Zürich (awp) - Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter der Credit Suisse haben laut einem Bericht von Reuters gemeinsam mit dem Wirtschaftsprüfer KPMG in den USA die Abweisung einer Klage erwirkt. Die Kläger warfen den Mitarbeitern und dem Wirtschaftsprüfer vor, sie hätten 20 Jahre lang ein kontinuierliches Missmanagement zugelassen, welches schliesslich zum Untergang der Bank und zur Übernahme durch die UBS geführt habe.

Ein US-Bezirksgericht in Manhattan habe den entsprechenden Entscheid am Donnerstag veröffentlicht, heisst es im Bericht von Reuters. Laut dem Gerichtsentscheid reiche der Vorwurf, die Beklagten hätten die unrechtmässige "Ausplünderung" der Credit Suisse zugelassen, nicht aus, um in der vorgeschlagenen Sammelklage Ansprüche wegen Erpressung geltend zu machen.

Das Gericht wies auch eine nach Schweizer Recht erhobene Klage mit der Begründung ab, dass diese am besten von den Gerichten in der Schweiz verfolgt werden könne.

Eine Stellungnahme der UBS steht derzeit noch aus.

cf/tv