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Evonik Industries : Rede von Christian Kullmann

31.08.2020 | 11:24

ES GILT DAS GESPROCHENE WORT.

Christian Kullmann - Vorsitzender des Vorstandes, Evonik Industries AG

Rede anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung am 31. August 2020 in Essen

2

Begrüßung

Guten Morgen,

meine sehr verehrten Damen und Herren, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Gäste,

ich begrüße Sie alle sehr herzlich, auch im Namen meiner Vorstandskollegen, zur diesjährigen Hauptversammlung in einem ungewöhnlichen Format.

Aber außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Die Corona-Pandemie, mit der wir alle seit Beginn des Jahres zu kämpfen haben, hat nicht nur Auswirkungen auf unser Miteinander bei Evonik, sondern auch auf den Ablauf unserer heutigen Hauptversammlung. Deshalb spreche ich nun heute nur durch die Kamera zu Ihnen und nicht, wie gewohnt, persönlich.

Wir haben es uns mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht. Unsere klare Präferenz war es, für Sie eine Hauptversammlung im gewohnten Präsenzformat abzuhalten. Deshalb haben wir uns bereits früh für diesen späten Termin Ende August entschieden. Letztlich mussten wir uns aber eingestehen, dass selbst zum heutigen Zeitpunkt eine Großveranstaltung wie eine Hauptversammlung noch nicht wieder durchführbar ist. In der Krise steht die Gesundheit für uns an erster Stelle - vor allem die Gesundheit unserer Mitarbeiter und natürlich auch Ihre Gesundheit, liebe Aktionärinnen und Aktionäre.

Wir wollten aber nicht bis zum heutigen Termin warten, um Ihnen Ihre Dividende auszuzahlen.

Deshalb haben wir die Möglichkeit genutzt, Ihnen einen Abschlag auf den Bilanzgewinn in Höhe von 0,57 Euro je Aktie bereits vorab Anfang Juni auszuzahlen.

Ihre Rechte, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, und der Dialog mit Ihnen sind für uns auch in diesem besonderen Format sehr wichtig. Ihre Fragen werden wir, auch virtuell, bestmöglich beantworten.

Ich sehe aber durchaus auch einige Vorteile in diesem virtuellen Format der Hauptversammlung. Die Online-Übertragung öffnet beispielsweise die Hauptversammlung für einen breiteren Teilnehmer­ kreis - nicht jeder ist in der Lage, die Hauptversammlungen aller seiner Depotwerte physisch zu besuchen. Es ist also durchaus ein Blick in die Zukunft, den wir hier gerade wagen. Wir werden die Entwicklungen und Chancen, die sich in der digitalen Welt bieten, beobachten. Und wir werden uns am Dialog beteiligen, ob sich das bisherige Format der Hauptversammlung in einer digitaleren Zukunft weiterentwickeln kann - unter Wahrung aller Ihrer Rechte als Aktionäre.

Aber nun wieder zurück zum Hier und Jetzt!

Besondere Anerkennung und Lob gelten insbesondere unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir sind stolz auf unsere Mannschaft und wie wir die Krise gemeinsam meistern. Evonik ist ein starkes Team! Das zeigt sich insbesondere in diesen schwierigen Zeiten.

Lassen Sie mich die kommenden Minuten nutzen, um das etwas weiter auszuführen.

3

Corona-Krise

Beginnen möchte ich damit, wie wir bei Evonik den Umgang mit dem Coronavirus erfolgreich meistern.

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter hat zu jedem Zeitpunkt höchste Priorität. An unseren Stand- orten herrschen sehr hohe Hygienestandards und unser umfassender Pandemie-Plan hat eine schnelle­ Umsetzung von Schutzmaßnahmen ermöglicht.

Ein unternehmensweites Team kümmert sich seit März insbesondere darum, die Lieferfähigkeit gegenüber unseren Kunden sicherzustellen und gleichzeitig auf die gesunkene Nachfrage zu ­reagieren. Unsere Lieferketten halten wir genauestens im Blick, um Engpässen bei Lieferanten und Rohstoffen rechtzeitig entgegenzuwirken. Dieser Einsatz hat unsere Lieferfähigkeit in den vergan- genen Monaten konstant und zu jeder Zeit sichergestellt.

Natürlich sehen wir uns in diesen Krisenzeiten auch in einer sozialen Verantwortung. Früh haben wir den erhöhten Bedarf an Desinfektionsmitteln, insbesondere an fertigen Hand- und Oberflächen- desinfektionsmitteln festgestellt. Wir haben schnell gehandelt und an vielen deutschen Standorten die Produktionskapazitäten gesteigert. So konnten wir in der Nachbarschaft unserer Standorte ­Institutionen wie umliegende Krankenhäuser, Pflegeheime oder die Feuerwehr unterstützen und beliefern.

