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ANALYSE/Samsung erobert Intels Chip-Marktführerschaft

02.08.2021 | 15:13

Von Jiyoung Sohn und Asa Fitch

SEOUL (Dow Jones)--Intel strebt innerhalb von vier Jahren wieder die Vorherrschaft in der Chiptechnologie an. Doch im Moment ist das Unternehmen in einem wichtigen Punkt vom Spitzenplatz der Branche zurückgefallen: Im zweiten Quartal hat Samsung Intel als weltweit führenden Chiphersteller nach Umsatz überholt. In Anbetracht der unterschiedlichen Aussichten für die Kerngeschäfte der beiden Unternehmen wird diese Positionierung nach Ansicht von Branchenanalysten wahrscheinlich auch in naher Zukunft so bleiben.

Das südkoreanische Technologieunternehmen, das sich auf Speicherchips spezialisiert hat, erzielte im Quartal von April bis Juni einen Halbleiterumsatz von 22,74 Billionen Won oder umgerechnet rund 19,7 Milliarden US-Dollar. Die Gesamteinnahmen von Intel beliefen sich dagegen auf 19,6 Milliarden Dollar - oder 18,5 Milliarden Dollar nach Abzug des Beitrags einer Geschäftseinheit, deren Verkauf vereinbart wurde. Intel war in den vergangenen drei Jahrzehnten die Nummer 1 bei den Umsätzen und musste diese Position 2017 und 2018 an Samsung abgeben, als der Verkauf von Speicherchips boomte.

Bei dem Ranking geht es um mehr als nur um das Recht auf Prahlerei. Intel braucht mehr denn je finanzielle Schlagkraft. Unter dem neuen Chef Pat Gelsinger verfolgt das Unternehmen eine ehrgeizige Strategie zur Herstellung hochmoderner Chips - eines der kostspieligsten Unterfangen in der Geschäftswelt. Intel strebt an, in das Top-End-Foundry-Geschäft einzusteigen, das heißt in die Auftragsfertigung der fortschrittlichsten Chips. Im Wettlauf um die Miniaturisierung von Chipschaltungen auf die letzten Nanometer schließt sich Intel einer Welt an, die von Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) und Samsung dominiert wird, die beide mehr als 100 Milliarden Dollar investiert haben. Mehr Umsatz bedeutet mehr Geld für Investitionen und die Ausschüttung an die Aktionäre.

Obwohl viele Unternehmen, darunter Nvidia und Qualcomm, Chips mit hoher Leistung entwickeln, sind nur TSMC und Samsung in der Lage, sie auch herzustellen. Intel könnte sich dieser Liste anschließen, wenn seine Ambitionen zur Auftragsfertigung von Chips Wirklichkeit werden. Da der globale Mangel an Chips die Unternehmen weltweit stört, bieten die USA, Europa und andere Regierungen Anreize in Höhe von mehreren Milliarden Dollar, um den Bau von Chipfabriken zu fördern. Doch selbst für eine solche hochmoderne Produktion sind fortschrittliche Maschinen erforderlich, die pro Stück 150 Millionen Dollar kosten können, während eine einzige Anlage 20 Milliarden Dollar kosten kann.

Allein TSMC, Samsung und Intel spielen an Grenzen der Chipherstellung mit

Die nächsten Grenzen der Chipherstellung sind so anspruchsvoll, dass nur TSMC, Samsung und Intel über die technologischen Fähigkeiten und tiefen Taschen verfügen, um voranzukommen, so Dale Gai, ein Forschungsdirektor bei Counterpoint Research. "Ich sehe niemanden in der Position der Nummer 4." Das Rennen der drei Unternehmen wird letztendlich darüber entscheiden, wo - und von wem - die fortschrittlichen Halbleiter hergestellt werden, die für 5G-Mobilfunknetze, selbstfahrende Autos und künstliche Intelligenz unerlässlich sind. TSMC ist derzeit der größte Foundry-Anbieter und kontrolliert 55 Prozent des Marktes, während Samsung 17 Prozent ausmacht, so die Daten des Marktforschungsunternehmens Trendforce für das erste Quartal.

