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MÄRKTE EUROPA/DAX steigt über 15.800 - Autos und Banken ziehen an

06.08.2021 | 16:21

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Ein starker US-Arbeitsmarktbericht treibt Europas Börsen am Freitagnachmittag etwas nach oben. Der DAX steigt um 0,2 Prozent auf 15.779 Punkte, zum Allzeithoch fehlen nun nur noch wenige Punkte. Der Euro-Stoxx-50 steigt auf den höchsten Stand seit Januar 2008, er zieht um 0,3 Prozent auf 4.174 Punkte an. "Der freundliche Grundton an den Aktienmärkten dürfte erhalten bleiben", so ein Marktteilnehmer mit Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht. "Die Konjunktur läuft weiter, aber ohne zu überhitzen", so der Marktteilnehmer. Die US-Wirtschaft hat im Juli 943.000 neue Stellen geschaffen, fast 100.000 mehr als erwartet. Die Arbeitslosenquote ging unerwartet deutlich zurück auf 5,4 Prozent.

Auf der Gewinnerseite liegen nach den US-Arbeitsmarktdaten die Aktien aus der Autoindustrie und die Papiere der Banken. Beide Stoxx-Branchenindizes legen um jeweils etwa 1,5 Prozent zu. Die Auto-Aktien profitieren vom festeren Dollar, die Banken von den leicht steigenden Renditen langlaufender Anleihen. Größter Gewinner ist aber nach wie vor der Stoxx-Index der Versicherungen mit einem Plus von 1,7 Prozent. Er erholt sich mit der Allianz-Aktie.

   Allianz-Zahlen überzeugen - US-Risiken im Blick 

Allianz gewinnen 2,9 Prozent. Nach Angaben aus dem Handel sind die Zweitquartalszahlen besser als erwartet ausgefallen. In der Folge hat der Konzern die Prognosespanne für das Gesamtjahr leicht angehoben. Positiv dürfte am Markt auch die Ankündigung eines 750 Millionen Euro schweren Aktienrückkaufprogramms aufgenommen werden. Anleger seien aber sehr vorsichtig bei dem Thema US-Klagen. Wichtig sei, dass der Konzern eine Größenordnung des möglichen finanziellen Risikos benenne, um dieses greifbarer zu machen, heißt es. In der Telefonkonferenz konnte der Konzern dazu aber weiter keine Angaben machen.

Größter Gewinner im DAX sind Bayer, die sich nach dem Kurseinbruch des Vortages nun um 3,7 Prozent erholen. Daimler steigen um 1,5 Prozent, BMW um 1,3 Prozent und VW um 1,2 Prozent. Daneben ziehen Deutsche Bank um 1,2 Prozent an.

Dagegen fallen Merck KGaA nach der jüngsten Rally nun um 3,7 Prozent zurück. Siemens geben um 0,9 Prozent nach, auch sie waren am Vortag nach Geschäftszahlen stark gestiegen.

Der Einbruch bei Hellofresh ist zum Einstieg genutzt worden, sie notieren nun fast unverändert. Der Kochboxenversender erwartet im laufenden Jahr Umsätzezuwächse auf währungsbereinigter Basis von 45 bis 55 Prozent nach bislang 35 bis 45 Prozent. Allerdings kommt die Anhebung nicht ganz unerwartet. Als Belastungsfaktor hatten Händler im frühen Geschäft das neue Margenziel genannt. Die Marge soll nur noch zwischen 8,25 und 10,25 Prozent liegen nach bislang 10 bis 12 Prozent. Laut Jefferies liegt der Marktkonsens bei über 11,3 Prozent. Die Analysten hatten im Vorfeld des Zahlenausweises vor einer möglichen Senkung gewarnt und gingen in ihrer Schätzung von etwa 10 Prozent aus.

Pirelli (+5,8%) hat bessere Zweitquartalszahlen vorgelegt. Sowohl die Erwartungen an das EBIT wie auch an den Umsatz wurden klar geschlagen. Daneben hat der Reifenhersteller die Prognose für das laufende Jahr angehoben. Die Deutsche Bank sieht nun Nachholbedarf bei den Konsensschätzungen. Für Auto1 geht es dagegen um 5,2 Prozent nach unten - Anleger stören sich an der gesenkten Margenprognose für das laufende Jahr. Nach Geschäftszahlen und einem angehobenen Ausblick rücken RTL um 6,6 Prozent vor.

