Die Börsenentwicklungen von Kering und Rheinmetall könnten kaum gegensätzlicher sein. Der französische Luxusgüterkonzern steckt seit Jahren in den Schwierigkeiten seines Aushängeschilds Gucci fest – verschärft durch die Krise im gesamten Luxussegment. Rheinmetall hingegen ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs – und insbesondere seit der Wiederaufrüstungswende in Deutschland – zum Liebling europäischer Fondsmanager avanciert.

Autsch, das tut weh!
Mit seinem Einstieg wird Rheinmetall das am stärksten auf Verteidigung spezialisierte Unternehmen im Euro Stoxx 50 – auch wenn mit Safran und Airbus bereits zwei weitere Branchenvertreter vertreten sind. Der Blitzaufstieg des Konzerns in den Index folgt auf einen spektakulären Kursanstieg: Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn nahezu verdreifacht. Rheinmetall bringt es inzwischen auf eine Marktkapitalisierung von 83 Milliarden Euro – im Gegensatz zu Kering, das nur noch 21 Milliarden Euro schwer ist.
Damit reiht sich Rheinmetall im Index auf Platz 38 ein, zwischen Deutsche Post und Mercedes-Benz – so jedenfalls die Analyse von MarketScreener. Kering hingegen rutscht wenige Tage vor dem Ausscheiden auf den letzten Platz ab, noch hinter Pernod Ricard und Stellantis.




















