Die Aktien der Schweizer Bank EFG International stiegen am Donnerstag um bis zu 10%, angeheizt durch einen Medienbericht, wonach die Bank bald Gegenstand eines Übernahmeangebots des Schweizer Rivalen Julius Bär sein könnte.

Die Schweizer Finanznachrichten-Website Inside Paradeplatz berichtete, dass Julius Bär ein Übernahmeangebot für EFG in Form von Aktien und Bargeld in Höhe von 4,5 Milliarden Schweizer Franken vorbereite, bezeichnete diese Information jedoch als "Spekulation".

Reuters hatte Ende Mai berichtet, dass Julius Bär in den letzten Monaten Gespräche mit EFG über eine mögliche Übernahme geführt hatte, die Gespräche aber eingestellt wurden.

Sprecher von Julius Baer und EFG lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Aktien von EFG stiegen um bis zu 10,3%, bevor sie ihre Gewinne wieder abbauten und um 1028 GMT mit 7,8% im Plus notierten.

($1 = 0,8908 Schweizer Franken) (Berichterstattung durch Oliver Hirt; Bearbeitung durch Jason Neely)