Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
  1. Startseite
  2. Aktien
  3. Deutschland
  4. Xetra
  5. TUI AG
  6. News
  7. Übersicht
    TUI1   DE000TUAG000   TUAG00

TUI AG

(TUI1)
  Bericht
ÜbersichtKurseChartsNewsRatingsTermineUnternehmenFinanzenAnalystenschätzungenRevisionenDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAnalystenempfehlungenAndere SprachenPressemitteilungenOffizielle PublikationenBranchen-NewsMarketScreener Analysen

Deutschland verschreckt chinesische Touristen mit strikten Visaregeln

07.03.2016 | 10:50

PEKING (dpa-AFX) - Im Werben um ausgabefreudige chinesische Touristen hat Deutschland gegenüber anderen europäischen Ländern das Nachsehen. Der Grund: Eine penible deutsche Umsetzung der Visaregeln für Chinesen nach dem Schengen-Abkommen, die andere EU-Staaten lockerer handhaben. "Die französischen Visa sind viel leichter zu bekommen, weil die Franzosen nicht so strikt wie die Deutschen sind", sagt ein Manager des großen Reiseveranstalters Ctrip in Peking.

Obwohl sich die EU-Staaten des Schengen-Raums einheitlich an die Regeln halten sollten, verlangt Frankreich etwa keine Hotelbuchung oder Originale von Einladungsschreiben mehr. "Das Visaverfahren bei der deutschen Botschaft ist viel aufwendiger", sagt auch Managerin Hu Xiaodan vom Reisebüro Shanzhou Guolü. Auf chinesischen Internetseiten zirkulieren Tipps für Reisende nach Europa, sich besser bei den Franzosen ein Visum zu holen.

Mit viel weniger Visabeamten vergibt Frankreich viel mehr Visa und konnte so die Zahl der chinesischen Reisenden 2015 deutlich auf schätzungsweise zwei Millionen steigern. Wie aus dem Auswärtigen Amt in Berlin verlautete, vergaben die deutschen Auslandsvertretungen in China hingegen etwa 360 000 Schengen-Visa, wenngleich mehr als 80 Prozent zur mehrfachen Einreise und jedes fünfte als Mehrjahresvisum.

Obwohl Reisebüros und Touristen über hohe Anforderungen klagen, wurde das deutsche Visa-Verfahren im Auswärtigen Amt als "schnell und kundenfreundlich" beschrieben. Die Mehrzahl der Visa werde innerhalb von 48 Stunden erteilt. Um den Strom besser zu bewältigen, werden gerade mit einem externen Dienstleister in China zehn neue Visa-Antragszentren eröffnet. Seit Ende vergangener Woche sind drei neue Zentren in den Metropolen Wuhan, Chongqing und Jinan geöffnet.

Die unterschiedlich strenge Handhabung der Visabestimmungen durch EU-Staaten bestätigte allerdings auch Wei Xiao'an, Direktor der chinesischen Tourismus-Akademie. Er rechnet im nächsten Jahr mit einem Anstieg der Zahl chinesischer Touristen im Ausland um rund zehn Prozent auf mehr als 130 Millionen. Obwohl die Hauptzielländer weiter in Asien liegen, sieht der Direktor einen verstärkten Trend nach Europa. "Der Tourismus nach Europa wird rasant ansteigen, weil die Chinesen die Lust auf Nachbarländer wie Korea und Japan verlieren."

Angst vor Terror oder die Flüchtlingskrise in Europa schrecken chinesische Touristen seiner Ansicht nach langfristig nicht ab. Zwar sind die Visazahlen für Frankreich im Dezember direkt nach den Anschlägen in Paris um 18 Prozent eingebrochen, doch sieht Wei Xiao'an nur ein vorübergehendes Phänomen: "Es gibt gewisse Auswirkungen, aber keinen grundlegenden Wandel im Reiseverhalten."

Auch chinesische Reiseveranstalter sehen Europa im Aufwind. "Es gibt wenig Angst wegen Terror oder Flüchtlingen", sagt Hu Xiaodan von Shanzhou Guolü. Auch der Ctrip-Manager findet: "Das beeinflusst chinesische Kunden nicht wirklich. Wir erwarten sehr gutes Wachstum."

Da chinesische Reisende mit ihren Einkäufen von Luxuswaren oft deutlich mehr als andere Touristen ausgeben, sind sie bei vielen beliebt. Frankreichs früherer Außenminister Laurent Fabius sieht in ihnen gar ein Heilmittel, um das Handelsdefizit mit China auszugleichen.

Auch die deutsche Tourismusindustrie wünscht sich höhere Umsätze. Nach Schätzungen könnte es mit einer erleichterten Visavergabe pro Woche einige Dutzend Direktflüge von China nach Frankfurt zusätzlich geben. "Die Deutschen schießen sich selber in den Fuß, wenn sie sich weiter so strikt an die Schengen-Regeln halten", sagt ein EU-Experte.

