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DEUTSCHE TELEKOM AG

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Deutsche Telekom bläst in USA zum Angriff auf Verizon

13.08.2020 | 13:46
Logo of German telecommunications giant Deutsche Telekom AG and GSM antennas are seen atop of the headquarters of Deutsche Telekom in Bonn

Nach der Fusion ihrer US-Tochter mit dem Konkurrenten Sprint macht die Deutsche Telekom nun Jagd auf US-Marktführer Verizon.

"Wir wollen die Nummer eins im amerikanischen Mobilfunk werden", gab Telekom-Chef Tim Höttges am Donnerstag als Ziel aus. Im zweiten Quartal überholte die US-Tochter T-Mobile US mit fast 100 Millionen Kunden schon mal den Branchenzweiten AT&T, der vor Jahren noch das US-Geschäft des Bonner Dax-Konzerns kaufen wollte. Die Deutsche Telekom hob wegen der erstmaligen Einbeziehung von Sprint ihre Jahresprognose deutlich an - und wenn es nach Höttges geht, ist mit der Megafusion in den USA noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht: "Wir sind in der besten Situation, die europäische Konsolidierung zu betreiben." Er sei "zutiefst" überzeugt, dass angesichts der vielen Akteure Zusammenschlüsse nötig seien, um die notwendigen Infrastrukturausgaben in Europa stemmen zu können.

Am Aktienmarkt kam die Angriffslust der Bonner gut an. Die Telekom-Aktie legte mehr als zwei Prozent zu. Das deutliche Umsatz- und Ergebnisplus im zweiten Quartal nutzt Höttges für einen Seitenhieb auf die Konkurrenz: "Kein anderes größeres Telekommunikationsunternehmen in Europa kann eine auch nur annähernd vergleichbare Entwicklung vorweisen", sagte Höttges. Die Telekom sei Wettbewerbern wie Orange, Telefonica und Vodafone entwachsen. Während Höttges bei der Konsolidierung in Europa angesichts politischer Hürden auf Zeit setzt, könnten Entscheidungen für das Funkmastgeschäft sowie die Mobilfunktochter in den Niederlanden früher anstehen. Es gehe darum, "Mehrwert für Aktionäre" zu schaffen, sagte Höttges, der sich davon auch eine Honorierung in Form steigender Aktienkurse verspricht. Finanzchef Christian Illek zufolge wird auch über einen Börsengang des niederländischen Geschäfts diskutiert.

2020 WILL TELEKOM NUN RUND 34 MILLIARDEN VERDIENEN

Dank der Einbeziehung von Sprint soll das bereinigte Betriebsergebnis (Ebitda) vor Leasingkosten im Gesamtjahr auf rund 34 Milliarden Euro steigen. Bisher waren rund 25,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Im April hatte sich T-Mobile US im dritten Anlauf mit dem kleineren Wettbewerber Sprint zusammengetan. Dank des US-Geschäfts, dass wegen seines starken Wachstums nunmehr seit vielen Quartalen Zugpferd für Europas größten Telekom-Konzern ist, kletterten die Erlöse von April bis Juni um 37,5 Prozent auf 27 Milliarden Euro, während das Ebitda sogar um 56,4 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro zulegte.

Ohne Einbeziehung von Sprint sowie Wechselkurseffekte fiel der Umsatz um 0,6 Prozent und das Betriebsergebnis stieg um 8,4 Prozent. Die Corona-Pandemie habe sich begrenzt ausgewirkt, hieß es. Im Großkundengeschäft hätten sich neue Aufträge verzögert, was T-Systems einen Rückgang des Betriebsergebnisses von fast 23 Prozent auf 98 Millionen Euro einbrockte. Zudem belasteten die Reisebeschränkungen die Roaming-Umsätze im Mobilfunk. Kosten im Zusammenhang mit der Fusion in den USA drückten den Überschuss um ein Fünftel auf 754 Millionen Euro und ließen die Netto-Finanzverbindlichkeiten zur Jahresmitte um 44,1 Milliarden Euro auf 120,9 Milliarden Euro steigen.

HÖTTGES - HABEN WETTBEWERB BEI 5G HAKEN GESCHLAGEN

Neben der Integration von Sprint in den USA, die laut Höttges schneller als erwartet vorankommt, beschäftigt die Bonner in all ihren Märkten derzeit der 5G-Aufbau. Bezüglich des Deutschlandsgeschäfts sagte der seit 2014 amtierende Firmenchef: "Wir haben uns einen riesigen Wettbewerbsvorteil verschafft." Bereits jetzt würden im Mobilfunk 50 Prozent der Bevölkerung mit 5G abgedeckt, zum Jahresende würden es zwei Drittel sein. Beim Aufbau wie auch der Aufwertung von Netzen setze die Telekom auf möglichst viele Anbieter. Erneut betonte Höttges mit Blick auf die Diskussion um den umstrittenen chinesischen Marktführer Huawei, ein Ausschluss einzelner Akteure mache keinen Sinn. Um die Komponentenvielfalt zu fördern, stellt sich Höttges hinter die Open-Ran-Initiative, die einen offenen Zugang ermöglichen will. Dies könne auch gesetzlich verankert werden.


© Reuters 2020
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VODAFONE GROUP PLC -1.05%116.46 verzögerte Kurse.-2.76%
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Nettoergebnis 2021 4 064 Mio 4 789 Mio 4 397 Mio
Nettoverschuldung 2021 128 Mrd. 150 Mrd. 138 Mrd.
KGV 2021 19,8x
Dividendenrendite 2021 3,43%
Marktkapitalisierung 84 595 Mio 99 911 Mio 91 524 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 1,99x
Marktkap. / Umsatz 2022 1,90x
Mitarbeiterzahl 224 385
Streubesitz 85,1%
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