Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

CORONA-BLOG/EU-Behörde : Omikron könnte binnen weniger Monate vorherrschend werden

02.12.2021 | 14:44

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

EU-Behörde: Omikron könnte binnen weniger Monate vorherrschend werden 

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus könnte sich nach Einschätzung der EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC in den kommenden Monaten zur vorherrschenden Variante in Europa entwickeln. "Auf Grundlage der mathematischen Modellrechnungen der ECDC gibt es Hinweise, dass Omikron binnen weniger Monate mehr als die Hälfte aller Sars-CoV-2-Infektionen in der EU/im Europäischen Wirtschaftsraum verursachen könnte", heißt es in einem Bericht der EU-Behörde zur Einschätzung der Bedrohungslage. Südafrikanische Wissenschaftler hatten die neue Corona-Variante vor einer Woche erstmals nachgewiesen. Sie weist im Vergleich zum bisher gängigen Coronavirus 32 Mutationen auf, so dass zu befürchten ist, dass sie leichter übertragbar ist. Bisher wurde die neue Variante bereits in mehr als 20 Staaten nachgewiesen, darunter Deutschland. Zur Zeit herrscht die Delta-Variante des Coronavirus in Europa vor.

WHO: Überstandene Infektion schützt offenbar nicht vor Omikron 

Eine überstandene Corona-Infektion schützt nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht vor einer Infektion mit der neuen Omikron-Variante. "Wir denken, dass eine vorherige Infektion nicht gegen Omikron schützt", sagte die Infektiologin Anne von Gottberg von Südafrikas Nationalem Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) bei einer Pressekonferenz des WHO-Regionalbüros Afrika. Die Frage werde weiter erforscht, sagte die Wissenschaftlerin. Erste Beobachtungen sprächen aber dafür, dass schon einmal Infizierte durch Omikron erneut an Covid-19 erkranken könnten. Dann fielen die Symptome aber offenbar oft weniger schwer aus. Die vorhandenen Corona-Impfstoffe dürften laut von Gottberg weiter gegen schwere Erkrankungen schützen.

Deutsche Bahn: Fahrgäste unterstützen neue 3G-Regeln 

99 Prozent der kontrollierten Fahrgäste im Fernverkehr beachten der Deutschen Bahn zufolge die neuen 3G-Regeln in Bussen und Bahnen, zieht die Bahn eine Woche nach deren Einführung in Bussen und Bahnen Bilanz. Die Reisenden seien gut informiert, hielten sich an die 3G-Regel und zeigten bei der Ticketkontrolle vielfach von sich aus zugleich ihren 3G-Nachweis vor. Bei stichprobenartigen Kontrollen hätten Sicherheits- und Kontrollteams seit 24. November rund 150.000 Reisende im Fernverkehr überprüft. Lediglich rund 200 Personen konnten keinen 3G-Nachweis erbringen und mussten den Zug verlassen, deren Anteil lag bei den Stichprobenkontrollen somit im Promillebereich. Bei festgestellten Verstößen reagierten diese zudem sehr einsichtig. Nur in Einzelfällen habe die Bundespolizei zur Durchsetzung der Regeln hinzugezogen werden müssen.

Biden will verschärfte Einreisebestimmung in Kraft setzen 

US-Präsident Joe Biden wird angesichts der Bedrohung durch die Omikron-Variante des Coronavirus Anfang kommender Woche verschärfte Einreisebestimmungen für die USA in Kraft setzen. Das kündigte ein hochrangiger Vertreter der US-Regierung an. Wer aus dem Ausland in die USA einreisen wolle, müsse dann "einen Tag vor der Abreise" einen Negativ-Befund vorlegen. Die Neuregelung gilt den Angaben zufolge sowohl für Bürger der USA als auch für Ausländer und unabhängig davon, ob die Betroffenen geimpft seien. Bislang durften die negativen Corona-Tests bei Geimpften bis zu drei Tage alt sein.

Europas oberste Epidemologin warnt vor Spaltpotenzial der Impfpflicht 

Andrea Ammon, Chefin der EU-Epidemologiebehörde (ECDC), warnt vor dem Spaltpotenzial einer allgemeinen Impfpflicht. "Eine Impfpflicht kann polarisieren", sagte die Medizinerin der Wirtschaftswoche. Sie könne dazu beitragen, dass Leute, die noch Fragen zur Impfung haben, völlig zurückschreckten. Ammon, deren Behörde den Überblick über das Pandemie-Geschehen in der EU hat, will die Zahl der Ungeimpften nicht mit der Zahl der Impfgegner gleichsetzen: "Nicht jeder Ungeimpfte ist per se gegen Impfungen." Sie geht davon aus, dass die allgemeinen Impfkampagnen ihr Potenzial ausgeschöpft haben und die verbliebenen Menschen individuell angesprochen werden müssten: "Jetzt ist Kleinarbeit notwendig."

Bund-Länder-Papier sieht Rückkehr der Inzidenz als Entscheidungsgröße vor 

Das Papier, mit dem Bund und Länder in die Ministerpräsidentenkonferenz gehen, sieht der Welt zufolge die Rückkehr des Inzidenzwerts als Entscheidungsgröße für Branchenschließungen vor. So heißt es in dem Dokument, das Welt vorliegt, unter Punkt zehn: "In Gebieten mit mehr als [350] Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen werden Clubs und Diskotheken in Innenräumen geschlossen." Über den konkreten Wert wird noch verhandelt. Eigentlich sollte die Orientierung an Inzidenzen keine Rolle mehr spielen. Nun wird offenbar geplant, wieder einen konkreten Schwellenwert einzuziehen. In Berlin etwa liegt nach Daten des Robert-Koch-Instituts die Inzidenz derzeit bei 351. Damit käme eine Schließung infrage. Der Bund stellt auch klar, dass die Länder hier nicht auf eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes warten müssten.

