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Infineon Technologies : stellt höhere Preise für Chips in Aussicht

17.09.2021 | 14:46
ARCHIV: Das Logo des Halbleiterherstellers Infineon in Villach, Österreich, 3. Juni 2018. REUTERS/Lisi Niesner

- von Alexandra Schwarz-Goerlich

Villach (Reuters) - Der Halbleiterhersteller Infineon rechnet mit deutlichen Preissteigerungen bei Halbleitern.

Infineon-Chef Reinhard Ploss sagte am Freitag bei der Eröffnung eines neuen Werks im österreichischen Villach, sein Unternehmen habe derzeit mit gestiegenen Kosten bei Zulieferern und einem erhöhten Investitionsbedarf zu tun, die an die Kunden weitergegeben werden müssten. "Wir gehen in Summe von erheblich steigenden Preisen aus", sagte er. Derzeit sei die Industrie bereit, "fast schon Mondpreise" zu zahlen. "Aber: Man trifft sich immer zweimal im Leben", fügte er hinzu.

In der Fabrik im österreichischen Bundesland Kärnten will das Unternehmen dank der boomenden Nachfrage höhere Erlöse einfahren als bisher geplant. Bei Vollauslastung der Fabrik in drei bis vier Jahren sei mit einem zusätzlichen Umsatzvolumen von rund zwei Milliarden Euro pro Jahr zu rechnen, erklärte Infineon. Bisher wurde ein Umsatzpotenzial von jährlich 1,8 Milliarden Euro angekündigt.

"Der Zeitpunkt, neue Kapazitäten in Europa zu schaffen, könnte angesichts der weltweit wachsenden Nachfrage nach Leistungshalbleitern nicht besser sein", sagte Ploss. Er geht davon aus, dass der Bedarf angesichts der beschleunigten Digitalisierung in den kommenden Jahren weiter zunehmen werde.

Die Knappheit bei Halbleiterbauteilen macht vor allem der Autobranche derzeit massiv zu schaffen. Mit Entspannung wird erst im kommenden Jahr gerechnet. Produktionsvorstand Jochen Hanebeck verwies darauf, dass sich die Lage in den Fabriken in Malaysia entspanne, die zuletzt unter Corona-Ausbrüchen gelitten hatten. Inzwischen seien weit über 90 Prozent der Mitarbeiter in Malakka geimpft. Zu schaffen macht Infineon allerdings derzeit ein Stromausfall in Dresden. Dort war die Stromversorgung am Montag für 20 Minuten unterbrochen. In den kommenden beiden Wochen solle untersucht werden, welche Schäden die Unterbrechung verursacht habe, sagte Ploss. Die Auswirkungen seien aber nicht so schlimm wie im US-Werk Austin, wo die Produktion nach einem schweren Wintersturm und langanhaltenden Stromausfällen lahmgelegt wurde.

NEUES WERK LÖST CHIP-ENGPASS IN AUTOMOBILBRANCHE NICHT

In Villach wurde neben der bestehenden Fertigung auf 60.000 Quadratmetern ein neues vollautomatisiertes Werk für die Produktion von sogenannten 300-Millimeter-Dünnwafern hochgezogen. Die Investitionskosten beliefen sich auf 1,6 Milliarden Euro. Nach zwei Jahren Bauzeit sei das Werk nun drei Monate früher als geplant betriebsbereit. Die ersten Wafer sollen noch diese Woche die Fabrik verlassen. Die Halbleiter kommen dann in Elektroautos, Rechenzentren sowie bei der Solar- und Windenergie zum Einsatz. Allein die für Industrie-Halbleiter eingeplante Kapazität reiche zur Ausstattung von Solaranlagen aus, die in Summe mehr als 1500 Terawattstunden elektrische Energie pro Jahr produzieren könnten - das entspricht in etwa dem dreifachen des jährlichen Stromverbrauchs in Deutschland.

Bei Infineon zeigt man sich erfreut über die Fertigstellung. "Als Mitte 2018 die Entscheidung für den Bau getroffen wurde, wurden wir noch belächelt und jetzt wollen alle bauen", sagte Infineon-Österreich-Chefin Sabine Herlitschka. Grund dafür sei die riesige Nachfrage, doch solch ein High-Tech-Werk lässt sich nicht von einem Tag auf den anderen errichten. Den aktuellen Chipmangel in der Autoindustrie löst das neue Werk allerdings laut der Managerin nicht: Schließlich werden in Villach Leistungshalbleiter gefertigt und nicht die in der Autobranche händeringend benötigten Mikroprozessoren.


© Reuters 2021
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Nettoverschuldung 2021 3 143 Mio 3 660 Mio 3 352 Mio
KGV 2021 49,5x
Dividendenrendite 2021 0,64%
Marktkapitalisierung 50 244 Mio 58 443 Mio 53 580 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 4,85x
Marktkap. / Umsatz 2022 4,25x
Mitarbeiterzahl 46 700
Streubesitz 99,6%
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Verlauf des Gewinns je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Reinhard Ploss Chief Executive Officer
Sven Schneider Chief Financial Officer
Wolfgang Eder Chairman-Supervisory Board
Jochen Hanebeck Chief Operating Officer
Manfred Puffer Member-Supervisory Board
Branche und Wettbewerber
01.01.Wert (M$)
INFINEON TECHNOLOGIES AG23.00%58 443
NVIDIA CORPORATION74.08%567 241
TAIWAN SEMICONDUCTOR MANUFACTURING COMPANY LIMITED13.21%557 443
BROADCOM INC.17.71%212 151
INTEL CORPORATION-0.72%201 154
TEXAS INSTRUMENTS22.64%183 783