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Landwirte setzen Blockade von Lidl-Lagern fort

01.12.2020 | 09:40

CLOPPENBURG/EMSTEK (dpa-AFX) - Hunderte von Landwirten haben in der Nacht zu Dienstag und am Morgen ihre Proteste gegen die Preispolitik des Lebensmitteleinzelhandels fortgesetzt. Dabei kam es zu einem Unfall, als eine 17 Jahre alte Traktorfahrerin aus noch ungeklärter Ursache in Emstek mit ihrem Trecker umstürzte und sich schwer verletzte, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Am Dienstagmorgen blockierten in Cloppenburg nach Polizeiangaben rund 100 Traktoren die Zufahrt zu einem Zentrallager des Discounters Lidl. Im benachbarten Emstek beteiligten sich den Angaben zufolge 20 Traktoren an der Blockadeaktion. Auch in Rade (Kreis Harburg) und in Schwanewede blockierten Landwirte zumindest zeitweise die Zufahrt zu Lidl-Lagern. Blockaden gab es auch in Westerkappeln (Kreis Steinfurt/NRW) nahe der niedersächsischen Grenze.

Zumindest in Cloppenburg solle die Blockade weitergehen, sagte der Sprecher der Bauern-Protestbewegung "Land schafft Verbindung" in Niedersachsen, Anthony Lee. Die Forderung sei, dass der Chef der Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland), Klaus Gehrig, nach Cloppenburg komme. Lidl hatte am Montagabend prinzipielle Gesprächsbereitschaft signalisiert. Das seien nur "leere Versprechungen und Phrasen", sagte Lee dazu. Gehrig solle mit den Landwirten "auf Augenhöhe" reden.

Inzwischen bereite sich die Polizei allerdings auch darauf vor, die Blockadeaktion zu beenden, sagte ein Polizeisprecher: "Wir haben gestern den Diaolg und den Konsens gesucht, das scheint nicht geklappt zu haben. Wir sind dabei, eine ständige Rechtsgüterabwägung zu machen, und mit steigender Dauer kippt die natürlich nicht zugunsten der Versammlungsteilnehmer."/eks/DP/eas


© dpa-AFX 2020
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