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ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG

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Wetterchaos in den USA verhagelt RWE das Ökostromgeschäft

19.02.2021 | 12:16
FILE PHOTO: The headquarters of the German power supplier RWE is pictured in Essen

- von Tom Käckenhoff und Christoph Steitz

Düsseldorf/Frankfurt (Reuters) - Dem Energieversorger RWE droht bei seinem Wandel vom Kohlekonzern zum Ökostromriesen ein schwerer Rückschlag.

Eine extreme Kältewelle in den USA verursache hohe Einbußen, warnte RWE. Die Aktie verlor am Freitag mehr als zwei Prozent. Das Wetterchaos in Texas habe zu Ausfällen von Windkraftanlagen von RWE und hohen Strompreisen geführt. Um eigene Lieferverpflichtungen erfüllen zu können, müsse RWE aktuell zu außergewöhnlich hohen Preisen Strom zukaufen, erklärte der Konzern. Deshalb werde das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des Segments Onshore Wind/Solar im laufenden Jahr voraussichtlich mit einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag belastet.

Die USA gehören zu den wichtigsten Auslandsmärkten des Konzerns, der sich zu einem der größten Ökostromkonzerne in Europa gewandelt hat. Mehr als ein Drittel der Ökostromkapazitäten des Konzerns stehen in den USA. Finanzchef Markus Krebber, der in wenigen Wochen die Nachfolge von Konzernchef Rolf Martin Schmitz übernehmen soll, setzt dabei vor allem auf die Windenergie an Land.

MILLIONEN MENSCHEN IN TEXAS OHNE STROM

Ungewöhnliche Kälte und Schneefall hatten Texas ins Chaos gestürzt. Millionen Menschen hatten zeitweise weder Strom noch Heizung. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit der Kälte starben, könne von knapp rund 20 noch deutlich steigen, verlautete aus Behördenkreisen. Viele Opfer seien vermutlich noch nicht geborgen. Am Freitag waren immer noch rund 280.000 Haushalte ohne Strom. 13 Millionen Menschen - fast die Hälfte der Einwohner des Bundesstaates - waren von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten.

Die eisigen Temperaturen hätten zu erheblichen Ausfällen in der Stromerzeugung geführt, berichtete auch RWE. Seit dem 9. Februar sei ein Teil der eigenen Onshore-Windflotte in Texas aufgrund von Vereisungen und Netzproblemen außer Betrieb. Das extreme Wetter hat die Strompreise in die Höhe getrieben. RWE verwies darauf, Teile der erwarteten Produktion aus Windkraftanlagen im Voraus verkauft zu haben. Um seine Lieferverpflichtungen zu erfüllen, habe der Konzern fehlende Mengen zukaufen müssen. Die Stromeinkaufspreise für die Erzeuger seien durch eine Anordnung des texanischen Netzbetreibers auf bis zu 9.000 Dollar pro Megawattstunde in die Höhe geschossen. Üblich sind laut Reuters-Daten Preise zwischen 20 und 30 Dollar.

Eine endgültige Einschätzung der Folgen sei noch nicht möglich, erklärte RWE. Derzeit konzentriere sich der Konzern darauf, seine Anlagen wieder in Betrieb zu setzen. Die Analysten von Jefferies gehen von Einbußen zwischen 100 und 500 Millionen Euro aus. RWE werde möglicherweise versuchen, Versicherungsleistungen geltend zu machen. Eine Prognose für 2021 hat der Konzern noch nicht vorgelegt. Die Bilanz für 2020 präsentieren die Essener Mitte März. RWE hatte kürzlich mitgeteilt, trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise seine Gewinnprognose für das abgelaufene Jahr übertroffen zu haben. Das bereinigte Ergebnis (Ebitda) liege voraussichtlich bei 3,2 (Vorjahr: drei) Milliarden Euro und werde damit das obere Ende der Prognose von 2,7 bis 3,0 Milliarden Euro überschreiten. Gut gelaufen sei vor allem der Energiehandel, aber auch das Geschäft mit der Windkraft.


© Reuters 2021
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Finanzkennziffern
Umsatz 2019 18 913 Mio 22 858 Mio 20 934 Mio
Nettoergebnis 2019 734 Mio 887 Mio 813 Mio
Nettoverschuldung 2019 7 078 Mio 8 555 Mio 7 835 Mio
KGV 2019 18,6x
Dividendenrendite 2019 1,39%
Marktkapitalisierung 17 876 Mio 21 579 Mio 19 787 Mio
Marktkap. / Umsatz 2018 0,57x
Marktkap. / Umsatz 2019 1,10x
Mitarbeiterzahl 22 582
Streubesitz 0,37%
Chart ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
Dauer : Zeitraum :
EnBW Energie Baden-Württemberg AG : Chartanalyse EnBW Energie Baden-Württemberg AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsAnsteigendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Frank Mastiaux Chief Executive Officer
Thomas Andreas Kusterer Chief Financial Officer
Lutz Peter Feldmann Chairman-Supervisory Board
Hans-Josef Zimmer Chief Technical Officer
Bernd-Michael Zinow Member-Supervisory Board & Head-Legal Services
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
ENBW ENERGIE BADEN-WÜRTTEMBERG AG17.86%21 579
NATIONAL GRID PLC-4.25%41 012
SEMPRA ENERGY-7.46%35 443
ENGIE-5.59%34 484
E.ON SE-6.22%26 754
RWE AG-11.31%25 016