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MÄRKTE EUROPA/Leichtes Plus - Banken- und Ölwerte fester erwartet

25.06.2021 | 08:28

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit moderaten Gewinnen werden die europäischen Aktienmärkte zur Eröffnung am Freitag erwartet. Gestützt wird die Stimmung von starken Vorlagen: Nach der Einigung der US-Regierung mit dem US-Senat über das Infrastrukturpaket markierten S&P-500 und Nasdaq-Composite neue Rekordhochs. Auch in Asien ziehen die Kurse an. Zudem nimmt die Angst vor Zinserhöhungen nach beschwichtigenden Aussagen weiterer Notenbanker wieder ab. "Damit ist Risk-On angesagt", sagt ein Marktteilnehmer. Allerdings sei ein Ausbruch des DAX aus seiner Konsolidierungs-Spanne zwischen knapp 15.500 und gut 15.800 Punkten noch nicht in Sicht.

Der XDAX legt aktuell um 0,1 Prozent auf 15.613 Punkte zu. Für den Euro-Stoxx-50 geht es ebenfalls leicht nach oben.

Nach den neuerlichen Rekorden beim Nasdaq-Composite rücken auch in Europa die Technologie-Aktien in die Favoritenstellung. "Nach der Sektor-Rotation in Value-Aktien hat jetzt eine Rotation zurück in Technologieaktien begonnen", sagt Jochen Stanzl von CMC Markets. Nach über einem halben Jahr der Konsolidierung stiegen jetzt die großen FANG-Aktien wieder. "Das zieht den gesamten Markt nach oben", so der Marktanalyst. Die Investoren wollten offensichtlich das noch lange Zeitfenster bis zu einer ersten Zinserhöhung nutzen.

Der GfK-Konsumklima-Index sprang im Juli zudem auf den höchsten Wert seit August. Die Erholung fiel dabei deutlich kräftiger aus als von Ökonomen erwartet. Dazu kommen noch die persönlichen Einkommen und Ausgaben in den USA am Nachmittag. Zudem werden die Daten zur Geldmengenentwicklung in der Eurozone veröffentlicht.

   Öl-Werte dürften gesucht bleiben 

Öl-Aktien werden mit den weiterhin anziehenden Ölpereisen erneut auf der Gewinnerseite erwartet. "Rückenwind liefern unter anderem die auf Jahrestiefs gefallenen Lagerbestände in China und die mangelnden Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen Europa und den USA mit dem Iran über die Aufhebung von Öl-Export-Sanktionen", so Dirk Steffen, Kapitalmarktstratege der Deutschen Bank. "Obgleich die Opec+ kommende Woche über eine Anhebung der Fördermengen ab August diskutieren dürfte, könnte die aktuell positive Marktstimmung die Ölpreise vorerst weiter stützen", sagt er.

Dagegen wird der Infrastrukturkompromiss in den USA negativ für die Anbieter erneuerbarer Energien gesehen, wie ein Marktteilnehmer sagt. Die ursprünglichen Pläne der Biden-Regierung für den Kampf gegen den Klimawandel in dem Paket seien um etwa 90 Prozent zusammengestrichen worden. "Nachdem die Kurse auf die Biden-Pläne positiv reagiert hatten, kommt nun Ernüchterung auf", so der Marktteilnehmer.

Auf die positive Stimmung für die Banken verweist ein Händler. Alle Institute hätten den jüngsten US-Stresstest bestanden. "Das lässt auf hohe Dividenden in der Branche hoffen", wie ein Händler sagt. Besonders positiv abgeschnitten habe die US-Tochter der Deutschen Bank, die in dem Stress-Szenario die höchste Kapitalquote erzielt habe. "Das wirkt sich bei der Deutschen zwar nicht auf die Dividendenplanung aus, positiv ist es aber trotzdem", wie ein Händler sagt.

   Starke Nike-Zahlen dürften Adidas und Puma stützen 

Die guten Nike-Zahlen rücken laut Marktteilnehmern Adidas und Puma in den Blick. "Nike dürfte das Sentiment auch für die Konkurrenten stützen", sagt ein Händler. Der im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelte Umsatz übertraf die Schätzungen. "Die Anleger dürften sich nun weiterhin auf Konsumwerte stürzen, die von der Öffnung der Wirtschaft profitieren", sagt er. Adidas und Puma legen im Spezialistenhandel jeweils um gut 2 Prozent zu.

