Zug (awp) - Die Dermatologie-Spezialistin Galderma hat in Schweden eine Erweiterung für ihre Herstellungslizenzen erhalten. Mit dem Entscheid der schwedischen Behörde für Medizinprodukte könne das Unternehmen seinen Wachstumskurs speziell auf dem Gebiet der ästhetischen Dermatologie weiter fortsetzen, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht.

Die Lizenzanpassung sei im Anschluss an eine sogenannte GMP-Inspektion (Good Manufacturing Practices) des Galderma-Kompetenzzentrums in Uppsala erfolgt. Damit könne Galderma nun RelabotulinumtoxinA (QM1114) herstellen und bioanalytisch prüfen. RelabotulinumtoxinA ist den Angaben zufolge ein flüssiger Neuromodulator der nächsten Generation in der injizierbaren Ästhetik. Laut Galderma zählt er zu den wichtigsten Innovationen in der Pipeline.

Das Kompetenzzentrum in Uppsala ist laut Mitteilung eine der vier hochmodernen Produktions- und F&E-Einrichtungen des Unternehmens auf der ganzen Welt. Galderma baut diesen Standort derzeit aus - wegen der weltweit steigenden Nachfrage nach Dermatologielösungen. Die neue Anlage soll Ende 2025 fertiggestellt werden.

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