Dabei gehe es um das Medikament Xolair, das von den Schweizer Pharmafirmen Roche und Novartis vertrieben werde, berichteten Forscher am Sonntag auf einer medizinischen Tagung. Es sei von der US-Arzneimittelbehörde FDA bereits 2003 erstmals zur Behandlung von Asthma zugelassen worden.

Menschen, die das Medikament verwenden, müssten zwar immer noch Lebensmittel meiden, auf die sie allergisch reagieren, sagte Studienleiter Robert Wood vom Johns Hopkins Children's Center in Baltimore. Sie müssten sich aber weniger Sorgen machen, dass sie unwissentlich geringe Teile dieser Lebensmittel zu sich nehmen. US-Behörden schätzen, dass etwa zwei Prozent der Erwachsenen in den USA und bis zu acht Prozent der Kinder von Lebensmittelallergien betroffen sind. Jedes Jahr kämen 30.000 Menschen wegen schwerster allergischer Reaktionen in die Notaufnahme, es gebe 2000 Klinik-Aufenthalte und 150 Todesfälle.

(Bericht von Nancy Lapid. Geschrieben von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com)