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Walt Disney : ANALYSE/Disney könnte Netflix letztlich doch gefährlich werden

11.12.2020 | 14:46

Von Dan Gallagher

SAN FRANCSICO (Dow Jones)--Walt Disney wirkt nur wie ein vorsichtiges Unternehmen. Der Unterhaltungskonzern ist im Streaming-Geschäft innerhalb kürzester Zeit heimisch geworden. Disney+, der erst vor einem Jahr gestartete eigene Streaming-Dienst unter der Kernmarke, hat mittlerweile 86,8 Millionen zahlende Kunden. Das hatte sich der Konzern eigentlich erst nach fünf Jahren vorgenommen. Der Erfolg hat Disney nun dazu veranlasst, seine Prioritäten zu überdenken und den Wettbewerb damit interessanter zu gestalten: Am Donnerstag kündigte das Management ein neues Ziel von 230 bis 260 Millionen zahlenden Kunden bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023/24 an.

Selbst Streaming-Pionier Netflix kommt noch nicht annähernd an dieses Niveau heran. Wenn man Disneys andere Streaming-Geschäfte wie Hulu und ESPN+ dazu nimmt, könnte der Konzern bis September 2024 auf 300 bis 350 Millionen zahlende Kunden im Streaming-Bereich kommen. Bei Netflix rechnen die Analysten laut Factset mit einem Kundenstamm von knapp über 300 Millionen zu dem Zeitpunkt.

Es ist ein ambitioniertes Ziel und alles andere als eine sichere Sache, insbesondere da Disney und Netflix einen großen Teil ihrer jüngsten Erfolge der Pandemie verdanken, die Kinos, Themenparks, Restaurants und andere Möglichkeiten der Unterhaltung beeinträchtigt hat. Netflix hat Investoren explizit gewarnt, dass ein großer Teil des jüngsten Wachstums wohl auf Vorzieheffekten beruht. Während Netflix ein reines Streaming-Unternehmen ist, hat Disney bei einer vierstündigen Investorenveranstaltung am Donnerstag deutlich gemacht, dass man bei Filmen fürs Kino nicht das Handtuch wirft. Das Unternehmen will nächstes Jahr und darüber hinaus groß budgetierte Filme der Marken Disney, Star Wars und Marvel in die Kinos bringen.

Disney hat jetzt viele Möglichkeiten, auf beiden Seiten des Spielfelds zu agieren. Das Unternehmen hat Einblicke in mehrere Serien und Filme von seinen Blockbuster-Franchises gegeben, die auf Disney+ laufen sollen. Darunter ist ein für 2022 geplanter Star-Wars-Film namens "Andor" von Drehbuchautor Tony Gilroy, der die "Bourne"-Filme geschrieben hat. Außerdem wird es mehrere Serien aus dem Marvel-Universum geben. Zudem hat der Konzern dank der Übernahme von Twentieth Century Fox und anderer Sender wie FX viel Material, um die ganze Publikumsbandbreite zu bespielen. Der Erfolg von Disney+ gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, flexibel zu agieren, anders als der Konkurrent Warnermedia. Die AT&T-Tochter hat jüngst angekündigt, alle von Warner Bros. für nächstes Jahr geplanten Kinofilme auch auf dem Streaming-Dienst HBO Max laufen zu lassen, der wesentlich schlechter läuft als die Konkurrenz.

Für Disney ist Streaming aber keine günstige Angelegenheit. Der Konzern bleibt bei seinem ursprünglichen Ziel, das Geschäft bis Ende des Geschäftsjahres 2023/24 profitabel zu machen, obwohl jetzt eine größere Anzahl an Kunden erwartet wird. Disney will es schaffen, jedes Jahr 100 Serien und Filme für Streaming zu veröffentlichen, viel davon Marvel oder Star Wars, was nicht gerade billig wird. Aber die Anleger haben Disney praktisch einen Blankoscheck ausgestellt, indem sie die Aktie nach der Ankündigung des Konzerns Mitte Oktober, sich künftig mehr auf Streaming zu konzentrieren, um 24 Prozent in die Höhe schickten. Man kann Disney nicht dafür beschuldigen, das zu Geld machen zu wollen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/mgo/kla

(END) Dow Jones Newswires

December 11, 2020 08:45 ET (13:45 GMT)

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