   Vonovia-Zahlen werden von Akquisitionsplänen überlagert 

Im Handel ist von ordentlichen Geschäftszahlen mit Blick auf Vonovia (+0,3%) die Rede. Das Unternehmen geht nun davon aus, dass der Betriebsgewinn FFO im laufenden Jahr bei 1,465 bis 1,515 (anstatt 1,415 bis 1,465) Milliarden Euro liegen werde. Allerdings sei die Prognose nur bedingt aussagefähig, so ein Händler. Denn im Blick stehe der erneute Übernahmeversuch von Deutsche Wohnen. Diese sollte dieses Mal tatsächlich gelingen, ist der Teilnehmer überzeugt. Nach der Fusion würden die Prognosen ohnehin erneut überarbeitet werden.

   LSE hat Kosten im Griff-Aktie sehr fest 

Für die Aktie der London Stock Exchange (LSE) geht es nach Zahlenausweis um 6 Prozent nach oben. Laut Barclays ist der operative Gewinn 10 Prozent über den Schätzungen ausgefallen. Ursächlich dafür war eine sehr starke Kostenkontrolle des Unternehmens. Wie die Analysten anmerken, waren Kostensynergien schneller als erwartet realisiert worden. Laut RBC Capital Markets hat die Akquisition von Refinitiv die LSE zudem in einen Informationsdienstleister mit verlässlicheren Umsatzströmen verwandelt.

=== 
Aktienindex              zuletzt      +/- %       absolut      +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50           4.174,02      +0,3%         12,94         +17,5% 
Stoxx-50                3.611,42      -0,1%         -2,56         +16,2% 
DAX                    15.779,17      +0,2%         34,50         +15,0% 
MDAX                   35.562,42      -0,5%       -164,60         +15,5% 
TecDAX                  3.781,89      -1,0%        -36,61         +17,7% 
SDAX                   16.685,70      +0,1%         12,49         +13,0% 
FTSE                    7.123,60      +0,0%          3,17         +10,2% 
CAC                     6.812,35      +0,5%         31,16         +22,7% 
 
Rentenmarkt              zuletzt                  absolut        +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite      -0,46                    +0,04          +0,12 
US-Zehnjahresrendite        1,28                    +0,06          +0,36 
 
DEVISEN                  zuletzt      +/- %  Fr, 8:04 Uhr  Do, 19:00 Uhr   % YTD 
EUR/USD                   1,1772      -0,5%        1,1826         1,1838   -3,6% 
EUR/JPY                   129,82      -0,1%        129,87         129,93   +3,0% 
EUR/CHF                   1,0743      +0,1%        1,0734         1,0734   -0,6% 
EUR/GBP                   0,8479      -0,2%        0,8494         0,8498   -5,1% 
USD/JPY                   110,28      +0,5%        109,82         109,75   +6,8% 
GBP/USD                   1,3885      -0,3%        1,3923         1,3929   +1,6% 
USD/CNH (Offshore)        6,4804      +0,3%        6,4621         6,4578   -0,3% 
Bitcoin 
BTC/USD                40.820,51      -0,3%     40.480,26      39.894,51  +40,5% 
 
ROHÖL                    zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                  69,02      69,09         -0,1%          -0,07  +43,2% 
Brent/ICE                  71,08      71,29         -0,3%          -0,21  +39,5% 
 
METALLE                  zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)             1.767,75   1.804,30         -2,0%         -36,56   -6,9% 
Silber (Spot)              24,35      25,18         -3,3%          -0,82   -7,7% 
Platin (Spot)             983,95   1.008,65         -2,4%         -24,70   -8,1% 
Kupfer-Future               4,37       4,35         +0,4%          +0,02  +23,8% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

August 06, 2021 10:20 ET (14:20 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ALLIANZ SE -0.83%197.3 verzögerte Kurse.-0.87%
AUTO1 GROUP SE -2.29%25.6 verzögerte Kurse.0.00%
BAYER AG -0.96%44.935 verzögerte Kurse.-5.78%
DEUTSCHE WOHNEN SE -1.91%39.5 verzögerte Kurse.-7.83%
GOLD -0.97%1764.15 verzögerte Kurse.-6.58%
HELLOFRESH SE -1.48%85 verzögerte Kurse.36.52%
LONDON STOCK EXCHANGE PLC -2.52%6582 verzögerte Kurse.-25.04%
MERCK KGAA -1.76%212.5 verzögerte Kurse.54.11%
PIRELLI & C. S.P.A. -0.75%5.54 verzögerte Kurse.25.92%
RTL GROUP S.A. -1.29%45.86 verzögerte Kurse.16.91%
SIEMENS AG -0.15%147.8 verzögerte Kurse.25.95%
VONOVIA SE 1.60%49.63 verzögerte Kurse.-12.73%
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