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Gazprom : Gasverarbeitungswerk Amur wurde in Betrieb genommen

09.06.2021 | 23:36

PRESSEMITTEILUNG

Pressemitteilung

9. Juni 2021, 14:30 Uhr

Heute fand in einer Telekonferenz die feierliche Inbetriebnahme der ersten technologischen Ausbaustufe des Gasverarbeitungswerkes Amur statt. Es gehört zu den weltweit leistungsstärksten Betrieben. Die Umsetzung eines derart großangelegten Projektes auf dem Gebiet der Erdgasverarbeitung hat in der Geschichte der russischen Gasbranche nicht ihresgleichen.

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Gasverarbeitungswerk Amur

An der Veranstaltung nahmen teil: Präsident der Russischen Föderation, Vladimir Putin, Vorstandsvorsitzender der PAO Gazprom, Alexey Miller und Gouverneur des Verwaltungsgebietes Amur, Vasily Orlov.

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Vladimir Putin. Foto: kremlin.ru

Das Gasverarbeitungswerk Amur befindet sich in der Nähe der Stadt Swobodny (Verwaltungsgebiet Amur) und wird zum größten Zentrum für die Weiterverarbeitung von Erdgas im Fernen Osten. Die geplante Kapazität des Gasverarbeitungswerkes beträgt 42 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich. Der Betrieb erhält Mehrkomponentengas aus der Lagerstätte Tschajandinskoje (Jakutien) durch die Pipeline Power of Siberia. In Zukunft wird er auch Gas aus der Lagerstätte Kowyktinskoje (Verwaltungsgebiet Irkutsk) beziehen.

Das Projekt beruht von vornherein auf dem Grundsatz, dass die Verarbeitung von Mehrkomponentengas, das durch die Power of Siberia zugeleitet wird, in der Russischen Föderation zu erfolgen hat.

Die Bauarbeiten an der ersten technologischen Linie im Gasverarbeitungswerk Amur wurden termingerecht abgeschlossen. Die Inbetriebnahme von fünf weiteren Ausbaustufen geht mit der Zunahme transportierter Gasmengen durch die Power of Siberia einher. Ab 2025 wird das Gasverarbeitungswerk seine volle geplante Kapazität erreichen.

Produkte des Gasverarbeitungswerkes Amur sind marktfähiges Erdgas (Methan) sowie werthaltige Komponenten, die für die Gaschemie und andere Industriezweige daraus extrahiert werden. Anhand hochmoderner Ausrüstung und fortgeschrittener Kryotechnologien werden dort bei voller Auslastung 2,4 Millionen Tonnen Ethan, 1,5 Millionen Tonnen verflüssigter Kohlenwasserstoffgase (LPG) und 200.000 Tonnen Pentan-Hexan-Fraktion hergestellt. Zum Hauptverbraucher von Ethan und LPG aus dem Gasverarbeitungswerk Amur wird der Gaschemiekomplex Amur (gemeinsames Projekt von SIBUR und Sinopec).

Zu den wichtigsten Produkten des Gasverarbeitungswerkes Amur gehört Helium. Dies ist ein äußerst gefragtes Element für die Hightech-Industrie. Das Gasverarbeitungswerk Amur wird im Hinblick auf die Helium-Produktion (60 Millionen Kubikmeter pro Jahr) zum weltweiten Spitzenreiter. Zum Kernobjekt der Logistikinfrastruktur für Helium-Lieferungen an internationale Märkte wird der Helium-Hub in der Umgebung von Wladiwostok, der demnächst in Betrieb genommen wird.

Der Weiterverarbeitung von Erdgas zu Produkten mit hohem Mehrwert wird in der Entwicklungsstrategie der Gazprom große Bedeutung beigemessen. Nachdem das Gasverarbeitungswerk Amur seine volle geplante Kapazität erreicht hat, wird sowohl der Weiterverarbeitungsanteil am Gesamterlös als auch der Konzerngewinn erheblich zulegen. Dadurch können der Einfluss der Preiskonjunktur auf die Gazprom-Geschäfte ausgeglichen und die Wirtschaftseffizienz des gesamten umfangreichen Produktionskomplexes des Konzerns gesteigert werden.

'Das Gasverarbeitungswerk Amur gehört zu den weltweit modernsten Hightech-Produktionsstätten. Der Zeitplan für die Bauarbeiten war äußerst hart. Wir haben dafür vom ersten Pfahl bis zur Inbetriebnahme knapp sechs Jahre gebraucht. Trotzdem haben wir in dieser Zeit Arbeiten in einem beispiellosen Umfang geleistet. Heute ist das Gasverarbeitungswerk Amur in Betrieb genommen geworden und bildet einen festen Bestandteil des einheitlichen Produktionssystems der Gazprom', sagte Alexey Miller.

