Zürich (awp) - Die Spac-Gesellschaft VT5 hat ihr Aktienrückkaufprogramm im Vorfeld des Börsengangs ihrer Zielgesellschaft, der Baselbieter R&S Gruppe, beendet. Rund 65 Prozent der Aktionäre haben ihre Aktien behalten. Nun kann das Bookbuilding-Verfahren für die geplante Kapitalerhöhung starten.

Insgesamt wurden laut Mitteilung vom Donnerstag gut 7 Millionen A-Aktien und damit rund 35 Prozent der Aktien zum Rückkauf angeboten. Diese Anzahl sei im Rahmen der Erwartungen gelegen, heisst es. Das Rückkaufangebot sei im Einklang mit den Regeln der SIX Swiss Exchange für Spacs durchgeführt worden. Aktionäre haben das Recht, ihre Aktien vor dem Kauf der Zielgesellschaft zurückzugeben.

Starkes Investoreninteresse

Als nächster Schritt folgt nun eine nötige Kapitalerhöhung zur vollständigen Finanzierung der R&S-Transaktion. Das Bookbuilding dafür findet am (heutigen) 7. und (morgigen) 8. Dezember statt. VT5 bekräftigt ein starkes Investoreninteresse: Man habe feste und weiche Zusagen von neuen und bestehenden Investoren erhalten, heisst es dazu.

Das Basisangebot besteht den Angaben zufolge aus rund 5,4 Millionen Aktien, zudem gibt es eine Aufstockungsoption von bis zu 3 Millionen Aktien. Die Preisspanne für die angebotenen Aktien wurde auf 10,00 bis 10,50 Franken festgelegt. Weiter beabsichtige VT5, nach dem Angebot mindestens 1'000'000 eigene Aktien zu halten. Die endgültige Anzahl der neuen Aktien und der Preis werden nach Ende des Bookbuilding-Verfahren festgelegt.

Am kommenden Montag (11.12.) findet ausserdem eine ausserordentliche Generalversammlung statt, welche die Kapitalerhöhung sowie die weiteren Bedingungen regeln soll. Der Börsengang der Industriegruppe R&S ist dann für den kommenden Mittwoch (13.12.) geplant.

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