Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Xetra  >  Deutsche Telekom AG    DTE   DE0005557508

DEUTSCHE TELEKOM AG

(DTE)
  Report
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NachrichtenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchennachrichtenMarketScreener AnalysenAnalystenempfehlungen

TELEKOM IM FOKUS: Sprint-Übernahme weckt Lust auf mehr

11.11.2020 | 08:37

BONN (dpa-AFX) - Die erfolgreiche Übernahme des US-Mobilfunkdienstleisters Sprint durch die Tochter T-Mobile US hat der Deutschen Telekom eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein verschafft. Durch den Zukauf konnte T-Mobile US überraschend positive Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. Wenn es nach Telekom-Vorstandschef Tim Höttges geht, soll das erst der Anfang sein. Zur Lage des Unternehmens, was die Analysten sagen und was die Aktie macht.

DIE LAGE DES UNTERNEHMENS:

Berauscht von ihrem US-Megadeal setzt die Deutsche Telekom derzeit große Hoffnungen auf ihren Zukauf Sprint: Die am 1. April nach einer zweijährigen kartellrechtlichen Zitterpartie vollzogene Fusion solle schneller die Kosten senken als ursprünglich erwartet, kündigte die Tochter T-Mobile US Anfang November an. Demnach will die Telekom in diesem Jahr bereits 1,2 Milliarden Dollar einsparen. Der Zusammenschluss soll die jährlichen Kosten in den USA mittelfristig um mehr als 6 Milliarden US-Dollar senken.

Die USA sind für die Telekom der mit Abstand wichtigste Markt: Im zweiten Quartal stammten fast zwei Drittel des Konzernumsatzes aus den USA, beim operativen Ergebnis (bereinigtes Ebitda) war es ein ebenso großer Anteil.

Zugleich aber hatte die Telekom für die Übernahme milliardenschwere Fusionskosten angekündigt. Die nehme er aber gerne in Kauf, sagte Höttges im Sommer, und wollte sie nicht als "Belastungen" verstanden wissen. Doch auch der Ausbau der schnelleren Mobilfunktechnik 5G in den USA und Deutschland und Glasfaseranschlüssen auf dem Heimatmarkt kosten Geld. Der durch die Fusion angehäufte Schuldenberg muss erst einmal wieder abgetragen werden.

Besorgnis wegen der Corona-Pandemie scheint die Telekom unterdessen nicht wirklich zu kennen. Zwar machte sich das Virus etwa im Großkundengeschäft, wo sich neue Aufträge verzögerten, und bei Roaming-Umsätzen im Mobilfunk im ersten Halbjahr bemerkbar, die wegen Reisebeschränkungen unter Druck stehen. Bei Zahlungsausfällen und den Kundenzahlen stellte die Deutsche Telekom aber zur Vorlage des Halbjahresberichtes nur geringe Auswirkungen fest.

Doch das Coronavirus beschäftigt die Bonner auch in anderer Hinsicht: Gemeinsam mit dem Konzern SAP entwickelte die Deutsche Telekom die deutsche Corona-Warn-App - und hat sie nun so erweitert, dass sie mit anderen europäischen Apps kommunizieren kann. Mittels europäischem Gateway-Service kann die Warn-App bereits in Irland, Spanien und Italien genutzt werden. Österreich, Tschechien, Dänemark, Estland, die Niederlande und Polen sollen noch folgen.

Kopfschmerzen bereitet der Telekom dagegen der Streit mit dem Mobilfunkanbieter 1&1 Drillisch, der das Netz seines Konkurrenten mitnutzen will. Da beide Seiten sich bislang nicht auf einen Preis für das sogenannte "National Roaming" einigen konnten, wird nun die Bundesnetzagentur als Schiedsrichter einbezogen. Die United-Internet-Tochter Drillisch liegt aber nicht nur mit der Telekom im Clinch: Auch mit Vodafone und Telefonica feilscht sie derzeit um den besten Preis. 1&1 Drillisch hat angekündigt, ein eigenes 5G-Netz auf die Beine stellen zu wollen.

