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ANALYSE/Fahrerdaten sind Segen und Fluch für Versicherer

01.12.2020 | 09:17

Von Rochelle Toplensky

NEW YORK (Dow Jones)--Daten in Echtzeit aus einem Auto im Fahrbetrieb können ein Segen für die Versicherungsnehmen sein. Oder auch ein Fluch. Das zeigt ein Blick auf die Erfahrungen der Banken, die mit den Fintech-Anbietern mithalten oder kooperieren müssen.

Das Datenvolumen von Telematik-Diensten wächst rasant. Daten werden ständig gesammelt, über Smartphones, in Fahrzeug verbauten Sensoren oder über dort nachträglich eingesetzte Blackboxes. Versicherer und Branchenneulinge können mit Hilfe solcher Daten viel besser ihre Risiken bestimmen, als dies über die Zuordnung von Wohnorten zu den Fahrern möglich wäre. Der Markt ist in Bewegung. Das zeigt die Ankündigung des Autobauers General Motors, selbst Kraftfahrzeugversicherungen anbieten zu wollen.

Versicherer können von den Banken lernen, wie auf solche Herausforderungen zu reagieren ist. Das Bankengeschäft ist ebenso wie das der Versicherer stark reguliert. Die großen Geldhäuser wandeln sich nur langsam. Die Finanzkrise löste eine Welle an Finanzinnovationen aus. Um mithalten zu können, mussten Banken selbst stark in digitale Angebote investieren oder sich mit den neuen Wettbewerbern zusammentun.

Versicherer können jenen Fahrern günstige Verträge anbieten, die sicher oder selten fahren. In Italien, Großbritannien und den USA gibt es am häufigsten solche Angebote, der Markt ist aber noch nicht sehr weit durchdrungen. Mit Hilfe von Datensammlungen können auch Schäden schneller ermittelt oder Hilfe bei Unfällen angeboten werden. Auch gestohlene Fahrzeuge lassen sich leichter wiederfinden. Große Anbieter in den USA sind State Farm oder Allstate, in Europa sind Admiral, Axa, Generali und Unipolsai zu nennen.

Doch die andere Seite der Medaille für die Versicherer ist, dass mit den Daten auch Branchenneulinge in das Versicherungsgeschäft vorstoßen. Autobauer wie GM wollen mit dem Angebot eigener Versicherungen die Kundenbindung stärken und die Gewinne steigern. Das ist nicht so einfach, denn oft gibt es Fahrzeuge verschiedener Marken in einem Haushalt, und die werden gerne alle bei einem Versicherer untergebracht, um bessere Preise herauszuholen.

Die größere Herausforderung für die etablierten Anbieter sind eher Startup-Unternehmen, genannt Insure-Techs, die mit Hilfe von Daten Innovationen in den Markt tragen. Viele sind dabei billiger. Allerdings haben auch sie es nicht leicht, denn Kunden neigen dazu, an ihren alten Versicherungen festzuhalten. Aber die Ambitionen der Branchenneulinge sind groß. Das Insure-Tech Root erlöste jüngst bei seinem Börsengang in den USA 724 Millionen US-Dollar und weitete inzwischen sein Angebot um Hausratversicherungen aus.

Telematik-Daten sind schwer zu bekommen und auszuwerten. Es gibt kein Standardformat für die Daten, und Kunden geben ungern ihre Zustimmung zur Nutzung der Informationen, insbesondere wenn mehrere Fahrer ein Auto nutzen. Die Regulierung durch die Behörden macht es nicht einfacher, denn die Regeln sind in allen Ländern und Regionen anders.

Autoversicherer müssen mit Startups und Datenanbietern zusammenarbeiten, um mithalten zu können und ihre eigenen digitalen Angebote zu verbessern. Sonst werden sie irgendwann abgehängt. Die großen Techkonzerne haben bislang wenig Interesse an Versicherungen gezeigt, aber das könnte sich ändern, wenn immer mehr Autobauer die Betriebssysteme von Apple oder Google nutzen.

Die Banken haben es vorgemacht. Auch die Versicherer müssen in einer Welt der immer mehr mit dem Internet verbundenen Autos Schritt halten. Sie müssen investieren und sich Partner suchen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/jhe/brb

(END) Dow Jones Newswires

December 01, 2020 03:16 ET (08:16 GMT)

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