Die Schweizer Aufsichtsbehörde FINMA erklärte, dass sie die Ereignisse um Signa verfolgt, nachdem der Immobilien- und Einzelhandelsriese am Mittwoch Insolvenz angemeldet hatte.

Die FINMA lehnte es ab, sich zu den Einzelheiten ihrer Aufsichtstätigkeit für einzelne Institute zu äußern.

"Die FINMA verfolgt die Ereignisse rund um die Signa-Gruppe", sagte die Regulierungsbehörde. "Sie steht in diesem Zusammenhang in Kontakt mit verschiedenen beaufsichtigten Instituten".

Signa, das von einem österreichischen Magnaten kontrolliert wird, hat in großem Umfang Kredite bei Banken aufgenommen, unter anderem bei Julius Bär, die am Montag ein Engagement von mehr als 600 Millionen Schweizer Franken - das größte in ihrem privaten Kreditbuch - bei einem europäischen Konglomerat bekannt gab.

Die Aktien des Vermögensverwalters sind seit letzter Woche um mehr als 20% gefallen, als bekannt wurde, dass das Unternehmen im November bereits 70 Millionen Franken an Rückstellungen für sein Kreditportfolio gebildet hatte.