Britische Behörde lässt Corona-Therapie mit monoklonalen Antikörpern zu 

Die britische Arzneimittelbehörde (MHRA) hat eine Corona-Therapie mit sogenannten monoklonalen Antikörpern zugelassen, die nach vorläufigen Herstellerangaben auch gegen die neue Omikron-Variante wirksam ist. Das Medikament Sotrovimab, das der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) zusammen mit dem kalifornischen Unternehmen Vir Biotechnology entwickelt hat, werde für die Behandlung von Risikopatienten zugelassen, teilte die MHRA am Donnerstag in London mit.

Das Mittel sei "sicher und wirksam zur Verringerung der Risiken für Krankenhauseinweisung oder Tod", hob die Behörde in ihrer Mitteilung hervor. Dies gelte für "Menschen mit einer leichten bis moderaten Covid-19-Erkrankung sowie einem erhöhten Risiko, eine schwere Form der Krankheit zu entwickeln".

EMA startet beschleunigte Prüfung von Zulassung des Corona-Vakzins von Valneva 

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat eine beschleunigte Prüfung einer Zulassung des Corona-Impfstoffs von Valneva angekündigt. Die Prüfung des Vakzins VLA2001 habe bereits begonnen, teilte die EU-Behörde mit. Wann eine Entscheidung über den Totimpfstoff des französisch-österreichischen Biotechnologie-Unternehmens falle, sei noch offen. Der Totimpfstoff von Valneva enthält für die Immunisierung abgetötete Bestandteile des Coronavirus. Damit nutzt er eine ähnliche Technologie wie klassische Grippe-Impfstoffe und soll in normalen Kühlschränken gelagert werden können. Im Oktober hatte Valneva "positive" erste Ergebnisse aus der klinischen Phase-3-Studie mit dem Impfstoff bekannt gegeben. Das Mittel sei wirksamer als der Astrazeneca-Impfstoff, hieß es, und "im Allgemeinen gut verträglich". Bereits vor einer Zulassung hat die EU-Kommission einen Liefervertrag mit Valneva geschlossen.

Lindner will im Bundestag für Impfpflicht stimmen 

FDP-Chef Christian Lindner wird im Bundestag voraussichtlich für die von seiner Partei bisher abgelehnte allgemeine Impfpflicht stimmen. Linder sagte im Fernsehsender Bild Live zur Ankündigung des designierten Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD), für die Impfpflicht stimmen zu wollen: "Ich sage offen, dass meine Richtung auch die einer Impfpflicht ist." Er machte laut dem Sender aber den Vorbehalt, dass er bislang noch nicht die entsprechende Antragstexte kenne. Zur Begründung sagte Lindner, er habe auf eine Impfquote von 85 Prozent gehofft und sei "enttäuscht über die geringe Impfquote". Eine solche Impfpflicht sei "ein scharfes Schwert, aber ich glaube, es ist verhältnismäßig". Es gebe in seiner Partei aber auch andere Abwägungen.

Strengere Regeln für Weihnachtsmärkte und Karneval 

Weihnachtsmarktbesuche und Karnevalsfeiern sollen bundesweit künftig nur noch für Geimpfte und Genesene möglich sein. Beim Karneval wird zusätzlich ein aktueller Corona-Test notwendig. Das geht aus einer neuen Beschlussvorlage von Donnerstagmorgen für den Bund-Länder-Gipfel hervor, wie Business Insider berichtet. "Für Weihnachtsmärkte ist bundesweit der Zugang inzidenzunabhängig nur für Geimpfte und Genese (2G) möglich. Ergänzend kann ein aktueller Test vorgeschrieben werden (2GPlus). Die Teilnahme an Karnevalsveranstaltungen ist nur für Geimpfte und Genese möglich, die einen aktuellen Test vorweisen müssen (2GPlus)", heißt es laut dem Magazin in dem Papier.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo

(END) Dow Jones Newswires

December 02, 2021 08:43 ET (13:43 GMT)

Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
22:24RKI : Krankheitslast rückt neben Infektionszahl in den Fokus
DP
22:14Mondelez-Umsatz übertrifft Marktschätzungen dank anhaltender Nachfrage nach Snacks und Preiserhöhungen
MR
22:11MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Intel zieht Halbleitersektor nach unten
DJ
22:07Robinhood übertrifft Umsatzschätzungen dank Krypto-Boom
MR
22:03PENTAGON : Russland setzt Truppenaufmarsch weiter fort
DP
21:34Southwest Airlines meldet ersten Quartalsgewinn seit zwei Jahren
MR
21:21US-REGIERUNG : Russische Ukraine-Invasion wäre Aus für Nord Stream 2
DP
21:20Gavilon-Deal macht Glencore zum größten Sojaexporteur in Brasilien mit größerem Standbein in den USA
MR
21:19Schwedische Regierung stimmt Plänen für Atommüll-Endlager zu
DP
21:10DEVISEN : Euro fällt auf tiefstes Niveau seit Mitte 2020 - US-Dollar im Aufwind
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"