Zürich (awp) - Am Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich am Dienstag eine kaum veränderte Eröffnung ab. Damit würde der Leitindex SMI an seine Vortagestendenz anknüpfen. Auch die Vorgaben geben keine klare Richtung vor. Während die Wall Street freundlich geschlossen hat, geben die Börsen in Asien am Dienstagmorgen nach, nachdem sie am Montag teilweise starke Zuwächse verbucht hatten.

Jüngste Daten aus China drückten aktuell etwas auf die Stimmung, heisst es. So sind die Exporte stärker als befürchtet gefallen. Es werde derzeit geprüft, ob der starke Lauf der Vorwoche nachhaltig war. Immerhin stünde der starke November-Auftakt in krassem Gegensatz zum sehr schwachen Oktober. Anleger sollten aber mit Vorsicht vorgehen, da Aktien immer noch nicht genügend Halt hätten, um einen neuen Bullenmarkt sicher zu etablieren und aufrechtzuerhalten, so ein Marktteilnehmer.

Die Bank Julius Bär berechnet den vorbörslichen SMI gegen 08.15 Uhr um 0,06 Prozent tiefer bei 10'570,75 Punkten. Von den 20 SMI-Titeln geben alle bis auf die UBS (+1,8%) nach.

Das Hauptaugenmerk gilt an diesem Tag denn auch der Grossbank. Diese hat im dritten Quartal 2023 zwar einen hohen Verlust erlitten. Bereinigt um Integrationskosten schaute allerdings ein deutlicher Gewinn vor Steuern heraus. Die UBS selbst hatte lediglich ein ausgeglichenes bereinigtes Vorsteuerergebnis in Aussicht gestellt. Die ersten Analystenkommentare fallen denn auch positiv aus.

Für die übrigen SMI-Blue Chips geht es zwischen 0,1 Prozent (Swisscom) und 0,3 Prozent (ABB) abwärts.

Gegen den Trend fester notieren vorbörslich noch der Personalvermittler Adecco (+0,6%) und der Immobilien-Konzern PSP (+0,8%). Während Adecco am Investorentag um Optimismus bemüht ist und entsprechend die Mittelfristziele bestätigt, kann PSP zunächst mit den vorgelegten Zahlen punkten. Der Immobilienkonzern hat sich in einem schwieriger gewordenen Umfeld gut geschlagen.

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