Roche gab bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung für OCREVUS (Ocrelizumab) subkutan (SC) zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) und primär progredienter Multipler Sklerose (PPMS) erteilt hat. Bei OCREVUS SC handelt es sich um eine 10-minütige Injektion, die nach demselben Zeitplan zweimal jährlich verabreicht wird wie die zuvor zugelassene intravenöse (IV) Infusion. Weltweit wurden bereits mehr als 350.000 Menschen mit Multipler Sklerose mit OCREVUS IV behandelt.

Die Zulassung basiert auf den entscheidenden Daten der Phase-III-Studie OCARINA II, die zeigte, dass OCREVUS bei subkutaner Verabreichung nicht schlechtere Blutspiegel aufweist als die intravenöse Formulierung und bei Patienten mit RMS und PPMS ein vergleichbares Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil aufweist. OCREVUS SC war gut verträglich und es wurden keine neuen Sicherheitsbedenken festgestellt. Mehr als 92% der Patienten, die im Rahmen der Studie befragt wurden, gaben an, mit der SC-Verabreichung von OCREVUS zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. OCREVUS SC wurde entwickelt, um neben der intravenösen Verabreichung eine alternative Behandlungsmöglichkeit zweimal im Jahr zu bieten, so dass die Verabreichung von OCREVUS auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten und des medizinischen Personals abgestimmt werden kann.

Die SC-Injektion wurde so konzipiert, dass sie von medizinischem Fachpersonal verabreicht werden kann, mit der Flexibilität, sie entweder in der Klinik oder außerhalb der Klinik zu verabreichen. Roche ist bestrebt, innovative klinische Forschungsprogramme voranzutreiben, um das wissenschaftliche Verständnis der Multiplen Sklerose zu erweitern, das Fortschreiten der Behinderungen bei RMS und PPMS weiter zu verringern und die Behandlungserfahrungen für Menschen, die mit Multipler Sklerose leben, zu verbessern.