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Facebook Inc : Snapchat IPO - Vergleich mit Facebook

09.02.2017 | 14:36

In der vergangenen Woche hat Snapchat seinen bevorstehenden Börsengang bestätigt und ein Dokument veröffentlicht, in dem die Tätigkeiten des Unternehmens genaustens dargelegt werden. Mit dem Börsengang erhofft das junge Startup-Unternehmen 3 Milliarden Dollar mit einer Bewertung zwischen 20 und 25 Milliarden Dollar zu erlösen. Entschieden hat es sich überraschenderweise für die New York Stock Exchange (NYSE), dem direkten Konkurrenten der NASDAQ, wo in Vergangenheit gemeinhin die Techfirmen gelistet wurden.



Beide Börsen haben mit einem Banner der Marke um das junge Unternehmen geworben; die NYSE auf seinem Vorplatz, die NASDAQ hat ein Video von New York gedreht, wobei von einem Helikopter aus mit der Snapchat-Kamerabrille gefilmt wurde. Anschließend wurde das Video über die sozialen Netzwerke geteilt. Diese Art Ereignis ist normalerweise für den ersten Trading-Tag einer Gesellschaft vorgesehen, doch es handelt sich hier um den größten Börsengang seit Facebook im Jahr 2012. Die Medienresonanz hat eine große Bedeutung für die beiden Börsen, nicht zuletzt für die NASDAQ, die 2012 84 % der Technologie-Börsengänge verbuchen konnte, aber nach dem schlechten Börsenstart von Facebook nur noch auf 11 % kommt.

Der Snapchat-Börsengang ist für kommenden März vorgesehen und wird angesichts des Bewertungsziels und der erstmaligen Veröffentlichung der Finanzergebnisse nicht ohne Unruhen vonstattengehen. Vergleicht man die Ergebnisse von Snapchat mit den Ergebnissen von Facebook beim Börsengang, ist festzustellen, dass die finanzielle Situation von Facebook im Gegensatz zu der des jungen Startups viel solider war. Facebook hatte bei einem Umsatz von etwas über 4 Milliarden Dollar einen Gewinn von 974 Millionen Dollar. Snapchat hat ein Einkommen von 404 Millionen Dollar mit einem Nettoverlust von 515 Millionen Dollar. Und während Facebook 526 Millionen Nutzer verzeichnen kann, hat Snapchat lediglich 161 Millionen. Trotz der positiven Ergebnisse hatten die Investoren die Aktie beim Börsengang damals scharf kritisiert.


 
Die anschließende hervorragende Performance von Unternehmen und Aktie haben die Investoren schließlich überzeugt und in dem Glauben bestärkt, dass (hauptsächlich werbeabhängige) Dienste und Plattformen wie Facebook rentabel sein können. Die Zeiten haben sich daher geändert und für Investoren ist es nun leichter - trotz der schwachen Ergebnisse aus dem Jahr 2016 - an das Potenzial von Snapchat zu glauben.

Ein weiterer Negativpunkt für Snapchat ist die verstärkte Konkurrenz seitens Facebook durch die Integration derselben Funktionen in die meisten der eigenen Apps (Instagram, Messenger und Whatsapp). Bereits im Jahr 2013 zog das junge Startup die Aufmerksamkeit Mark Zuckerbergs auf sich; dieser hatte Evan Spiegel, Mitbegründer und CEO von Snapchat, angeboten, das Unternehmen für 3 Milliarden Dollar aufzukaufen. Evan Spiegel lehnte ab, da er davon überzeugt war, dass seine App um einiges mehr wert sei.

