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ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG

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Regierungskreise - RWE kann für Kohle-Aus mit über 2 Mrd Euro rechnen

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10.01.2020 | 17:15
Rolf-Martin Schmitz, CEO of energy supplier RWE poses in front of a RWE logo following a news conference in Essen

Die Entschädigungs-Verhandlungen der Bundesregierung mit den Kraftwerksbetreibern über den Kohleausstieg kommen voran.

Der RWE-Konzern könne für das Aus von Anlagen mit rund 2,5 Gigawatt Leistung bis Ende 2022 mit rund zwei Milliarden Euro rechnen, sagten Regierungs- und Branchenvertreter am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Zusätzlich solle der Bund die Sozialpläne für 3000 Mitarbeiter in Kraftwerken und vor allem Tagebauen mit 700 Millionen Euro finanzieren.

Offen ist demnach noch, wie weitere 0,5 Gigawatt Braunkohle-Kapazität bis Ende 2022 stillgelegt werden können, was die Kohlekommission der Regierung für den Klimaschutz vorgesehen hat. Diese könnten in den ostdeutschen Revieren abgeschaltet werden. Allerdings stößt das auf Widerstand bei den dortigen Ministerpräsidenten. Aus Kreisen der drei an den Verhandlungen beteiligten Ministerien hieß, man sei notfalls auch zu Zwangsmaßnahmen bereit: "Die Regierung ist aber auch darauf vorbereitet, einen ordnungspolitischen Weg zu beschreiten."

RWE sowie das Bundeswirtschaftsministerium wollten sich nicht äußern. "Die Gespräche laufen mit Hochdruck", sagte ein Sprecherin. Den Regierungskreisen zufolge wollen am Dienstag Betreiber und Regierung noch einmal zusammenkommen. Die Kohlekommission, deren Beschlüsse die Regierung umsetzen will, sieht das Aus für das letzte Kohlekraftwerk bis 2038 vor. Die Abschaltung der Steinkohle-Kraftwerke soll mit gesonderten gesetzlichen Regelungen gesichert werden. Beides will die Regierung in einem Gesetz zusammenfassen, das noch im Januar im Kabinett beschlossen werden soll.

KRAFTWERK SCHKOPAU IM OSTEN RÜCKT IN DEN FOKUS

Als Hauptstreitpunkt zeichnet sich die Frage ab, wo die fehlenden 0,5 Gigawatt Braunkohle-Leistung in den nächsten Jahren vom Netz genommen werden soll. Das Ergebnis der Kohlekommission wird von ostdeutschen Ministerpräsidenten so interpretiert, dass zunächst ausschließlich im Westen abgeschaltet wird. Uniper hat allerdings Medienberichten zufolge angeboten, seine übrigen Anlagen abzuschalten, wenn sein modernes Kohlekraftwerk im nordrhein-westfälischen Datteln bis 2038 am Netz bleiben könne. Datteln soll dieses Jahr die Produktion aufnehmen. Uniper ist aber auch zusammen mit der tschechischen EP Energy Betreiber des Braunkohlekraftwerks Schkopau in Sachsen-Anhalt. Sollte zumindest ein Block von Schkopau abgeschaltet werden, könnten zusammen mit RWE die von der Kommission geforderten drei Gigawatt erreicht werden.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, wandte sich aber klar gegen solche Überlegungen: "Die Bundesregierung darf von den Ergebnissen der Kohlekommission nicht abrücken", sagte der CDU-Politiker dem "Spiegel". "Die Menschen hier verstehen nicht, warum im Westen ein Kraftwerk eröffnet werden soll, und Arbeitsplätze in Tagebauten und Kraftwerken im Osten wegfallen sollen".


Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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Finanzkennziffern
Umsatz 2019 18 913 Mio 22 437 Mio 20 295 Mio
Nettoergebnis 2019 734 Mio 871 Mio 788 Mio
Nettoverschuldung 2019 7 078 Mio 8 397 Mio 7 595 Mio
KGV 2019 18,6x
Dividendenrendite 2019 1,39%
Marktkapitalisierung 14 355 Mio 17 037 Mio 15 404 Mio
Marktkap. / Umsatz 2018 0,57x
Marktkap. / Umsatz 2019 1,10x
Mitarbeiterzahl 22 184
Streubesitz 0,37%
Chart ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
Dauer : Zeitraum :
EnBW Energie Baden-Württemberg AG : Chartanalyse EnBW Energie Baden-Württemberg AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendNeutral
Ergebnisentwicklung
Unternehmensführung
NameTitel
Frank Mastiaux Chief Executive Officer
Lutz Peter Feldmann Chairman-Supervisory Board
Thomas Andreas Kusterer Chief Financial Officer
Hans-Josef Zimmer Chief Technical Officer
Dietrich Herd Deputy Chairman-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG4.95%16 981
NATIONAL GRID PLC-0.69%42 784
SEMPRA ENERGY-14.39%37 511
ENGIE-18.85%33 354
E.ON SE0.61%29 553
RWE AG22.16%26 724