Zürich (awp) - Das Biotechunternehmen Molecular Partners stellt auf dem Fachkongress European Hematology Association (EHA) erste frühe Studiendaten zu einem seiner Pipeline-Kandidaten vor. Erste präklinische Proof-of-Concept-Daten von MP0621 hätten die These unterstützt, dass der Kandidat eine geeignete Unterstützung für hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) darstellen könnte, teilte das Biotechunternehmen am Freitag mit.

Die Daten zu MP0621 bestätigen demnach das Switch-DARPin-Konzept des Unternehmens. Eingesetzt werden soll der Kandidat bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML), die eine hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT) erhalten.

Eine solche Transplantation biete eine potenzielle Heilung für Patienten mit AML, heisst es in dem Communiqué weiter. Allerdings gehe die Vorbereitung auf diese Behandlung mit einer hohen Toxizität einher. Es bestehe ausserdem das Risiko, dass kranke Zellen im Knochenmark verbleiben und zu einem Rückfall führen.

Um die Transplantations-Ergebnisse zu verbessern, seien daher sicherere und wirksamere Behandlungen erforderlich. Der Kandidat MP0621 solle das therapeutische Potenzial der HSCT für AML-Patienten maximieren.

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