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ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG

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Stromlobby sieht viel Positives in Ergebnis der Ampel-Sondierung

18.10.2021 | 16:19
ARCHIV: Ein Strommast bei Köln, Deutschland, 5. Februar 2020. REUTERS/Wolfgang Rattay

Düsseldorf (Reuters) - Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und FDP sind in der Energiewirtschaft auf ein positives Echo gestoßen.

Angesichts der deutlich gestiegenen Preise für Verschmutzungsrechte sei eine schnellere Stilllegung von Kohlekraftwerken möglich, erklärte der Energiekonzern EnBW am Montag. "Daher erscheint das Datum 2030 nicht unrealistisch." Neben einem massiven und deutlich schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Netze müssten dann aber neue Gaskraftwerke gebaut werden, die einspringen, wenn Wind und Sonne den Bedarf nicht decken könnten. Später könnten diese Kraftwerke mit grünem Wasserstoff oder CO2-freien Gasen betrieben werden - wenn ausreichende Mengen zu Verfügung stehen.

Die Ampelparteien hatten sich für einen Kohleausstieg vor 2038 ausgesprochen. Dazu müsse der Ausbau der Erneuerbaren Energien drastisch beschleunigt werden, ebenso die Planungs- und Genehmigungsverfahren.

In den Sondierungs-Vereinbarungen seien viele wichtige Vorhaben genannt worden, sagte die Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Kerstin Andreae. Hierzu gehörten eine Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, mehr Flächen für Erneuerbare Energien oder die Abschaffung der Ökostromumlage. Zu begrüßen sei auch die Feststellung, dass der Kohleausstieg nur mit einem ausreichenden Ausbau von Erneuerbaren und auch Gaskraftwerken gelingen könne, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Ähnlich äußerte sich der Energiekonzern RWE. Viele inhaltliche Vorstellungen wie den schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Zubau von Gasanlagen für Versorgungssicherheit halte der Versorger für richtig. Das Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt werden sollen, begrüße RWE ausdrücklich. Zum Thema "Kohleausstieg 2030" habe der Konzern bereits erklärt, dass dieser machbar sei, wenn das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien gewaltig erhöht und viele zusätzliche Gaskraftwerke gebaut werden. "Nur abschalten hingegen wäre eine Gefährdung der Versorgungssicherheit in Deutschland."


© Reuters 2021
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Nettoergebnis 2020 596 Mio 675 Mio 621 Mio
Nettoverschuldung 2020 8 487 Mio 9 611 Mio 8 842 Mio
KGV 2020 25,4x
Dividendenrendite 2020 1,79%
Marktkapitalisierung 20 802 Mio 23 558 Mio 21 671 Mio
Marktkap. / Umsatz 2019 1,06x
Marktkap. / Umsatz 2020 1,19x
Mitarbeiterzahl 23 527
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Chart ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
Dauer : Zeitraum :
EnBW Energie Baden-Württemberg AG : Chartanalyse EnBW Energie Baden-Württemberg AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
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Ergebnisentwicklung
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Lutz Peter Feldmann Chairman-Supervisory Board
Hans-Josef Zimmer Chief Technical Officer
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Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG37.14%23 558
NEXTERA ENERGY13.86%172 354
ENEL S.P.A.-18.38%77 738
DUKE ENERGY CORPORATION5.53%74 334
IBERDROLA, S.A.-14.02%70 355
SOUTHERN COMPANY-0.47%64 796