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CORONA-BLOG/Streeck widerspricht Hoffnung auf Pandemieende durch Herdenimmunität

26.09.2021 | 15:40

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Virologe Streeck widerspricht Spahns Hoffnung auf Pandemieende durch Herdenimmunität 

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hat der Hoffnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn widersprochen, dass es im Frühjahr nach mehr Impfungen und Infektionen zu einer Herdenimmunität gegen das Coronavirus als Ende der Pandemie kommen werde. Angesichts der Übertragbarkeit des Virus bei auch geimpften Infizierten sei eine Herdenimmunität nicht erreichbar, sagte Streeck der Augsburger Allgemeinen. "Man muss den Menschen klipp und klar sagen: Die Impfung dient dem Eigenschutz", betonte der Virologe. Man könne durch die Impfung nicht mehr schwer erkranken, aber Corona auch als Geimpfter weiter übertragen. "Darum wird es durch die Impfung alleine auch - anders als das gerne gesagt wird - keine Herdenimmunität geben", betonte Streeck.

Frankreich spendet 60 Millionen weitere Corona-Impfdosen an ärmere Länder 

Frankreich will doppelt so viele Corona-Impfdosen an ärmere Länder spenden wie bisher geplant. Insgesamt werde sein Land 120 Millionen Dosen zur Verfügung stellen, kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron bei dem weltweiten Musikfestival Global Citizen Live an. Er bezeichnete es als "Ungerechtigkeit", dass die Impfkampagne auf anderen Kontinenten deutlich langsamer laufe als in Europa. "Wir müssen schneller und entschlossener vorgehen", betonte Macron in seiner Videobotschaft. Am Mittwoch hatten bereits die USA angekündigt, weitere 500 Millionen Impfdosen für ärmere Länder bereitzustellen.

Müller: Reiche Länder dürfen für Drittimpfungen nicht den Weltmarkt leerkaufe 

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat vor einer zunehmenden Benachteiligung armer Länder bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen gewarnt. "Reiche Länder haben zusätzliche Impfstoffe vom Weltmarkt weggekauft, um Drittimpfungen zu ermöglichen, während über 90 Prozent der Afrikaner noch nicht einmal die erste Impfung hatten", sagte Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Eine weitere Benachteiligung der ärmeren Länder müsse unbedingt verhindert werden. Müller bekräftigte: "Wir dürfen nicht in eine Situation geraten, in der die reichen Staaten den Markt leerkaufen und Impfstoffe horten, während für die armen Länder nichts übrig bleibt."

Zahl der Passagiere im zweiten Corona-Feriensommer verdoppelt 

Deutschlands Flughäfen haben ein positives Fazit des zweiten Feriensommers mit der Corona-Pandemie gezogen. In der Sommerferienzeit vom 19. Juni bis zum 12. September hätten 28,6 Millionen Reisende einen deutschen Airport als Start- oder Zielpunkt genutzt, 14,9 Millionen mehr als im vergangenen Sommer, wie der Flughafenverband ADV mitteilte. Im Vergleich zum Sommer 2019 waren es allerdings nur halb so viele (52 Prozent). Der Verband rechnet mit weiter stabilen Passagierzahlen: "Positiv ist, dass die Reisenachfrage nach dem Ferienende nicht signifikant zurückgeht. Anhand der Buchungszahlen ist davon auszugehen, dass sich das aktuell gute Niveau im Oktober fortsetzt", erklärte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Mit dem Ende der Urlaubszeit komme auch die Geschäftsreisenachfrage wieder zurück.

RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt leicht auf 61,4 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 61,4. Am Samstag hatte die Inzidenz bei 60,6 gelegen. Vor einer Woche lag sie noch bei 70,5. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an. Laut den aktuellen Zahlen des RKI wurden binnen 24 Stunden 7.774 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.196.378. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland stieg um 28 auf nunmehr 93.393. Die Zahl der Genesenen liegt laut RKI bei etwa 3.958.000.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/kla

(END) Dow Jones Newswires

September 26, 2021 09:39 ET (13:39 GMT)

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