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ANALYSE/Manches Unternehmen leidet nach Corona unter zu viel Nachfrage

26.04.2021 | 17:39

Von Laura Forman

NEW YORK (Dow Jones)--Selbst für äußerst spartanische Unterkünfte lässt sich bald auf Airbnb kräftig abkassieren. Die Erholung der US-Wirtschaft von Covid-19 verursacht einen Preisschock für viele Waren sowie Dienstleistungen, und einige Unternehmen sehen sich dem Widerstand der Verbraucher gegenüber.

Uber zum Beispiel hat zwar mitgeteilt, dass es nicht annähernd genug Fahrer hat, um die wachsende Nachfrage der Kunden zu befriedigen, meint aber auch, dass die Kunden nicht bereit sind, mehr als den üblichen Preis für eine Fahrt zu bezahlen. Mittlerweile bemühen sich Uber und andere Taxi-Apps, Fahrer auf ihre Plattformen zu locken, um das Angebot zu erhöhen und den Kunden vernünftigere Preise anzubieten, die zu einem "Business as usual" zurückführen könnten.

 Viele Branchen mit Angebotsknappheiten 

Angebotsrückgänge in anderen Sektoren könnten ebenfalls die allgemeine Erholung behindern. Vergangenes Jahr haben Mietwagenfirmen ihre Fahrzeuge eingemottet, um die Kosten zu senken, als die Nachfrage einbrach. Jetzt erleben sie eine plötzliche Erholung inmitten der Autoknappheit. Experten sagen, dass es bis weit ins nächste Jahr hinein dauern könnte, bis die Bestände wieder aufgefüllt sind.

Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge beschweren sich treue Kunden in letzter Zeit über "inakzeptable" Wartezeiten und Preise, die häufig ein Vielfaches dessen sind, was sie vor der Pandemie waren. Autohändler sehen sich ähnlichen Zwängen gegenüber. Autonation sagte vergangene Woche, dass der Bestand um mehr als 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken ist und dass sich das Ungleichgewicht zwischen Angebot sowie Nachfrage in diesem Jahr wahrscheinlich nicht ausgleichen wird.

 Airbnb klagt über zu wenige Gastgeber bei zu vielen Gästen 

Ähnlich sieht es beim sogenannten Home-Sharing aus. Laut einer Skift-Analyse von Anfang dieses Monats hat Airbnb während der gesamten Pandemie Gastgeber verloren - insbesondere diejenigen, die nur eine Immobilie anbieten. Die Analyse stellt fest, dass aber Eigentümer von Einzelobjekten mehr als 70 Prozent der gesamten Gastgeberpopulation von Airbnb ausmachen. Das Unternehmen lockt nun Gastgeber an, indem es ihnen zeigt, wie viel sie in diesem Sommer verdienen können, sogar mit einer Jurte, einem kleinen Haus oder einer Scheune.

Airbnb-Chef Brian Chesky sagte Anfang des Monats in einem CNBC-Interview, dass sein Unternehmen eine wachsende Stärke seiner Gastgebergemeinschaft verzeichnet. Aber zugleich habe seine Firma auch ein Luxusproblem, da sie mit mehr Gästen als Gastgebern zu kämpfen habe. Luxusprobleme sind aber immer noch Sorgen, vor allem, wenn die Pandemie die Aufmerksamkeit auf Home-Sharing-Konkurrenten wie Vrbo von Expedia gelenkt hat.

 Fluggesellschaften klagen über Pilotenmangel 

Der Pilotenmangel bei Fluggesellschaften ist ein Problem, das schon vor der Pandemie bestand. Es wurde durch den Nachfragerückgang im vergangenen Jahr vorübergehend gemildert. Doch während die Menschen wieder fliegen wollen, ist das zugrundeliegende Problem nicht gelöst, so ein Bericht der Unternehmensberatung Oliver Wyman vom März. Investitionen in Kadettenausbildungsprogramme wurden gekürzt, und einige Fluggesellschaften ermutigten Piloten im vergangenen Jahr, vorzeitig in den Ruhestand zu gehen, um Kosten zu sparen.

Neue Pilotenanwärter könnten den Einstieg in eine zyklische Branche überdenken und sich stattdessen für einen stabileren Job entscheiden, so der Bericht. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Branche Ende dieses Jahres einen Pilotenmangel erleben könnte, der bis 2025 vielleicht die Marke von zehntausend Piloten weniger erreicht, als die Nachfrage erfordert. Die Preisbeschränkungen und die Nachfrage sind bereits jetzt so groß, dass die Sitze in der Mitte der Maschinen zunehmend von den Fluggesellschaften vergeben werden, obwohl neuere Untersuchungen zeigen, dass sich das Risiko von Corona deutlich reduziert, wenn diese Sitze leer bleiben.

 Eine genaue Analyse vor Investment-Entscheidungen tut not 

Die Anleger erwarten, dass diese Unternehmen profitieren werden. Uber und Lyft notieren über den Höchstständen des vergangenen Jahres. Avis Budget wird jetzt auf einem Zehn-Jahres-Hoch gehandelt und die Aktien von Autonation haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Airbnb notiert mehr als 150 Prozent höher als bei seinem Börsengang vor weniger als fünf Monaten, und die Aktien der großen Fluggesellschaften haben sich seit den Tiefstständen des vergangenen Jahres mehr als verdoppelt. Eine sich erholende Nachfrage ist eine großartige Sache für die US-Wirtschaft insgesamt, aber Investoren, die auf einzelne Sektoren setzen, sollten bedenken, wie viel Arbeit noch vor ihnen liegt, um die Auswirkungen genau auszurechnen.

Kontakt zur Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/axw/kla

(END) Dow Jones Newswires

April 26, 2021 11:38 ET (15:38 GMT)

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