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ANALYSE/Microsoft hält an Hardware fest, weil man es kann

23.09.2021 | 15:44

Von Dan Gallagher

NEW YORK (Dow Jones)--Zwei Ereignisse der vergangenen Woche offenbaren Microsofts Zerrissenheit in Bezug auf sein Hardware-Geschäft. Zuletzt kündigte Microsoft den Start mehrerer neuer Geräte aus seiner Surface-Produktkategorie an. Kurz zuvor hatte er mitgeteilt, die Umsätze der Surface-Reihe nicht mehr in absoluter Zahlen, sondern nur als Wachstumsrate auszuweisen.

Neu im Portfolio ist die achte Version des Surface Pro, das einst die Kategorie der Hybrid-Laptops/Tablets begründete. Außerdem präsentierte das Unternehmen die zweite Version seines Android-Smartphones mit zwei Bildschirmen - das Surface Duo 2. Nicht zuletzt bietet der Konzern auch ein neues Design für den Laptop der Serie Surface Book an. Es verfügt über einen neuen ausklappbaren Bildschirm, der einige Funktionen des Surface Studio nachahmt - des High-End-Desktop-Computers des Unternehmens. Letzteres ist für mindestens 3.500 US-Dollar zu haben. Das neue Gerät mit der Bezeichnung Surface Laptop Studio kostet ab 1.600 Dollar aufwärts.

   Ambitioniert bei High-End 

Mit anderen Worten: Der Softwareriese, der nach Apple das zweitwertvollste Unternehmen der Welt ist, hält an seinen Ambitionen bei der High-End-Computerhardware fest.

Die Produktpräsentation fand aber nur zwei Tage nach Ankündigung mehrerer Änderungen in der Finanzberichterstattung von Microsoft statt. Eine davon soll den Beitrag des Surface-Geschäfts effektiv herunterspielen. Das Unternehmen wird die Surface-Umsätze in seinen Quartalsberichten nicht mehr gesondert ausweisen, sondern nur noch das Wachstum der Produktreihe im Vergleich zum Vorjahr. Microsoft betont, diese Änderung spiegele "die Leistungstrends besser wider". Außerdem unterstreicht der Konzern, dass er Surface in den vierteljährlichen Berichten an die Börsenaufsichtsbehörde weiterhin als Geräteumsatz ausweist.

   Änderung in der Finanzberichterstattung ergibt durchaus Sinn 

Die Änderung ist aus rein zahlenmäßiger Sicht durchaus sinnvoll. Surface trug in den vergangenen fünf Geschäftsjahren nur 4 Prozent zum Gesamtjahresumsatz von Microsoft bei. Und es ist kein wichtiger Wachstums- oder Gewinntreiber. Der Surface-Umsatz verbesserte sich im vergangenen Geschäftsjahr, das im Juni endete, nur um 5 Prozent auf etwa 6,5 Milliarden Dollar.

Und selbst bei High-End-Computerhardware liegen die Margen in der Regel deutlich unter denen von Software und Dienstleistungen. Surface war auch nie ein Marktanteilsführer. So schätzt Gartner, dass Microsoft-Laptops 2020 etwa 3 Prozent der Laptop-Lieferungen ausmachen.

Warum hängt sich Microsoft mit Computerhardware überhaupt noch einen Klotz ans Bein? "Surface war schon immer ein Katalysator für Innovationen", gab CEO Satya Nadella bei der Produktpräsentation zu bedenken. In der Tat haben die ersten Surface-Pro-Geräte dazu beigetragen, eine Nische für professionelle Tablets zu schaffen, in die Apple später mit dem iPad Pro nur zu gerne hineinstieß. Die neueste Produktreihe wird auch dazu beitragen, Windows 11 zu präsentieren - die erste größere Überarbeitung des berühmten Betriebssystems des Unternehmens seit sechs Jahren. Es wird zusammen mit den neuen Surface-Geräten Anfang nächsten Monats auf den Markt kommen.

   Microsoft kann Hardware 

Letztlich hält Microsoft jedoch am Hardwarebereich fest, weil das Unternehmen es sich leisten kann. Es strotzt vor Kraft: Die zunehmende Umstellung auf die Cloud hat das Wachstum eines ohnehin schon gewaltigen Geschäftsbereichs beschleunigt. Der Gesamtumsatz schnellte im Geschäftsjahr per Ende Juni um 18 Prozent auf 169 Milliarden Dollar hoch - so stark wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Der freie Cashflow schoss im Berichtsjahr um 24 Prozent auf 56,1 Milliarden Dollar nach oben.

Microsofts Vorstöße in den Hardwarebereich kommen die Anleger auch nicht wirklich teuer zu stehen. Das Unternehmen hat vor kurzem seine Dividende um 11 Prozent erhöht und einen Aktienrückkauf im Wert von 60 Milliarden Dollar angekündigt - den größten, den es je realisierte.

Laut Factset hat Microsoft in den vergangenen fünf Jahren eine beeindruckende Gesamtrendite von 458 Prozent erzielt und damit Apple mit 443 Prozent in den Schatten gestellt.

Vielleicht ist der beste Weg, sich in der Hardwarebranche zu tummeln, der, nicht dabei sein zu müssen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/smh

(END) Dow Jones Newswires

September 23, 2021 09:43 ET (13:43 GMT)

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