DAS SAGEN DIE ANALYSTEN:

Der seit Ende Oktober währende Kursanstieg der Telekom-Papiere führt bei Analysten nicht zur Zurückhaltung. So raten 25 der 31 bei Bloomberg erfassten Experten zum Kauf der Magenta-Aktien, die restlichen 6 plädieren zum Halten. Bis zum durchschnittlichen Kursziel von 19,31 Euro hat die Aktie aber noch gut 31,3 Prozent vor sich.

Berenberg-Analyst Usman Ghazi rechnet damit, dass die Synergieeffekte aus der Übernahme von Sprint sich bereits positiv auf das dritte Quartal auswirken werden. Zudem könne er sich vorstellen, dass etwaige Befürchtungen hinsichtlich hoher Investitionen in das deutsche Glasfasernetz auf einem Kapitalmarkttag im ersten Halbjahr 2021 ausgeräumt werden könnten.

Zudem deutete Ghazi darauf hin, dass die Aktien der Bonner in den vergangenen drei Monaten fälschlicherweise unterbewertet gewesen seien, da Anleger Angst gehabt hätten, dass für den Heimatmarkt vorgesehene Investitionen für Vorhaben in den USA genutzt würden. Dies war Ghazi zufolge nicht der Fall gewesen.

Optimistisch zeigt sich auch Analyst Akhil Dattani von JPMorgan wegen der "beeindruckenden" Ergebnisse von T-Mobile US. Er gehe unter anderem davon aus, dass das Unternehmen im dritten Quartal sein operatives Ergebnis (Ebitda) zum 15. Mal in Folge steigern werde.

Für das dritte Quartal erwarten die von der Telekom befragten Analysten wegen der Sprint-Übernahme einen Umsatzsprung von 29 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro. Beim bereinigten operativen Gruppengewinn (bereinigtes Ebitda After Leasing (AL)) dürfte es sogar ein Plus von 38,5 Prozent auf 9 Milliarden Euro sein. Die Schätzungen sind allerdings vor der Zahlenvorlage von T-Mobile US für das dritte Quartal abgegeben worden. Da diese deutlich über den Erwartungen lagen, dürfte der operative Gewinn bei der Telekom noch darüber liegen.

Anders sieht es dagegen beim Nettogewinn aus, der im Vergleich zum Vorjahr um gut ein Viertel auf eine Milliarde Euro fallen soll. Beim freien Barmittelzufluss (Free Cashflow AL) rechnen die Experten mit rund 1,9 Milliarden Euro.

DAS MACHT DIE AKTIE (Stand 10.11. 13.00 Uhr):

Nach einer Talfahrt Mitte März in Folge der Corona-Pandemie und einer zuletzt schwachen Kursentwicklung Ende Oktober sind die Papiere der Deutschen Telekom wieder auf Kurs gekommen. Mit zuletzt 14,77 Euro waren die Papiere so viel wert wie etwa in diesem Sommer oder Anfang Februar 2019.

Derzeit schaffen es die Bonner auf eine Marktkapitalisierung von rund 70 Milliarden Euro und liefern sich damit mit Volkswagen ein Rennen um Platz 5 im Dax. Von dem Jahreshoch von 16,75 Euro sind sie aber noch gut 2 Euro entfernt.

Mittelfristig haben die Papiere Anlegern allein vom Aktienkurs her keinen Gefallen getan. Im Fünf-Jahres-Vergleich verlor die Aktie zuletzt knapp 11 Prozent. Gerade Papiere aus der Telekommunikationsbranche gelten unter vielen Anlegern aber auch als attraktiv wegen ihrer vergleichsweise hohen Dividendenrendite./ngu/men/he


