist teuer und aufwändig, und erfordert viele Genehmigungen.

Bei Übertragungen im 5G-Netz, das ohnehin vor Ort vorhanden ist, ist das alles nicht mehr nötig. Peer Seitz: 'Wir sind damit auch ökologisch besser unterwegs, weil wir kein Flugzeug mehr oben in der Luft haben.'

Durch die günstigere Technik lassen sich zudem mehr Kameras einsetzen. Und die Fernsehzuschauer sehen noch mehr spannende Bilder, erhalten noch mehr Einblicke.

5G und die 'Stunde der Wahrheit'

Am großen Tag, beim 46. Berlin-Marathon, funktionierte die 5G-Technik reibungslos. Das Fazit von Projektleiterin Tiana Trumpa: 'Das Bild der 5G-Kameras wurde zweimal ins Weltbild geschnitten. Das war super. Wir haben es hinbekommen.' In der Stunde der Wahrheit' hat sich die neue Technik bewährt'.

Das war erst der Anfang, prophezeit Peer Seitz: 'Es steht außer Frage, dass 5G auch bei TV-Produktionen angewendet werden wird.' Und wer weiß: Vielleicht übertragen die Kameras beim 47. Berlin-Marathon 2020 per 5G einen neuen Weltrekord von Kenenisa Bekele.

Weitere Bilder vom Marathon und dem 5G-Test im Video

Deutsche Telekom AG veröffentlichte diesen Inhalt am 08 Oktober 2019 und ist allein verantwortlich für die darin enthaltenen Informationen.
Unverändert und nicht überarbeitet weiter verbreitet am 08 Oktober 2019 04:12:02 UTC.


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