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Aktionäre wollen Abspaltung von Siemens Energy durchwinken

07.07.2020 | 10:28
Logo of German industrial group Siemens is seen in Zurich

- von Alexander Hübner

Siemens braucht sich um die Zustimmung der Aktionäre zur Abspaltung der Energie-Sparte keine Sorgen zu machen.

Doch von Enthusiasmus über den Börsengang von Siemens Energy ist bei den meisten Großinvestoren nichts zu spüren. Die einflussreichen Aktionärsberater ISS und Glass Lewis empfehlen, dem Spin-off auf der außerordentlichen Online-Hauptversammlung am Donnerstag (9. Juli) zuzustimmen, wie aus den Reuters vorliegenden Unterlagen hervorgeht. Nach ihrem Rat richten sich viele Fonds vor allem in den USA und Großbritannien. Auch wenn einige Aktionäre wegen der hohen Kosten und möglichen Risiken der Aufspaltung die Stirn runzelten, "finden wir keinen überzeugenden Grund zu empfehlen, dass die Aktionäre den Vorschlag nicht unterstützen sollten", formuliert Glass Lewis zurückhaltend. ISS schreibt dagegen von "überzeugenden strategischen Überlegungen".

Siemens Energy soll am 28. September an die Frankfurter Börse gehen. 55 Prozent der Aktien werden an die Siemens-Aktionäre verteilt. Mit 91.000 Mitarbeitern und 29 Milliarden Euro Umsatz - einschließlich der Windkraft-Tochter Siemens Gamesa - umfasst es rund ein Drittel der bisherigen Siemens AG.

Einer von zwei Vereinen von Siemens-Belegschaftsaktionären will gegen den Spin-off stimmen. Der zweite, "Wir für Siemens", ist dafür, schreibt aber von einer "schwierigen Aufgabe in krisengeschüttelten Zeiten". "Die Abspaltung der Siemens Energy AG löst bei uns keine Euphorie aus. Der Zug in Richtung Spin-off rollt, wir selbst werden ihn nicht zum Stillstand bringen", heißt es fatalistisch. Siemens müsse aber auf Dauer mit mehr als 25 Prozent Ankeraktionär des abgespaltenen Unternehmens bleiben, um einen Ausverkauf wie bei der ehemaligen Lichttechnik-Tochter Osram zu verhindern.

Wie die Inhaber von Belegschaftsaktien macht sich auch der Corporate-Governance-Experte Winfried Mathes vom Sparkassen-Wertpapierhaus Deka gewisse Sorgen um die Krisenfestigkeit des verbleibenden Siemens-Geschäfts mit Infrastruktur-Technik, Industrie-Automatisierung und Zügen. Ausgerechnet die künftigen Kernsparten hätten in der Corona-Krise Gewinneinbußen hinnehmen müssen. "Da zeigt sich, dass der Schuss einer allzu starken Fokussierung in Krisenzeiten auch nach hinten losgehen kann."

"DER WEG ZUM GRÜNEN UNTERNEHMEN IST NOCH WEIT"

Auch die Strategie des neuen Siemens-Energy-Chefs Christian Bruch sei unklar, findet Mathes: Stünden Kostensenkungen im Vordergrund - oder der Umbau des Geschäfts von der fossilen Energieerzeugung zu Wind und Wasserstoff als Energieträgern der Zukunft? Seine Kollegin Vera Diehl von Union Investment hat mehr Zuversicht: "Mit mehr Unabhängigkeit bekommt Siemens Energy die Chance, Rendite und Klimaschutz miteinander zu verbinden. Aber der Weg zum 'grünen Unternehmen' ist noch weit."

Der ökologisch ausgerichtete Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre will gegen die Abspaltung stimmen. Er glaubt nicht an Siemens Energy als Motor der Energiewende: Auf absehbare Zeit setze das Unternehmen in großem Maß auf Öl, Gas und sogar Kohle. "Ohne eine Strategie mit klaren Zielen und Meilensteinen zum Ausstieg aus fossilen Energien ist Siemens Energy jedoch zum Scheitern verurteilt." Siemens wolle sich mit der Abspaltung wohl doch nur von einer renditeschwachen Sparte trennen.

Kaum Kritik üben die Investoren am Wechsel von Siemens-Chef Joe Kaeser an die Spitze des Aufsichtsrats von Siemens Energy. Bei der Siemens AG hätte er zwei Jahre nach seinem Abschied als Vorstandschef darauf warten müssen. Für ISS und Glass Lewis, die sonst penibel auf die Einhaltung der "Abkühlungs"-Zeiten achten, ist das kein Thema. Nur Mathes findet, der Schritt sei mit Blick auf die Grundsätze guter Unternehmensführung "schwer verdaulich".


© Reuters 2020
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