Und unseren Hochleistungskunststoff PA12 haben wir zusammen mit unseren Kunden gespendet, damit daraus medizinische Schutzausrüstung hergestellt werden konnte.

Darüber hinaus haben wir mit dem Bundesgesundheitsministerium die "Notfallplattform Desinfek- tionsmittel" des VCI initiiert und uns daran beteiligt. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, bei solchen Hilfsaktionen partnerschaftlich mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um ein zügiges erfolgreiches Krisenmanagement zu gewährleisten - mit einer klaren Botschaft: Die Chemie hilft!

4

Strategie in den vergangenen 20 Monaten konsequent umgesetzt

Meine Damen und Herren,

unsere Strategie, die wir in den letzten 20 Monaten konsequent weiter umgesetzt haben, zahlt sich nun insbesondere in der Krise aus.

Nicht zuletzt aufgrund unserer stetigen Portfoliotransformation ist unser Unternehmen robuster geworden - und das spiegelt sich auch in unseren Zahlen wider.

Das zyklische Methacrylatgeschäft haben wir verkauft. Auf der anderen Seite haben wir mit dem Erwerb des US-Unternehmens PeroxyChem das resiliente Geschäft mit den Aktivsauerstoffen in unserem Portfolio weiter ausbauen können. Das war - ähnlich wie der Verkauf des Methacrylat- geschäfts - ein durchaus gelungenes Timing. Denn diese Aktivsauerstoffe werden als Desinfektions- mittel genutzt und sind in der aktuellen Krise umso stärker nachgefragt.

Und gerade in der letzten Woche haben wir eine weitere Akquisition getätigt, um die Qualität unseres Portfolios weiter zu stärken. Für 210 Millionen US-Dollar werden wir das US-Unternehmen Porocel übernehmen, das im Katalysatorengeschäft aktiv ist. Porocel verfügt unter anderem über eine Technologie zur hocheffizienten Wiederaufbereitung von verbrauchten Katalysatoren. Die CO₂-Emissionen können mit dieser Technologie im Vergleich zur Produktion eines neuen ­Katalysators um mehr als 50 Prozent gesenkt werden. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Thema Nachhaltigkeit bei unseren Investitionsentscheidungen eine immer größere Rolle spielt.

Porocel stärkt künftig die weltweite Präsenz der Katalysator-Aktivitäten von Evonik. Das Unter- nehmen hat 2019 einen Umsatz von rund 100 Millionen US-Dollar mit einer attraktiven EBITDA-­ Marge von rund 23 Prozent erzielt. Die gute Ergänzung des Produktportfolios und insbesondere die Nutzung der zusätzlichen Produktionskapazitäten von Porocel eröffnen Evonik ein erhebliches Wachstumspotenzial. Diese Akquisition ist somit der nächste konsequente Schritt in der strategischen Weiterentwicklung unseres Portfolios.

Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist unsere neue Divisionsstruktur, die wir im März dieses Jahres angekündigt haben. Bereits zum 1. Juli ging diese - trotz des schwierigen Umfelds - wie ­geplant an den Start. Damit passen wir die Konzernstruktur konsequent an die vor zwei Jahren definierten Wachstumskerne an. Unsere bisherigen operativen Chemiesegmente werden in vier Divisionen überführt, die in ihrer Größe und Art der Geschäfte ausgeglichener sind. Und sie lassen sich durch klare strategische Rollen, gemeinsame Endmärkte und eine eindeutige Zuordnung der Technologieplattformen besser steuern. Die vier Divisionen - Specialty Additives, Nutrition & Care, Smart Materials sowie Performance Materials - haben wir schlank und effizient aufgestellt.

Auch auf der Kostenseite sind wir mit unserem SG&A-Programm zur Senkung der Verwaltungs- und Vertriebskosten erfolgreich vorangekommen. 2019 lagen wir bei der Umsetzung sogar 20 Millionen Euro vor dem Plan. Diese Kostendisziplin hilft uns heute, unsere Ergebnisentwicklung in der Corona-Krise zu stabilisieren.

5

Starke operative Entwicklung im Geschäftsjahr 2019

Meine Damen und Herren,

auch wenn es schon eine gefühlte Ewigkeit zurückzuliegen scheint: Lassen Sie uns einen Blick auf das Geschäftsjahr 2019 werfen.

Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2019 zeichnete sich eine deutliche Verschlechterung des

wirtschaftlichen­Umfelds ab. Unser Versprechen an Sie, unsere Aktionäre, das Ergebnis mit­

2,15 Milliarden Euro dennoch stabil zu halten, hat das nicht einfacher gemacht - aber dennoch: Mit einer frühzeitigen und konsequenten Reaktion auf der Kostenseite haben wir unseren Ausblick letztlich erreicht. Zudem konnten wir unsere Marge leicht auf 16,4 Prozent verbessern - das kann sich in einem solchen Umfeld durchaus sehen lassen.

Insbesondere in dem schwieriger werdenden Umfeld konnten wir die gesteigerte Resilienz unseres Portfolios unter Beweis stellen. Unsere konsumgüternahen Bereiche für die Pharma- und Kosmetik- industrie im Segment Nutrition & Care sowie die Mehrzahl der Geschäfte im Bereich Resource Efficiency entwickelten sich stabil und verlässlich. Dies spricht für den Spezialitätencharakter unserer Produkte. Und daran wollen wir auch im Jahr 2020 anschließen!

Wir erreichten somit ein bereinigtes Konzernergebnis von gut 900 Millionen Euro. Daraus ergibt sich ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,94 Euro. Unbereinigt, also unter Einbezug der Verkaufserlöse des Methacrylatgeschäfts erreichten wir ein Konzernergebnis von deutlich über 2 Milliarden Euro.

Stabile Dividende und hohe Dividendenrendite

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

auf Basis der Ergebnisse für das Jahr 2019 schlagen Ihnen der Vorstand und der Aufsichtsrat heute - unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Abschlagszahlung - erneut insgesamt eine Dividende von 1,15 Euro je Aktie vor.

Die Verlässlichkeit unserer Dividende - auch und gerade in schwierigeren Zeiten - gehört zu unseren obersten Prioritäten. Mit einer Dividendenrendite von über 4 Prozent bestätigen wir wieder einmal: Evonik ist ein sehr attraktiver Dividendenwert.

6

Ausblick 2020/1. Halbjahr 2020

Kommen wir nun zum laufenden Geschäftsjahr.

Auch hier hatten wir uns das Ziel gesetzt, dem schwierigen Umfeld so gut wie möglich zu trotzen. Doch die Auswirkungen der Corona-Krise, denen auch wir uns nicht entziehen konnten, haben uns im Mai gezwungen, unseren ursprünglichen Ausblick für das bereinigte EBITDA von 2 bis 2,3 Milliarden Euro anzupassen.

Aber trotz der hohen Unsicherheiten und der sehr geringen Visibilität war es uns wichtig, Ihnen mögliche Szenarien in der Krise zu beschreiben und einen möglichst konkreten Ausblick zu geben. Das haben wir im Mai getan und uns auf eine Ausblicksspanne von 1,7 bis 2,1 Milliarden Euro fest- gelegt. Diesen Ausblick kann ich zum heutigen Zeitpunkt voll bestätigen. Auch damit zeigt sich, dass wir eindeutig von den Maßnahmen unserer Strategieumsetzung profitieren. Ein qualitativ verbessertes, stabileres Portfolio gibt uns auch in unsicheren Zeiten eine größere Planungssicherheit - und das ist sicher auch in Ihrem Interesse!

Im ersten Halbjahr 2020 hat sich der Umsatz um 8 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro verringert. Das bereinigte EBITDA erreichte 970 Millionen Euro, ein Rückgang um 12 Prozent, und das Ergebnis je Aktie betrug 0,73 Euro.

Unsere Wachstumssegmente Nutrition & Care und Resource Efficiency haben sich im ersten Halbjahr weitestgehend stabil gezeigt. Dies gilt beispielsweise für die robusten, nicht-zyklischen Geschäfte mit pharmazeutischen Wirkstoffen oder Körperpflegeprodukten von Nutrition & Care, aber auch für viele unserer innovativen Materialien im Segment Resource Efficiency, die ressourcenschonende Lösungen ermöglichen. Dieser stabile Trend sollte sich auch im zweiten Halbjahr fortsetzen.

Nachfrageschwächen haben wir dagegen insbesondere im Automobilbereich gespürt. Dies hat sich beispielsweise auf unsere Polyurethanschäume für Autositze, unser Silica für die Reifenindustrie, aber auch auf unsere Hochleistungskunststoffe ausgewirkt. Für das zweite Halbjahr erwarten wir hier eine langsame und schrittweise Erholung.

Unser Segment Performance Materials war deutlich durch den stark gefallenen Ölpreis beeinträchtigt. Die Situation wird hier auch in den kommenden Monaten noch herausfordernd bleiben.

