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Versorger machen sich für mehr Tempo bei Ökostrom stark

28.07.2021 | 13:32
ARCHIV: Ein Heißluftballon mit dem Logo des deutschen Energieriesen E.ON in der Morgendämmerung in Ronda, Spanien, 21. Juli 2016. REUTERS/Jon Nazca

- von Tom Käckenhoff und Vera Eckert und Christoph Steitz

Düsseldorf/Frankfurt (Reuters) - Wenige Wochen vor der Bundestagswahl bringen sich die großen Energiekonzerne in Stellung.

"Damit die ambitionierten Klimaziele erreicht werden können, braucht es vor allem Tempo", betont der Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Stromerzeugers RWE, Markus Krebber, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Eine neue Bundesregierung müsse unabhängig von deren Zusammensetzung nach der Wahl am 26. September den Ausbau der Erneuerbaren Energie beschleunigen. Gleiches gelte für die Genehmigungsverfahren von Windkraft- und Solaranlagen, fügt der Manager hinzu, der seit Ende April den Essener Konzern führt. Zudem müssten die Rahmenbedingungen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft klar geregelt werden. "Ich bin optimistisch, dass das gelingen kann, wenn Klimaschutz als Chance verstanden wird, von dem der Wirtschaftsstandort Deutschland profitiert."

Die früheren Atom- und Kohlekraft-Dinos sind inzwischen zu wichtigen Fürsprechern der Energiewende geworden. RWE gehört zu den größten Ökostromerzeugern in Europa. Der langjährige Rivale E.ON hat sich aus der Stromerzeugung zurückgezogen und konzentriert sich vor allem auf den Betrieb von Stromnetzen. Der notwendige Ausbau der Leitungen - etwa für den Transport der Windenergie von Norden zu den großen Industriebetrieben im Süden der Republik - kommt nur langsam voran.

E.ON-CHEF - IMMER NEUE KLIMAZIELE ALLEINE REICHEN NICHT

"Wir haben uns in Deutschland mit der Klimaneutralität für 2045 wirklich anspruchsvolle Ziele gesetzt", sagt der neue E.ON-Chef Leonhard Birnbaum. Eine neue Bundesregierung müsse die notwendigen Maßnahmen anstoßen. "Wenn das nicht geschieht, bringt uns auch eine immer schnellere und aggressivere Zielsetzung nicht mehr voran." Eine unzweifelhaft notwendige Maßnahme sei der Ausbau der Infrastruktur. "Wir müssen die Modernisierung der Energieinfrastruktur radikal entfesseln und beschleunigen." In den vergangenen Jahren habe die Politik darauf gebaut, dass die Verteilnetze die immer mehr schwankende Ökostrom-Einspeisung ohne größere Investitionen wegstecke,gerade durch den Ausbau der Elektromobilität gebe es aber immer mehr Abnehmer. "Das wird so nicht weitergehen können. Wir brauchen mehr Investitionen in die Stromnetze, um nicht in die gleiche Misere zu laufen, wie bei Autobahnen oder Mobilfunknetzen. Denn Funklöcher im Stromnetz sind keine Perspektive für Deutschland."

Die frühere E.ON-Kraftwerkstochter Uniper mit dem seit März amtierenden Boss Klaus-Dieter Maubach hält stärkere Anstrengungen für den Klimaschutz für notwendig. Uniper wolle den eigenen Kurs zum Kohleausstieg schärfen. Der Konzern will in Deutschland bis 2025 aus der Kohleverstromung aussteigen - mit Ausnahme des umstrittenen Steinkohlekraftwerks Datteln 4. Maubach hat sich gesprächsbereit gezeigt, den bislang bis 2038 angepeilten Zeitrahmen zu verkürzen - vorausgesetzt Uniper erhalte dafür eine Entschädigung. Der Düsseldorfer Versorger hat nicht nur Umweltschützer, sondern auch den neuen finnischen Mehrheitseigentümer Fortum im Nacken. Dieser macht sich für eine weniger klimaschädliche Produktion stark. "Uniper erwartet von einer neuen Bundesregierung neben den Zielvorgaben vor allem klare Rahmenbedingungen und - wo nötig - auch Förderprogramme, beispielsweise zur Förderung der Nutzung von Wasserstoff." Investitionen in neue Kraftwerke werde es nur dann geben, wenn die Rahmenbedingungen klar seien und auch die Vorhaltung von Stromleistung vergütet werde. "Bei allem gilt: Die Zeit drängt."


© Reuters 2021
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
E.ON SE 0.33%10.96 verzögerte Kurse.20.56%
ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG 0.00%77.4 verzögerte Kurse.38.21%
RWE AG -0.53%31.96 verzögerte Kurse.-7.00%
UNIPER SE -0.65%35.36 verzögerte Kurse.25.85%
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Umsatz 2020 19 900 Mio 23 343 Mio 21 527 Mio
Nettoergebnis 2020 596 Mio 699 Mio 645 Mio
Nettoverschuldung 2020 8 487 Mio 9 956 Mio 9 182 Mio
KGV 2020 25,4x
Dividendenrendite 2020 1,79%
Marktkapitalisierung 20 964 Mio 24 565 Mio 22 679 Mio
Marktkap. / Umsatz 2019 1,06x
Marktkap. / Umsatz 2020 1,19x
Mitarbeiterzahl 23 369
Streubesitz 0,37%
Chart ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
Dauer : Zeitraum :
EnBW Energie Baden-Württemberg AG : Chartanalyse EnBW Energie Baden-Württemberg AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralNeutralAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Vorstände und Aufsichtsräte
Frank Mastiaux Chairman-Management Board & CEO
Thomas Andreas Kusterer Chief Financial Officer
Lutz Peter Feldmann Chairman-Supervisory Board
Hans-Josef Zimmer Chief Technical Officer
Bernd-Michael Zinow Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG38.21%24 565
NEXTERA ENERGY6.18%160 707
ENEL S.P.A.-16.64%82 149
DUKE ENERGY CORPORATION8.04%76 103
SOUTHERN COMPANY4.12%67 564
IBERDROLA, S.A.-20.22%67 542