Samsung und Intel schienen zunächst nicht auf Kollisionskurs zu sein, bis Gelsinger dann im Januar wieder zu Intel stieß. Er möchte, dass die Zukunft des Unternehmens darin besteht, fortschrittliche Chips nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere herzustellen. Gelsinger erklärte im Juli, dass Intel bereits mehr als 100 potenzielle Foundry-Kunden in Aussicht habe. Darunter sei auch Qualcomm, einer der größten Anbieter von Chips für Mobiltelefone und ein wichtiger Kunde von Samsung. "Wir gehen fest davon aus, dass dies ein großartiges Geschäft für uns sein wird", sagte er in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Samsung strebt in diesem Jahr ein jährliches Umsatzwachstum von 20 Prozent für sein Foundry-Geschäft an, da die Nachfrage steigt, erläutert Top-Manager Shawn Han. "Wir werden unsere Fähigkeiten zur Lieferung von Chips maximieren." Es ist eine Boom-Zeit für die Chipindustrie im Allgemeinen. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens International Data Corp. (IDC) werden die weltweiten Halbleitereinnahmen in diesem Jahr voraussichtlich um 12,5 Prozent auf 522 Milliarden Dollar steigen. Die weltweite Knappheit hat den Chipherstellern Preissetzungsmacht und eine Fülle von Aufträgen beschert. In Zukunft werden Samsung und Intel versuchen, ihre Foundry-Ambitionen zu finanzieren, indem sie sich auf Cash-Cow-Chipgeschäfte stützen, die während der Pandemie gut gelaufen sind.

Samsungs Aufstieg zur Nummer 1 bei den Einnahmen spiegelt derweil die überwältigende Nachfrage nach Speicherchips wider - sie kosten in der Regel nur ein paar Dollar pro Stück, verglichen mit Hunderten von Dollar und oft mehr für die Zentraleinheiten, die den Großteil von Intels Einnahmen ausmachen.

Für das Gesamtjahr wird ein Anstieg der weltweiten Speicherverkäufe um 33 Prozent erwartet. Zugleich sollten die Einnahmen aus Zentralprozessoren (CPUs), die in PCs und Datenservern zum Einsatz kommen, nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner voraussichtlich um 4 Prozent klettern. Während die PC-Verkäufe während der Pandemie in die Höhe schnellten und immer noch steigen, hat sich das Wachstum nach Angaben von IDC in letzter Zeit verlangsamt. Und Intel muss sich gegen konkurrierende CPU-Hersteller wie Advanced Micro Devices zur Wehr setzen, während einige Großkunden auf von Intel hergestellte Chips verzichten und stattdessen eigene Alternativen verwenden.

Im März stellte Gelsinger seinen Sanierungsplan vor, der Investitionen in Höhe von mehr als 20 Milliarden Dollar in zwei Werken in Arizona vorsieht. Im Mai folgte eine 3,5 Milliarden Dollar teure Erweiterung in New Mexico. Weitere Kapazitätserweiterungen in den USA und im Ausland sind in Planung. In einem Interview nach Bekanntgabe der Ergebnisse für das zweite Quartal äußerte sich Gelsinger optimistisch über das Kerngeschäft des Unternehmens und verwies auf die Nachfrage nach neuen Computern, da das Betriebssystem Windows 11 von Microsoft später in diesem Jahr auf den Markt kommt. "Wir gehen davon aus, dass sich diese Stärke im nächsten Jahr und darüber hinaus fortsetzen wird."

Kontakt zu den Autoren: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/jhe

(END) Dow Jones Newswires

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Patrick P. Gelsinger Chief Executive Officer & Director
George S. Davis Chief Financial Officer & Executive Vice President
Omar S. Ishrak Independent Chairman
Daniel J. McKeon Vice President-Information Technology Group
Ann B. Kelleher Senior Vice President & GM-Technology Development
Branche und Wettbewerber
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TAIWAN SEMICONDUCTOR MANUFACTURING COMPANY LIMITED13.21%560 011
NVIDIA CORPORATION67.75%546 624
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TEXAS INSTRUMENTS19.92%181 180
QUALCOMM, INC.-12.30%150 701