FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Mittwoch in einem überwiegend impulslosen Handel nachgegeben. Im Tief fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1752 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit gut drei Monaten. Bis zum Mittag erholte sie sich wieder etwas und lag bei 1,1770 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1775 Dollar festgesetzt.

Der Euro wurde am Vormittag durch den steigenden Dollarkurs unter Druck gesetzt. Ein klarer Grund dafür war jedoch nicht ersichtlich. Entscheidende Konjunkturdaten oder marktbewegende Nachrichten gab es nicht.

Die europäischen Aktienmärkte setzten ihre am Vortag begonnene Erholung fort. Hierdurch wurde am Devisenmarkt vor allem der Yen belastet. Die Währung Japans gilt unter Anlegern als Rückzugsort in ungewissen Zeiten. Bessert sich die Marktstimmung, verliert der Yen häufig an Wert.

Auch der Nachmittag verspricht am Devisenmarkt nicht sonderlich viel Aufregung. Es stehen kaum beachtenswerte Konjunkturdaten auf dem Programm. Notenbanker halten sich mit öffentlichen Auftritten ebenfalls weitgehend zurück./bgf/jsl/mis