ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG

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Netzbetreiber Amprion sieht begrenzten Bedarf an neuen Gaskraftwerken

19.01.2022 | 12:26
ARCHIV: Arbeiter installieren neue Hochspannungsleitungen in der Nähe von Hanau, Deutschland, 10. August 2020. REUTERS/Kai Pfaffenbach

(Stellt in der Meldung von Dienstag, 18. Januar, im zweiten Satz klar, dass Amprion den Szenariorahmen der Netzbetreiber zitiert, nicht eigene Planungen)

- von Vera Eckert und Tom Käckenhoff und Christoph Steitz

Frankfurt/Düsseldorf (Reuters) - Der Netzbetreiber Amprion hält nach den Worten seines Vorstandschefs Hans-Jürgen Brick den Bedarf an zusätzlichen Gaskraftwerken in der Energiewende für überschaubar. Laut dem Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan 2037 der vier großen Übertragungsnetzbetreiber gehe man von zusätzlichen Gaskraftwerken mit einer Leistung von zwölf Gigawatt insgesamt aus, sagte Brick der Nachrichtenagentur Reuters am Rande des "Handelsblatt Energiegipfels 2022". "Es ist noch genug Zeit da." Die Bundesregierung will mit den neuen Anlagen den Übergang zu einer klimaneutralen Stromproduktion absichern.

Deutschland will bis 2030 den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie am gesamten Bedarf auf 80 Prozent erhöhen. Dies soll dazu beitragen, den Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids um 65 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Strom lässt sich bislang nur in einem begrenztem Maße speichern. Daher muss die schwankende Erzeugung aus Wind und Sonne abgesichert werden, um die Netze jederzeit im Gleichgewicht zu halten.

Auf der Konferenz hatten Vertreter der Energiewirtschaft den zusätzlichen Bedarf an Gaskraftwerksleistung bis 2030 auf 20 bis 40 Gigawatt beziffert. Dies entspricht einer Leistung von bis zu 40 Atomkraftwerken. Ein durchschnittlicher Gaskraftwerksblock verfügt über eine Leistung von rund 400 Megawatt.

E.ON-Chef Leonhard Birnbaum warnte davor, dass die zurzeit noch kontrovers diskutierten EU-Taxonomie-Pläne für die Energieinfrastruktur, die die Nachhaltigkeit von Investitionen auch in Gaskraftwerke bewerten soll, den Bau neuer Anlagen gefährden könne. Dies sei eine Gefahr für die Stromversorgung der Industrie und damit für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt.

Brick verwies auf die Erfahrung der großen Netzbetreiber im Umgang mit Schwankungen im System. Die Netzbetreiber seien dank verbesserter Prozesse und neuem Equipments mit großen Herausforderungen fertiggeworden. Im Februar vergangenen Jahres hätte die deutsche Wind- und Sonneneinspeisung wetterbedingt einmal an einem Tag nur 342 Megawatt betragen, was der Stromproduktion eines kleinen Gaskraftwerk entspricht. An einem anderen Tag zwei Monate später sei der Wert auf 74 Gigawatt nach oben geschossen. Auch dies hätten die vier Übertragungsnetzbetreiber Amprion, 50Hertz, Tennet und TransnetBW im Griff gehabt. An Amprion hält der größte deutsche Stromerzeuger RWE rund 25 Prozent.


© Reuters 2022
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TrendsNeutralAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Vorstände und Aufsichtsräte
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Thomas Andreas Kusterer Chief Financial Officer
Lutz Peter Feldmann Chairman-Supervisory Board
Hans-Josef Zimmer Chief Technical Officer
Bernd-Michael Zinow Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG18.95%27 799
NEXTERA ENERGY-23.95%139 479
DUKE ENERGY CORPORATION3.81%83 842
SOUTHERN COMPANY8.12%78 436
IBERDROLA, S.A.4.56%72 581
DOMINION ENERGY, INC.5.22%67 134