Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG

(EBK)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsTermineUnternehmenFinanzenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-News

Investor Enkraft fordert RWE zu schnellerem Kohleausstieg auf

18.10.2021 | 14:13
ARCHIV: Ein Lkw fährt vorbei, während Dampf aus den fünf Braunkohlekraftwerksblöcken von RWE aufsteigt, einem der größten Stromkonzerne Europas, in Neurath, nordwestlich von Köln, Deutschland, 12. März 2019. REUTERS/Wolfgang Rattay

Düsseldorf (Reuters) - Der aktivistische Investor Enkraft Capital hat den Energiekonzern RWE vor dem Hintergrund der Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und FDP zu mehr Tempo beim Kohleausstieg aufgefordert.

"In Deutschland gibt es einen klaren politischen und gesellschaftlichen Konsens, dass der Braunkohleausstieg beschleunigt werden muss. Der Vorstand der RWE scheint der Dynamik immer noch hinterher zu hängen", sagte Enkraft-Geschäftsführer Benedikt Kormaier am Montag. RWE sei jetzt am Zug, Vorschläge zu machen, wie man das Ziel eines möglichst schnellen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung realisieren könne.

Die Ampelparteien hatten sich in ihrem Sondierungspapier für einen Kohleausstieg vor 2038 ausgesprochen. "Zur Einhaltung der Klimaschutzziele ist auch ein beschleunigter Ausstieg aus der Kohleverstromung nötig. Idealerweise gelingt das schon bis 2030", heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Papier. Dazu müsse der Ausbau der Erneuerbaren Energien drastisch beschleunigt werden, ebenso die Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Es sei gut, dass die Parteien die drängenden Aufgaben entschlossen und rasch angehen wollten, erklärte RWE. Viele inhaltliche Vorstellungen wie den schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Zubau von Gasanlagen für Versorgungssicherheit halte der Versorger für richtig. Das Planungs- und Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt werden sollen, begrüße RWE ausdrücklich. "Jetzt gilt es abzuwarten, welche weiteren Konkretisierungen sich aus den Koalitionsverhandlungen ergeben." Zum Thema "Kohleausstieg 2030" habe der Konzern bereits erklärt, dass dieser machbar sei, wenn das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien gewaltig erhöht und viele zusätzliche Gaskraftwerke gebaut werden. "Nur abschalten hingegen wäre eine Gefährdung der Versorgungssicherheit in Deutschland."

Enkraft sieht RWE in der derzeitigen Struktur mitsamt der Braunkohle für unterbewertet. "Aus Unternehmenssicht und Wertgesichtspunkten macht ein schneller Ausstieg viel Sinn. Eine rein auf Erneuerbare Energien fokussierte RWE wird deutlich höher bewertet werden als das Unternehmen in der jetzigen Struktur." Enkraft schlug als Lösung vor: "Am Ende könnten Bund und Länder direkt oder über eine Stiftung die Kontrolle über die Restaktivitäten und die Renaturierungen übernehmen, und damit Versorgung sichern aber auch den Fahrplan der Einstellung der Kohleverstromung kontrollieren.

Enkraft hatte sich im September bereits zu Wort gemeldet, nachdem der Investor mit mehr als 500.000 Aktien bei RWE eingestiegen war. Mit seiner Forderung nach einer schnellen Abtrennung der Braunkohle-Aktivitäten hatte er Zuspruch von weiteren RWE-Investoren erhalten.


© Reuters 2021
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
E.ON SE -0.57%10.756 verzögerte Kurse.18.67%
ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG 0.52%77.8 verzögerte Kurse.38.21%
RWE AG 1.41%34.64 verzögerte Kurse.0.20%
UNIPER SE 0.49%38.7 verzögerte Kurse.36.37%
Alle Nachrichten zu ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
02.12.ENBW ENERGIE BADEN WÜRTTEMBERG : kündigt Nachranganleihen aus 2016
PU
01.12.ENBW ENERGIE BADEN WÜRTTEMBERG : und Vattenfall einigen sich auf die Übertragung einer Str..
PU
25.11.Energiewirtschaft - Ampel muss rasch Weg für Investitionen ebnen
RE
24.11.AMPEL-KOALITION : Kohleausstieg 'idealerweise' schon bis 2030
DP
24.11.EINFACH ANSCHLIESSEN UND LOSLADEN : EnBW bietet AutoCharge an eigenen Schnellladepunkten im..
PU
21.11.HASELOFF : Bei Kohleausstieg 2030 Atomstrom importieren
DP
19.11.ENBW ENERGIE BADEN WÜRTTEMBERG : Anwohner profitieren vom Solarpark
PU
19.11.GROSSE NACHFRAGE : EnBW erhöht Bürgerbeteiligung am Solarpark Maßbach
PU
18.11.ENBW ENERGIE BADEN WÜRTTEMBERG : Neckar-Staustufe in Aldingen soll modernisiert werden
PU
17.11.ENBW ENERGIE BADEN WÜRTTEMBERG : Marktentwicklungen führen zu unterschiedlichen Preisanpas..
PU
Weitere Nachrichten und Newsletter
News auf Englisch zu ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
02.12.ENBW ENERGIE BADEN WÜRTTEMBERG : exercises first call right on subordinated bonds from 201..
PU
24.11.Energy policy goals of Germany's next government
RE
15.11.EnBW To Raise Household Gas Customers In 2022
MT
15.11.Germany's EnBW will raise household gas prices in 2022, not power
RE
12.11.Biggest solar park without state funding inaugurated
PU
12.11.EnBW Energie Baden-W?rttemberg AG Provides Earnings Guidance for the Year 2021
CI
12.11.EnBW Energie Baden-W?rttemberg AG Reports Earnings Results for the Third Quarter and Ni..
CI
12.11.EnBW Keeps Positive FY21 Outlook As Nine-Month Profit Tumbles
MT
12.11.EnBW continues to make progress in third quarter and reaffirms earnings growth for 2021
PU
12.11.German EnBW's 9-month profit drops due to wind conditions, pricing
RE
Weitere Nachrichten und Newsletter auf Englisch
Analystenempfehlungen zu ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2020 19 900 Mio 22 465 Mio 20 682 Mio
Nettoergebnis 2020 596 Mio 673 Mio 620 Mio
Nettoverschuldung 2020 8 770 Mio 9 900 Mio 9 115 Mio
KGV 2020 25,4x
Dividendenrendite 2020 1,79%
Marktkapitalisierung 21 073 Mio 23 787 Mio 21 901 Mio
Marktkap. / Umsatz 2019 1,06x
Marktkap. / Umsatz 2020 1,20x
Mitarbeiterzahl 23 527
Streubesitz 0,37%
Chart ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
Dauer : Zeitraum :
EnBW Energie Baden-Württemberg AG : Chartanalyse EnBW Energie Baden-Württemberg AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralNeutralAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Vorstände und Aufsichtsräte
Frank Mastiaux Chairman-Management Board & CEO
Thomas Andreas Kusterer Chief Financial Officer
Lutz Peter Feldmann Chairman-Supervisory Board
Hans-Josef Zimmer Chief Technical Officer
Bernd-Michael Zinow Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG38.21%23 787
NEXTERA ENERGY14.10%172 727
DUKE ENERGY CORPORATION5.53%76 842
ENEL S.P.A.-21.15%74 857
IBERDROLA, S.A.-17.15%67 574
SOUTHERN COMPANY-0.47%66 587