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MarketScreener Homepage  >  Aktien  >  Tokyo Stock Exchange  >  Nissan Motor Co., Ltd.    7201   JP3672400003

NISSAN MOTOR CO., LTD.

(7201)
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Jobabbau in Autobranche nimmt Fahrt auf - 15.000 Stellen bei Renault

29.05.2020 | 13:25
A logo of Renault carmaker is pictured at a dealership in Nantes

In der durch die Corona-Krise gebeutelten Automobilindustrie kommt der befürchtete Jobabbau ins Rollen.

Nach dem japanischen Hersteller Nissan kündigte am Freitag dessen französischer Allianz-Partner Renault wegen des weltweiten Absatzeinbruchs die Kürzung tausender Stellen an. 15.000 Arbeitsplätze sollen in den nächsten drei Jahren weltweit verloren gehen. Verhandlungen mit den Gewerkschaften darüber sowie über eine Reorganisation der Werke hätten begonnen. Nissan will seine Fabrik in Barcelona mit rund 3000 Mitarbeitern dichtmachen.

Auch andernorts regiert der Rotstift: Beim deutschen Zulieferer ZF Friedrichshafen sollen in den kommenden Jahren bis zu 15.000 Jobs wegfallen, weil die Autobauer wegen der äußerst schwachen Pkw-Nachfrage kaum Teile abrufen. BMW bestätigte Gespräche mit dem Betriebsrat über einen Personalabbau. Dieser soll einem Medienbericht zufolge bei rund 6000 Stellen liegen.

Die gesamte Branche ächzt unter der Pandemie. Der Absatz ist weltweit eingebrochen, die Werke sind kaum ausgelastet. Die Kosten schlagen auf die Bilanzen durch, weil die Unternehmen nur wenig Einnahmen haben. Tausende Autos werden auf Halde gebaut, damit wenigstens ein Teil der Belegschaft beschäftigt ist. Über kurz oder lang müssen sich nach Meinung von Experten auch andere Konzerne Gedanken über die hohen Überkapazitäten machen. Vor allem in Europa sei nach der Finanzkrise vor gut zehn Jahren versäumt worden, Werke zu schließen, mahnen Analysten. Ein Grund dafür ist, dass an der Automobilindustrie viele Arbeitsplätze hängen und die Staaten daher viel tun, damit die Branche nicht unter die Räder kommt. Frankreich hat im Kampf gegen die Corona-Krise ein milliardenschweres Rettungspaket für die Autoindustrie angekündigt, in Deutschland wird noch darüber diskutiert.

RENAULT WILL PRODUKTION UM FAST EIN FÜNFTEL DROSSELN

Die französische Regierung macht einen für Renault in Aussicht gestellten Hilfskredit über fünf Milliarden Euro davon abhängig, dass sich der Konzern mit den Gewerkschaften über die Zukunft der Arbeitsplätze in dem Land einigt. Nach Gewerkschaftsangaben sind 4500 Arbeitsplätze in Frankreich von den Sparplänen betroffen. Renault, an dem der französische Staat mit 15 Prozent beteiligt ist, will durch den Umbau in den kommenden drei Jahren zwei Milliarden Euro einsparen. Nach Unternehmensangaben sollen insgesamt sechs Standorte überprüft werden, darunter ein Komponentenwerk in der Bretagne und das Werk in Dieppe, in dem Sportwagen der Marke Alpine vom Band rollen. Gewerkschafter befürchten, dass es im Falle von Schließungen wie in Spanien zu massiven Protesten kommen könnte.

Weltweit will Renault die Produktion bis 2024 um fast ein Fünftel drosseln und sich auf profitablere Modelle konzentrieren. Einschließlich des Personalabbaus, Versetzungen von Mitarbeitern sowie Pensionsplänen, die insgesamt zehn Prozent der weltweiten Belegschaft betreffen, rechnet das Management mit Kosten von 1,2 Milliarden Euro.

Die kriselnde Allianz von Renault und Nissan, zu der auch der japanische Autobauer Mitsubishi gehört, will enger zusammenrücken, um die Krise zu überstehen. Dazu hatten die Partner jüngst angekündigt, ihre Zusammenarbeit weltweit untereinander aufzuteilen und sich besser abzustimmen. Demnach soll je ein Partner in einer Region und bei der Entwicklung eines Fahrzeugtyps oder einer Technologie die Führung übernehmen und die anderen ihm folgen. Auch dadurch sollen die Kosten sinken.

Die "Passauer Neue Presse" berichtete, BMW wolle den Stellenabbau im Konzern beschleunigen. Der Vorstand verhandle mit dem Betriebsrat darüber, wie er ohne betriebsbedingte Kündigungen möglichst bald rund 6000 der weltweit 126.000 Arbeitsplätze streichen könne. "Die bisher getroffenen Entscheidungen reichen nicht aus, um die BMW Group bestmöglich durch diese enorm schwierige Situation zu steuern", zitierte die Zeitung BMW-Finanzchef Nicolas Peter.


© Reuters 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ALLIANZ SE 0.02%201.2 verzögerte Kurse.0.22%
BMW AG -0.75%68.96 verzögerte Kurse.-3.79%
MITSUBISHI MOTORS CORPORATION -2.63%222 Schlusskurs.2.30%
NISSAN MOTOR CO., LTD. -1.67%523.8 Schlusskurs.-6.46%
RENAULT -0.32%34.52 Realtime Kurse.-3.16%
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Finanzkennziffern
Umsatz 2021 7 767 Mrd. 74 646 Mio 66 304 Mio
Nettoergebnis 2021 -478 373 Mio -4 598 Mio -4 084 Mio
Nettoverschuldung 2021 6 232 Mrd. 59 896 Mio 53 203 Mio
KGV 2021 -4,29x
Dividendenrendite 2021 -
Marktkapitalisierung 2 050 Mrd. 19 769 Mio 17 498 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 1,07x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,94x
Mitarbeiterzahl 136 134
Streubesitz 45,6%
Chart NISSAN MOTOR CO., LTD.
Dauer : Zeitraum :
Nissan Motor Co., Ltd. : Chartanalyse Nissan Motor Co., Ltd. | MarketScreener
Vollbild-Chart
Trends aus der Chartanalyse NISSAN MOTOR CO., LTD.
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsFallendAnsteigendAnsteigend
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkauf
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Durchschnittl. Empfehlung HALTEN
Anzahl Analysten 20
Mittleres Kursziel 565,89 JPY
Letzter Schlusskurs 523,80 JPY
Abstand / Höchstes Kursziel 183%
Abstand / Durchschnittliches Kursziel 8,04%
Abstand / Niedrigstes Ziel -37,0%
Revisionen zum Gewinn/Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
NameTitel
Makoto Uchida Executive President & Chief Executive Officer
Yasushi Kimura Chairman
Ashwani Gupta COO & Representative Executive Officer
Stephen Ma Chief Financial Officer & Executive Officer
Anthony Thomas Chief Information Officer
Branche und Wettbewerber
01.01.Marktkapitalisierung (M$)
NISSAN MOTOR CO., LTD.-6.46%19 769
TOYOTA MOTOR CORPORATION-4.03%205 920
VOLKSWAGEN AG-0.80%97 279
DAIMLER AG-1.94%73 222
GENERAL MOTORS COMPANY20.00%71 522
BMW AG-3.79%54 142