7

Aktienkursentwicklung 2019/2020

Meine Damen und Herren,

betrachten wir das abgelaufene Börsenjahr 2019, so verlief es sowohl für die Evonik-Aktie als auch den Gesamtmarkt recht schwankend. Die Aktie profitierte im ersten Quartal vom erfolgreichen Verkauf des Methacrylatgeschäfts und von den soliden Zahlen des 1. Quartals. Aufgrund der geo- politischen Unsicherheiten waren die folgenden beiden Quartale von starken Kursschwankungen geprägt. Erst unsere Bestätigung des Ausblicks mit der Berichterstattung zum 3. Quartal, Anfang November, konnte die bis dahin vorherrschende Unsicherheit ausräumen und stützte den Kurs bis zum Jahresende. Im Dezember erreichte die Aktie dann mit gut 27 Euro ihren Jahreshöchststand.

Insgesamt bedeutete dies einen Kursgewinn von rund 25 Prozent im Jahresverlauf. Damit lag Evonik leicht unter dem MDAX mit gut 28 Prozent.

Seit Beginn des Jahres ist der Gesamtmarkt massiv durch die Auswirkungen des Corona-Virus ­geprägt. Auch die Evonik-Aktie blieb nicht von den großen Unsicherheiten der Anleger verschont.

Zwar konnten wir den Kurs vom Jahresbeginn noch nicht wieder ganz erreichen, verzeichnen aber im Vergleich zu vielen anderen Unternehmen aus der europäischen Chemiebranche geringere Kurs- verluste.

Um unsere Mitarbeiter an der Wertentwicklung von Evonik teilhaben zu lassen, haben wir auch in diesem Frühjahr erneut eine Tranche unseres Mitarbeiteraktienprogramms in Deutschland, in den USA, in Belgien und in Singapur aufgelegt.

Weltweit erwarben insgesamt rund 10.000 Mitarbeiter Aktien von Evonik; dies entspricht einer Teilnahmequote von annähernd 40 Prozent.

Für das Mitarbeiteraktienprogramm haben wir in diesem Jahr insgesamt 841.030 Aktien zum Durch- schnittskurs von je 18,72 Euro mit einem anteiligen Betrag von je 1,00 Euro am Grundkapital erworben.

Das entspricht rund 0,2 Prozent unseres Grundkapitals von 466 Millionen Euro.

Wir haben dabei die Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung 2016 zum Erwerb eigener Aktien genutzt.

Inzwischen haben wir alle erworbenen Aktien auf die berechtigten Mitarbeiter übertragen bzw. überschießende Aktien wieder verkauft.

8

Schlussbemerkungen

Meine Damen und Herren,

ich freue mich, wenn Sie - verehrte Aktionärinnen und Aktionäre - Evonik auch in Zukunft mit

Zuversicht­ begleiten und danke Ihnen allen auch im Namen meiner Vorstandskollegen für Ihr Ver- trauen, für Ihr Interesse und Ihre Aufmerksamkeit! Bleiben Sie gesund und geben Sie auf sich acht!

Vielen Dank!

EVONIK INDUSTRIES AG

Rellinghauser Straße 1-11

45128 Essen

www.evonik.de

Disclaimer

Evonik Industries AG published this content on 28 August 2020 and is solely responsible for the information contained therein. Distributed by Public, unedited and unaltered, on 31 August 2020 09:24:03 UTC


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Nettoergebnis 2021 749 Mio 898 Mio 816 Mio
Nettoverschuldung 2021 2 589 Mio 3 105 Mio 2 821 Mio
KGV 2021 17,9x
Dividendenrendite 2021 4,05%
Marktkapitalisierung 13 332 Mio 16 156 Mio 14 528 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 1,20x
Marktkap. / Umsatz 2022 1,18x
Mitarbeiterzahl 32 745
Streubesitz 41,1%
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Letzter Schlusskurs 28,61 €
Abstand / Höchstes Kursziel 39,8%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 10,2%
Abstand / Niedrigstes Ziel -9,12%
Revisionen zum Gewinn je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Christian Kullmann Chairman-Executive Board
Ute Wolf Chief Financial Officer
Bernd Tönjes Chairman-Supervisory Board
Andreas Fischer Chief Innovation Officer
Siegfried Luther Independent Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
EVONIK INDUSTRIES AG7.01%16 134
BASF SE3.60%74 683
SHIN-ETSU CHEMICAL CO., LTD.5.79%72 370
DUPONT DE NEMOURS, INC.14.70%43 402
ROYAL DSM N.V.7.95%31 641
ASAHI KASEI CORPORATION18.97%15 759