Die Schengen-Staaten haben es bisher aber nicht geschafft, die Liste der Anforderungen für Chinesen gemeinsam zu reduzieren. Nicht nur die Franzosen, sondern auch die Spanier und Italiener gehen offenbar großzügiger mit Visa um. "Schengen funktioniert nicht", heißt es in EU-Kreisen in Peking. Dabei gelten die Chinesen keineswegs als Problemgruppe. Es gibt weder Sicherheitsgründe noch nennenswerte Bedenken, dass Chinesen Asyl suchen oder europäische Sozialsysteme ausnutzen. Die Zahlen seien "unbedeutend", wird versichert./lw/DP/fbr

Unternehmen im Artikel: TUI AG, Thomas Cook Group plc

© dpa-AFX 2016
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
TAIWAN SEMICONDUCTOR MANUFACTURING COMPANY LIMITED 0.00%600 Schlusskurs.13.21%
TUI AG 2.11%3.627 verzögerte Kurse.-30.06%
Alle Nachrichten zu TUI AG
19.09.NACH LOCKERUNGEN :  Reiseunternehmen sehen starke Nachfrage der Briten
DP
17.09.MÄRKTE EUROPA/Aktien drehen am Verfallstag nach unten ab
DJ
17.09.Aktien Frankfurt Schluss: Dow und grosser Verfallstag belasten Dax
AW
17.09.MÄRKTE EUROPA/DAX-30 dreht an seinem letzten Tag klar ins Minus
DJ
17.09.MÄRKTE EUROPA/DAX-30-Tag dreht an seinem letzten Tag klar ins Minus
DJ
17.09.Aktien Frankfurt: Unsicherheit und grosser Verfallstag bremsen Dax
AW
17.09.MÄRKTE EUROPA/Gewinne schmelzen am letzten DAX-30-Tag
DJ
17.09.AKTIEN IM FOKUS : Stimmung steigt bei Reisewerten wie Lufthansa, Fraport und Tui
DP
17.09.MÄRKTE EUROPA/Freundlich - Großer Verfall und letzter DAX-30-Tag
DJ
16.09.MEHR PLÄTZE AN DER SONNE : TUI stockt Angebot für Herbstferien auf
PU
Weitere Nachrichten
News auf Englisch zu TUI AG
20.09.TUI AG(LSE : TUI) dropped from S&P Global BMI Index
CI
17.09.BÖRSE LONDON : Miners weigh London's FTSE 100 down; travel stocks jump
RE
17.09.Miners weigh London's FTSE 100 down; travel stocks jump
RE
10.09.FTSE Edges Higher as Gains for Oil, Mining Stocks Offset Weaker Travel Shares
DJ
09.09.FTSE 100 Retreats Again as Travel, Retail Stocks Fall
DJ
08.09.TUI : Overcoming the pandemic with virtual reality in education – New TUI ..
PU
07.09.TUI : The RIU chain reopens two hotels in Cape Verde
PU
07.09.TUI : powers upgraded Eurostar experiences platform as preferred tours and activ..
PU
03.09.How the Chinese tycoon driving Volvo plans to tackle Tesla
RE
02.09.Special Report-How the Chinese tycoon driving Volvo plans to tackle Tesla
RE
Weitere Nachrichten auf Englisch
Analysten-Empfehlungen zu TUI AG
Mehr Empfehlungen
Finanzkennziffern
Umsatz 2021 5 698 Mio 6 682 Mio 6 200 Mio
Nettoergebnis 2021 -2 400 Mio -2 814 Mio -2 611 Mio
Nettoverschuldung 2021 6 125 Mio 7 182 Mio 6 665 Mio
KGV 2021 -1,93x
Dividendenrendite 2021 -
Marktkapitalisierung 3 987 Mio 4 679 Mio 4 338 Mio
Marktkap. / Umsatz 2021 1,77x
Marktkap. / Umsatz 2022 0,55x
Mitarbeiterzahl 46 518
Streubesitz 64,2%
Chart TUI AG
Dauer : Zeitraum :
TUI AG : Chartanalyse TUI AG | MarketScreener
Vollbild-Chart
Chartanalyse-Trends TUI AG
KurzfristigMittelfristigLangfristig
TrendsNeutralFallendNeutral
Ergebnisentwicklung
Analystenschätzung
Verkaufen
Kaufen
Durchschnittl. Empfehlung VERKAUFEN
Anzahl Analysten 10
Letzter Schlusskurs 3,63 €
Mittleres Kursziel 2,40 €
Abstand / Durchschnittliches Kursziel -33,8%
Revisionen zum Gewinn je Aktie
Vorstände und Aufsichtsräte
Friedrich Peter Joussen Chief Executive Officer
Sebastian Ebel Chief Financial Officer
Dieter Zetsche Chairman-Supervisory Board
Frank Rosenberger Chief Information Officer & Head-Future Markets
Hilka Schneider Group Director-Legal, Compliance & Board Office
Branche und Wettbewerber