Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

BRENT CRUDE OIL SPOT

ÜbersichtKurseChartsNewsDerivate 
ÜbersichtAlle NewsAndere Sprachen

Bennett: Israel wäre neuem Atomkommen mit dem Iran nicht verpflichtet

23.11.2021 | 10:14

TEL AVIV (dpa-AFX) - Israel sieht sich auch im Fall einer Rückkehr zum internationalen Atomabkommen mit dem Iran nicht an dieses gebunden. Der israelische Regierungschef Naftali Bennett sagte am Dienstag bei einer Sicherheitskonferenz in der Nähe von Tel Aviv, Israel sei unter solchen Umständen "natürlich kein Vertragspartner".

Von dem 2015 ausgehandelten Vertrag habe Israel sich "wie von einer Schlaftablette" beeinflussen lassen, erklärte Bennett. Diesen Fehler werde man nicht wiederholen. "Wir werden uns unsere Handlungsfreiheit bewahren." Israel stehe eine schwierige Zeit bevor. "Es kann auch mit unseren besten Freunden zu Meinungsverschiedenheiten kommen."

Nach fast sechsmonatiger Pause wegen des Regierungswechsels im Iran sollen die Gespräche zur Rettung des Atomabkommens kommende Woche in Wien fortgesetzt werden. Die USA hatten den Pakt, der den Bau von Atomwaffen in Iran verhindern soll, 2018 verlassen und neue Sanktionen verhängt. Daraufhin hielt sich auch Teheran nicht mehr an die Vereinbarungen. Israel wirft dem Iran allerdings vor, es habe auch nach Unterzeichnung des Abkommens heimlich weiter den Bau von Atomwaffen angestrebt.

Die EU und die verbliebenen Partner in dem Deal - China, Russland, Frankreich, Großbritannien und Deutschland - bemühen sich in Wien um die Rückkehr der USA zu dem Abkommen sowie Irans Rückkehr zu seinen Verpflichtungen.

Bennett sagte während des Vortrags, Teheran strebe nach einer "schiitischen Hegemonie unter einem atomaren Schirm" in der Region. Der Iran sei mit seinem Atomprogramm so weit wie noch nie. Teheran habe außerdem "einen Ring von Milizen und Raketen um Israel gelegt". Er nannte als Beispiel die libanesische Hisbollah-Miliz im Norden und die islamistische Hamas sowie den Islamischen Dschihad im Gazastreifen im Süden. Der Iran zahle dafür selbst aber keinen Preis. Dies sei nicht logisch. Statt die Milizen zu jagen müsse Israel vielmehr "zum Entsender kommen".

Der Iran und die mit ihm verbündete Hisbollah haben ihre Präsenz in Syrien in den letzten Jahren ausgebaut. Israels Luftwaffe greift immer wieder Ziele im Nachbarland Syrien an, um seinen Erzfeind Iran daran zu hindern, dort weiter Fuß zu fassen./le/DP/eas


© dpa-AFX 2021
Alle Nachrichten zu BRENT CRUDE OIL SPOT
24.01.IRAN : Hungerstreik in Wien hat keine Auswirkung auf Atomverhandlungen
DP
20.01.BAERBOCK :  Iran dreht an der 'nuklearen Eskalationsspirale'
DP
20.01.UKRAINE-KONFLIKT :  Blinken um Klarstellung von Biden-Äußerung bemüht
DP
20.01.US-AUSSENMINISTER BLINKEN : Nord Stream 2 ist Druckmittel gegen Moskau
DP
20.01.BLINKEN :  USA und Deutschland vereint im Ukraine-Konflikt
DP
20.01.Russland hält Manöver mit mehr als 140 Kriegsschiffen ab
DP
20.01.Ukraine-Konflikt - Expertin erwartet keine Gas-Versorgungsprobleme
DP
20.01.KREML :  Bidens Drohungen könnten Krieg provozieren
DP
20.01.Preis für Opec-Öl steigt weiter
DP
19.01.RAISI TRIFFT PUTIN : Iran setzt auf Unterstützung Russlands
DP
Weitere Nachrichten und Newsletter
News auf Englisch zu BRENT CRUDE OIL SPOT
2013As long as the Cyprus banking crisis doesn't become a contagion, oil prices should be s..
RE
Weitere Nachrichten und Newsletter auf Englisch
Chart BRENT CRUDE OIL SPOT
Dauer : Zeitraum :
Brent Crude Oil Spot : Chartanalyse Brent Crude Oil Spot | MarketScreener
Vollbild-Chart