Deutsche Post könnten dagegen leicht verschnupft auf den Ausblick von Fedex reagieren, so ein Teilnehmer. Zwar haben die Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Fedex aber nur mit einem Gewinn je Aktie von 18,90 bis 19,90 Dollar, Analysten erwarteten bisher bereits 20 Dollar. "Nach der extremen Hausse könnten Deutsche Post am Freitag erst einmal underperformen", so ein Händler. Deutsche Post liegen 0,5 Prozent im Minus.

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DEVISEN          zuletzt      +/- %   0:00 Uhr  Do, 17:13 Uhr   % YTD 
EUR/USD           1,1942     +0,09%     1,1931         1,1932   -2,2% 
EUR/JPY           132,37     +0,07%     132,27         132,23   +5,0% 
EUR/CHF           1,0956     +0,04%     1,0952         1,0960   +1,4% 
EUR/GBP           0,8574     +0,04%     0,8570         0,8579   -4,0% 
USD/JPY           110,86     -0,01%     110,87         110,83   +7,3% 
GBP/USD           1,3934     +0,10%     1,3920         1,3908   +2,0% 
USD/CNH           6,4656     -0,07%     6,4699         6,4722   -0,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        35.179,76      1,072  34.806,63      34.403,01  +21,1% 
 
ROHÖL            zuletzt  VT-Settl.      +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex          73,43      73,30     +0,18%           0,13  +51,8% 
Brent/ICE          75,63      75,56     +0,09%           0,07  +47,5% 
 
METALLE          zuletzt     Vortag      +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.778,30   1.775,48     +0,16%          +2,82   -6,3% 
Silber (Spot)      26,08      25,98     +0,39%          +0,10   -1,2% 
Platin (Spot)   1.105,15   1.096,25     +0,81%          +8,90   +3,3% 
Kupfer-Future       4,32       4,31     +0,24%          +0,01  +22,5% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

June 25, 2021 02:27 ET (06:27 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ADIDAS AG -2.46%282 verzögerte Kurse.-5.34%
BANCA MONTE DEI PASCHI DI SIENA S.P.A. 0.42%1.0845 verzögerte Kurse.3.98%
BANCO BILBAO VIZCAYA ARGENTARIA, S.A. 1.63%5.661 verzögerte Kurse.40.30%
BANCO SANTANDER, S.A. 0.52%3.099 verzögerte Kurse.22.10%
BNP PARIBAS 0.81%54.8 Realtime Kurse.27.13%
BP PLC 0.77%320.2 verzögerte Kurse.25.67%
COMMERZBANK AG 1.20%5.475 verzögerte Kurse.3.97%
CREDIT SUISSE GROUP AG 0.92%9.194 verzögerte Kurse.-19.35%
CRÉDIT AGRICOLE S.A. 0.24%11.9 Realtime Kurse.15.31%
DEUTSCHE BANK AG 1.61%10.828 verzögerte Kurse.21.00%
DEUTSCHE POST AG -1.12%57.21 verzögerte Kurse.41.26%
ENI S.P.A. 0.28%10.932 verzögerte Kurse.27.89%
ERSTE GROUP BANK AG -1.32%36.76 verzögerte Kurse.47.39%
GOLD 0.22%1749.976 verzögerte Kurse.-7.99%
ING GROEP N.V. 0.39%11.916 Realtime Kurse.55.95%
INTESA SANPAOLO S.P.A. -0.12%2.4245 verzögerte Kurse.26.76%
JULIUS BÄR GRUPPE AG -0.10%60.88 verzögerte Kurse.19.37%
MOL MAGYAR OLAJ- ÉS GÁZIPARI NYILVÁNOSAN MUKÖDO RÉSZVÉNYTÁRSASÁG 0.57%2460 Schlusskurs.12.33%
NORDEX SE -2.65%15.41 verzögerte Kurse.-25.81%
OMV AG -0.73%51.52 verzögerte Kurse.56.12%
PJSC LUKOIL 0.53%6825.5 Schlusskurs.32.07%
PNE AG 0.55%7.38 verzögerte Kurse.-7.75%
PUMA SE -3.06%98.98 verzögerte Kurse.7.26%
RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL AG 0.27%22.12 verzögerte Kurse.32.61%
REPSOL S.A. 0.30%10.72 verzögerte Kurse.29.94%
ROYAL DUTCH SHELL PLC 0.11%17.992 Realtime Kurse.23.11%
SIEMENS AG -1.53%147.96 verzögerte Kurse.25.90%
SOCIÉTÉ GÉNÉRALE 1.11%26.335 Realtime Kurse.54.71%
UNICREDIT S.P.A. -0.07%10.984 verzögerte Kurse.43.62%
VESTAS WIND SYSTEMS A/S -2.29%260.4 verzögerte Kurse.-9.55%
WTI 0.93%73.961 verzögerte Kurse.49.32%
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