Hintergrundinformation

Der Bau des Gasverarbeitungswerkes Amur startete im Oktober 2015. Die Gazprom Pererabotka Blagoveshchensk (gehört der Gazprom-Gruppe an) ist Investor, Auftraggeber und Betreiber für das Gasverarbeitungswerk Amur. Das Baumanagement übernahm die Aktiengesellschaft NIPIGAZ, die der SIBUR-Gruppe angehört. Die technologische Grundausrüstung für kryogene Gastrennung wird von der deutschen Linde geliefert. Das Werk wird auch mit Anlagen russischer Maschinenbaubetriebe ausgestattet. So wurde in Sankt Petersburg unter andrem erstmals in Russland die Produktion von spiralgewickelten Wärmeaustauschern aufgenommen. Sie sind für die Wärmerückgewinnung aus der Stickstoff-Helium-Mischung bei der Heliumproduktion im Gasverarbeitungswerk Amur erforderlich.

Etwa 1.000 Lieferanten von Ausrüstung und über 500 Auftragnehmer wurden für die Projektumsetzungengagiert. Auf der Baustelle des Gasverarbeitungswerkes Amur sind gegenwärtig rund 35.000 Bauarbeiter beschäftigt. Im Betrieb sollen ca. 3.000 feste Arbeitsplätze geschaffen werden.

Im Dezember 2019 wurde die Transaktion zur Beschaffung der Projektfinanzierung für den Bau des Gasverarbeitungswerkes Amur in einem Gesamtumfang von 11,4 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Finanzierung wird von 22 Banken aus Europa, Asien und Russland bereitgestellt, einschließlich Gazprombank, Sberbank, VTB Bank, Otkritie Bank und VEB.RF. Diese Transaktion kennt nicht ihresgleichen in der Gazprom-Geschichte und gehört zu den größten Transaktionen in Europa in den letzten Jahren.

Für den Bau des Gasverarbeitungswerkes Amur wurde eine umfassende Infrastruktur errichtet, die folgende Objekte umfasst: 27 Kilometer Zufahrtstraßen, Anlegestelle am Seja-Fluss, ca. 40 Kilometer Bahnanlagen sowie drei Schichtsiedlungen, die in begleitenden Investitionsprojekten auch zum Einsatz kommen.

Das Wärmekraftwerk Swobodny, das im Frühling 2021 von Gazprom in Betrieb genommen wurde, versorgt das Gasverarbeitungswerk Amur mit Dampf für technologische Zwecke und mit Strom.

Die soziale Infrastruktur der Region wird auch ausgebaut. So werden in der Stadt Swobodny ein Wohnviertel für Mitarbeiter des Gasverarbeitungswerkes Amur sowie Mehrfamilienhäuser, eine Poliklinik, ein Kindergarten, eine Schule, ein Sportkomplex, ein Kulturzentrum mit Konzertsaal und ein Kunstzentrum für Kinder errichtet.

Die Lagerstätte Tschajandinskoje gehört zu den größten Vorkommen im Osten Russlands und gilt als Basisvorkommen des Gasförderungszentrums Jakutien. Von ihren förderbaren Gasvorräten her gehört sie zuden einzigartigen Lagerstätten: 1,2 Billionen Kubikmeter. Geplante Jahreskapazität: 25 Milliarden Kubikmeter Gas. Die Lagerstätte wurde 2019 in Betrieb genommen.

Die Lagerstätte Kowyktinskoje ist von ihren Gasvorräten her das größte Vorkommen im Osten Russlands. Sie bildet eine Basis für das Gasförderungszentrum Irkutsk. Hinsichtlich ihrer förderbaren Gasvorräte wird diese Lagerstätte als ein einzigartiges Vorkommen eingestuft: 1,8 Billionen Kubikmeter. Vorgesehene geplante Kapazität: 27 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Derzeit erfolgt der Aufschluss der Lagerstätte für deren vollständigen Betrieb.

Diese beiden Lagerstätten dienen als Ressourcenbasis für die Gaspipeline Power of Siberia. Die Gaslieferungen aus der Lagerstätte Tschajandinskoje durch diese Pipeline starteten im Jahr 2019. Derzeit baut Gazprom einen Abschnitt von der Lagerstätte Tschajandinskoje zur Lagerstätte Kowyktinskoje.

Verwaltung für Information der Gazprom


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Disclaimer

OAO Gazprom published this content on 09 June 2021 and is solely responsible for the information contained therein. Distributed by Public, unedited and unaltered, on 09 June 2021 21:35:07 UTC.


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Finanzkennziffern
Umsatz 2021 123 Mrd. - 112 Mrd.
Nettoergebnis 2021 22 204 Mio - 20 117 Mio
Nettoverschuldung 2021 46 415 Mio - 42 052 Mio
KGV 2021 4,13x
Dividendenrendite 2021 12,0%
Marktkapitalisierung 92 621 Mio 92 672 Mio 83 915 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 1,13x
Marktkap. / Umsatz 2022 1,09x
Mitarbeiterzahl 477 600
Streubesitz 50,5%
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Abstand / Durchschnittliches Kursziel 18,7%
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TOTALENERGIES SE3.99%114 432
ROSNEFT OIL COMPANY32.66%71 077