© dpa-AFX 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
1&1 DRILLISCH -1.35%20.49 verzögerte Kurse.1.76%
DAX -1.85%13714.05 verzögerte Kurse.1.97%
DEUTSCHE TELEKOM AG -1.61%14.97 verzögerte Kurse.1.71%
JPMORGAN CHASE & CO. -2.07%138.0528 verzögerte Kurse.8.80%
T-MOBILE US 2.04%127.715 verzögerte Kurse.-5.65%
TELEFONICA S.A. -2.56%3.743 verzögerte Kurse.18.18%
UNITED INTERNET AG -0.33%36.11 verzögerte Kurse.5.37%
VODAFONE GROUP PLC -2.14%126.21 verzögerte Kurse.6.47%
VOLKSWAGEN AG -0.47%151.18 verzögerte Kurse.-0.29%
Alle Nachrichten auf DEUTSCHE TELEKOM AG
14:26Corona-Warn-App wird ausgebaut und läuft auf älteren iPhones
DP
13:36UBS belässt Deutsche Telekom auf 'Buy' - Ziel 21,50 Euro
DP
13:34KREISE : Ex-BMW-Chef Krüger will doch nicht Telekom-Aufsichtsratschef werden
DP
12:11Ex-BMW-Chef Krüger will offenbar doch nicht Telekom-Aufsichtsratschef werden
AW
12:11WDH/Ex-BMW-Chef Krüger will doch nicht Telekom-Aufsichtsratschef werden
DP
08:34DEUTSCHE TELEKOM : Check! ICE-Strecken bestens mit LTE versorgt
PU
06:25PRESSESPIEGEL/Unternehmen
DJ
14.01.DEUTSCHE TELEKOM : Zeitung - Ernst & Young verliert Prüfmandat bei Telekom
RE
14.01.DEUTSCHE TELEKOM : Telekom beim Klimaschutz ausgezeichnet
PU
14.01.DEUTSCHE TELEKOM : nimmt Access 4.0-Plattform in Betrieb
PU
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu DEUTSCHE TELEKOM AG
13:55DEUTSCHE TELEKOM AG : UBS keeps its Buy rating
MD
14.01.DEUTSCHE TELEKOM : Access 4.0 platform goes live
PU
14.01.DEUTSCHE TELEKOM : Inside of CL0P's ransomware operation
PU
14.01.ONLINE PRESENCE A GREAT HELP IN THE : data analytics makes retail more producti..
PU
14.01.DEUTSCHE TELEKOM AG : Buy rating from Jefferies
MD
13.01.DEUTSCHE TELEKOM : POLYSTAR'S KALIX HELPS MAGENTA SURGE TO THE TOP OF CONNECT BE..
AQ
13.01.DEUTSCHE TELEKOM : Telekom Challenge
PU
12.01.DEUTSCHE TELEKOM : Is Preparing Multibillion-Euro Divestment -Financieele Dagbla..
DJ
12.01.MARKET CHATTER : Deutsche Telekom Mulls Sale Of T-Mobile Netherlands For Up To $..
MT
11.01.DEUTSCHE TELEKOM AG : Gets a Buy rating from DZ Bank
MD
Weitere Nachrichten auf Englisch
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 99 591 Mio 121 Mrd. 107 Mrd.
Nettoergebnis 2020 3 722 Mio 4 512 Mio 4 005 Mio
Nettoverschuldung 2020 118 Mrd. 144 Mrd. 127 Mrd.
KGV 2020 19,3x
Dividendenrendite 2020 3,92%
Marktkapitalisierung 72 140 Mio 87 623 Mio 77 618 Mio
Marktkap. / Umsatz 2020 1,91x
Marktkap. / Umsatz 2021 1,87x
Mitarbeiterzahl 227 584
Streubesitz 85,1%
Chart DEUTSCHE TELEKOM AG
Dauer : Zeitraum :
Deutsche Telekom AG : Chartanalyse Deutsche Telekom AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse DEUTSCHE TELEKOM AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendNeutralNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung KAUFEN
Anzahl Analysten 25
Mittleres Kursziel 19,46 €
Letzter Schlusskurs 15,21 €
Abstand / Höchstes Kursziel 54,5%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 27,9%
Abstand / Niedrigstes Ziel -1,38%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Timotheus Höttges Chief Executive Officer
Ulrich Lehner Chairman-Supervisory Board
Christian P. Illek Chief Financial Officer
Claudia Nemat Head-Technology & Innovation
Lothar Schröder Vice Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber