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Sparkassen-Chefvolkswirte fordern weitere EU-Freihandelsabkommen

23.02.2021 | 10:11

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die Chefvolkswirte der Sparkassen-Finanzgruppe haben die Europäische Union (EU) aufgerufen, ihre Bemühungen um internationale Freihandelsabkommen mit wichtigen Wirtschaftsräumen zu forcieren. Sie sähen dafür einen günstigen Zeitpunkt gekommen, erklärte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in einer Pressemitteilung. In den USA sei unter dem neuen Präsidenten Joe Biden eine neue, weltoffenere Regierung im Amt, und in Asien entstehe in den nächsten Jahren die größte Freihandelszone der Welt. Weltweiter Handel nach gemeinsamen Regeln nütze auch den Europäern, die für die Zeit nach der Krise den Aspekt der Nachhaltigkeit betonten.

"Die Bereitschaft zu einem transatlantischen Freihandelsabkommen dürfte nach dem Ende der Präsidentschaft von Donald Trump und den Unterschriften der 15 asiatischen Staats- und Regierungschefs unter das RCEP-Abkommen gewachsen sein", erklärte DSGV-Chefökonom Reinhold Rickes. Die Trump-Jahre hätten gerade den Europäern klar gezeigt, wie schnell man selbst bei "Wertepartnern" ohne feste und einklagbare Verträge, die zu beiderseitigem Nutzen geschlossen worden seien, "schutzlos politischer Willkür ausgesetzt" sein könne, konstatierte er.

"Mit RCEP entsteht eine Wirtschaftskooperation, die groß genug ist, aus sich heraus wirtschaftliches Wachstum zu erzeugen, das heißt wachstumsfördernde Skaleneffekte zu generieren, und auch technologische Standards zu setzen", erklärte der Chefvolkswirt der Landesbank Baden-Württemberg, Uwe Burkert. Trotzdem müsse die übrige Welt nicht tatenlos zuschauen, wie in Asien die neue Weltwirtschaftsordnung geschmiedet werde. Die Sparkassen-Chefvolkswirte ermutigten die EU "zur Offensive, um auf den Weltmärkten weiterhin bestehen zu können" und drangen auf substanzielle Freihandelsabkommen mit anderen bedeutenden Wirtschaftsräumen. Je mehr, umso besser sei es für europäische exportierende Unternehmen und umso attraktiver sei die EU als Markt.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

February 23, 2021 04:10 ET (09:10 GMT)

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