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Nestlé trennt sich vielleicht von Erdnuss-Allergie-Mittel

29.11.2022 | 14:30

Von Denise Roland

LONDON (Dow Jones)--Das weltweit erste Medikament zur Behandlung der Erdnuss-Allergie hat sich bisher als Flop erwiesen. Dessen Eigentümer Nestlé kündigte am Dienstag eine Überprüfung aller strategischen Optionen für Palforzia an, was de facto einer Verkaufsankündigung gleichkommt. Erst vor zwei Jahren hatte der Schweizer Nahrungsmittelriese den Entwickler für 2,6 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Doch ist die Nachfrage von Ärzten und Patienten geringer als erwartet ausgefallen.

"Wir hatten große Hoffnungen in dieses Geschäft gesetzt", sagte Nestlé-Vorstandschef Mark Schneider in einer Investorenkonferenz. "Statt nach einem Blockbuster sieht es mehr und mehr nach einer sehr wirksamen und sehr erfolgreichen Nischentherapie aus."

Eine Erdnussallergie gehört zu den häufigsten krankhaften Abwehrreaktionen des Immunsystems bei Menschen und kann tödlich enden. Studien zufolge leiden etwa 1 bis 2 Prozent der Kinder in westlichen Ländern daran.

Palforzia zielt nicht darauf ab, die Allergie zu heilen, sondern die Häufigkeit und Schwere der allergischen Reaktion durch Desensibilisierung zu verringern, so dass die Patienten kleinere Expositionen tolerieren können. Bei der Behandlung werden die Patienten schrittweise höheren Dosen von Erdnusspulver ausgesetzt, beginnend mit einer winzigen Dosis und allmählich ansteigend.

Laut einer klinischen Studie konnten zwei Drittel der mit Palforzia behandelten Kinder und Jugendlichen 600 Milligramm Erdnussprotein - das entspricht etwa zwei ganzen Erdnüssen - vertragen, verglichen mit nur 4 Prozent jener Studienteilnehmer, die nur ein Placebo erhalten hatten. Zu Beginn der Studie konnte keiner der mit Palforzia behandelten Patienten mehr als 30 Milligramm Erdnussprotein vertragen.

Anfang 2020 war Palforzia von der US-Gesundheitsbehörde FDA zugelassen worden, und Nestlé erwarb kurz darauf den Entwickler Aimmune Therapeutics Inc. Später folgte auch eine Zulassung in der Europäischen Union.

Die Verkäufe von Palforzia blieben jedoch bescheiden. Nestlé-CEO Schneider sagte am Dienstag, dass die schwache Leistung wahrscheinlich mit dem mühsamen Behandlungsprozess zusammenhängt, der vier bis fünf Monate lang alle zwei Wochen Besuche bei einem Allergologen erfordert.

Hinzu kommt: Wegen des Risikos eines anaphylaktischen Schocks müssen Patienten nach der Einnahme von Palforzia mindestens eine Stunde lang unter ärztlicher Aufsicht bleiben. Nestlé darf Allergologen für den zusätzlichen Auswand laut Schneider aus gesetzlichen Gründen keine Entschädigung zahlen, um dies auszugleichen.

"Wenn man all dies zusammennimmt, war es eindeutig viel, viel schwieriger, die von uns erwartete Akzeptanz bei den Patienten zu erreichen - und wir waren schon der Meinung, dass Akzeptanz angesichts des starken medizinischen Bedarfs zu erwarten war", sagte Schneider. Die Covid-19-Pandemie sei ein weiterer Grund dafür gewesen, dass die Markteinführung des Medikaments anfänglich ins Stocken geriet.

Ein weiterer Verkauf von Palforzia bleibe für Nestlé mit erheblichen Fixkosten verbunden, so Schneider. Dies sei umso schwerer zu rechtfertigen, wenn das Medikament keine großen Umsätze erziele. So sind Verkäufer von Medikamenten gegenüber den Zulassungsbehörden verpflichtet, weiter Daten über die Nebenwirkungen dieser Produkte zu erheben, damit mögliche Sicherheitsprobleme erkannt werden können.

Nestlé will sich im Geschäftsbereich Gesundheit künftig auf Kategorien konzentrieren, in denen das Unternehmen bereits eine führende Position innehat, etwa Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine, wie der Konzern erklärte. Die Überprüfung der Optionen mit Blick auf Palforzia soll bis Mitte 2023 abgeschlossen sein.

Mitarbeit: Giulia Petroni

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/rio/mgo

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