Premstätten/München (awp) - Der Sensorenhersteller AMS Osram macht vorwärts mit der geplanten Bezugsrechtsemission. Die Bezugsfrist beginnt am kommenden Mittwoch, den 22. November und endet am 6. Dezember, wie AMS Osram am Montag mitteilte.

Die Geschäftsleitung des Unternehmens wolle konkret 724'154'662 neue, auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stammaktien mit vollem Dividendenrecht ab 1. Januar 2023 in Form eines Bezugsrechtsangebots zu einem Bezugspreis von 1,07 Franken je angebotene Aktie ausgeben, wie es weiter hiess. Das entspreche einem erwarteten Bruttoerlös von ungefähr 775 Millionen Franken.

Für jede bestehende AMS-Aktie erhalten die Aktionäre dabei ein Bezugsrecht. Vier Bezugsrechte ermächtigen jeden berechtigten Aktionär zum Bezug von 11 angebotenen Aktien zum Bezugspreis, wie es weiter hiess.

Die Erlöse der Bezugsrechtsemission sollen bekanntlich zusammen mit den Erlösen aus der erhöhten und erfolgreich bepreisten Emission von nicht-nachrangigen Anleihen und dem Verkauf und der Rückmietung der neuen Kulim 8-Zoll-Anlage des Konzerns zur vollständigen Rückzahlung der ausstehenden Dollar-Senior-Notes im Umfang von 450 Millionen und der Euro-Senior-Notes im Umfang von 850 Millionen verwendet werden.

Weiter sollen damit ausstehende Beträge aus bestimmten Bankkrediten beglichen werden, allgemeine Unternehmenszwecke finanziert und weitere damit verbundene Gebühren und Aufwendungen bezahlt werden. Die Bezugsrechtsemission werde ausserdem vollständig von einem Bankensyndikat abgesichert, hiess es.

Aktionäre, die ihre Bezugsrechte nicht ausüben wollen, haben ausserdem die Möglichkeit ihre Bezugsrechte während einer Bezugsrechtshandelsperiode an der Schweizer Börse SIX zu verkaufen. Der erste Handelstag der angebotenen Aktien und die Abwicklung und Lieferung der angebotenen Aktien gegen Zahlung des Angebotspreises wird von AMS Osram am oder um den 11. Dezember 2023 erwartet.

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