Der Vorstand von Facebook war sich sehr wohl über die unterschiedlichen Funktionalitäten des Angebots des Startups bewusst und entschlossen, sich nicht abhängen zu lassen. Sie haben zunächst Nachahmungen von Snapchat wie zum Beispiel Poke und Slingshot entwickelt, jedoch ohne Erfolg. Im Jahr 2015 dann, als Facebook Schwierigkeiten hatte, seine Nutzer dazu zu bringen, häufiger Inhalte zu veröffentlichen, wollte Zuckerberg wissen, ob dieser Rückgang mit seinem Konkurrenten in Zusammenhang steht und hat deshalb ihre einzelnen Dienste untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass man, um auf Facebook posten zu können, zwei Schritte mehr ausführen muss. Beim Öffnen von Snapchat ist die Kamera zugänglich und ermöglicht umgehend das Versenden von Bildern und Nachrichten. Diese werden sodann gelöscht, wodurch die App sicher und informell wird, im Gegensatz zu Facebook und Instagram, wo man auf der Jagd nach Likes, Kommentaren und Berühmtheit ist. Das Problem des Beobachtens (wobei der Nutzer lange auf der Plattform verweilt, aber keine Inhalte teilt) hat dazu geführt, dass das soziale Netzwerk nach Lösungen zur Beseitigung dieses Problems sucht. Facebook hat deshalb verschiedene Funktionen wie zum Beispiel das Erstellen von „stories“ auf Instagram eingeführt und getestet; hierbei können Fotos und Videos veröffentlicht werden, die nach 24 h gelöscht werden und „seltsamerweise“ Ähnlichkeit mit den „stories“ auf Snapchat haben.


 
Genau diese letzte Innovation macht dem jungen Startup gewaltig Konkurrenz, da sie weltweit verfügbar ist und bereits von 150 Millionen Nutzern täglich genutzt wird. Damit liegt die Zahl der Nutzer nach gerade einmal 6 Monaten nach der Einführung der Funktion nur knapp unter den 161 Millionen von Snapchat. Den Zahlen zufolge (+5 % Nutzer im Quartalsvergleich und nur +11 % im Jahresvergleich) ist das Startup in seinen Hauptmärkten an der Sättigungsgrenze angekommen. Snapchat bekommt nun erhebliche Schwierigkeiten, neue Nutzer zu werben und muss nun genauestens darstellen, welche tatsächlichen Vorzüge es zu bieten hat.

Das Umsatzpotenzial der App und deren Nutzergemeinschaft lässt hingegen große Verdienstmöglichkeiten erahnen. Marketingabteilunge investieren zurzeit in hohem Maße in Facebook- und Instagram-Werbung. Facebook hat im Jahr 2016 pro Nutzer in Nordamerika 20 Dollar verdient. Snapchat erhält im Vergleich dazu aktuell lediglich einen Dollar pro Nutzer in Nordamerika. Das Aufholpotential ist daher groß, nicht zuletzt, weil Inserenten immer neue Wege suchen, um ihr Zielpublikum zu erreichen. Das Zielpublikum von Snapchat, das hauptsächlich jünger als 35 Jahre ist, ist aktuell am schwersten zu erreichen, da diese nicht mehr die herkömmlichen Medien nutzen. Ein Glücksfall für die Gesellschaft.

Darüber hinaus hat der Gründer Evan Spiegel, mit dem Ziele und Einkünfte zu erreichen, die Gesellschaft letztes Frühjahr in Snap Inc. umbenannt und die Umwandlung der einfachen App Snapchat in ein Unternehmen für Foto-/Videokameras angekündigt. Die Gesellschaft hat daraufhin Brillen herausgebracht mit denen man Fotos und Videos aufnehmen kann, wodurch das Ziel des Unternehmens zum Ausdruck gebracht wird, seiner Community neue Möglichkeiten für das Teilen von Inhalten geben zu wollen. Im vergangenen Juli, nur wenige Monate nach der Einführung der Funktion der Livevideos, kündigte Zuckerberg an, dass Facebook in ein „Video“-Unternehmen umgewandelt wird, was bedeutet, dass künftig vorwiegend Videos auf der Plattform veröffentlicht werden. Letzten November erklärte er den Marktbeobachtern: „Wir sind der Meinung, dass Foto-/Videokameras künftig das vorherrschende Medium zum Teilen von Inhalten sein werden.“

Snapchat und Facebook scheinen sich mittlerweile in dieselbe Richtung zu bewegen und sind zweifelsfrei die zwei Hauptakteure, die die Art und Weise, wie wir in den kommenden Jahren Inhalte teilen, prägen werden. Der Börsengang von Snap Inc. ist für kommenden März vorgesehen und stellt einen Meilenstein für das Unternehmen dar, da es sich erhofft, dadurch den Giganten Facebook in den Schatten stellen zu können und mit dem Erlös des Börsengangs massiv in die Entwicklung von Tools und Inhalten investieren kann.

© MarketScreener.com 2017
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