Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Watchlisten für Ihre Werte
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Lauterbach (SPD) warnt vor stark steigenden Corona-Zahlen bei Kindern

24.10.2021 | 22:00

FRANKFURT (Dow Jones)--Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach warnt vor stark steigenden Corona-Infektionszahlen bei Kindern. "Wir werden nach den Herbstferien deutlich mehr Ausbrüche in den Schulen erleben, weil die Kinder nicht mehr lange lüften können", sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Auch in den Betrieben wird es Ansteckungsketten geben. Dasselbe gilt für Bars und Restaurants. Wir haben einen kontinuierlichen Anstieg zu erwarten."

Lauterbach fordert eine bundesweit einheitliche Test-Strategie an Schulen: "Dreimal in der Woche testen, das wäre mein Vorschlag, morgens mit Antigen-Tests, weil diese die vorherrschende Delta-Variante sehr zuverlässig erfassen. Dazu fünf Testtage hintereinander für Kontaktpersonen von Infizierten. So könnten wir die unkontrollierte Pandemie an den Schulen praktisch beenden." Kinder, die Kontakt mit Infizierten hatten, müssten so nicht in Quarantäne.

Lauterbach forderte einen Bund-Länder-Beschluss zum einheitlichen Vorgehen. "Mir tun die Kinder leid, die jetzt dem Long-Covid-Risiko ausgesetzt sind", sagte er dem RND. "Dass wir jetzt, bei steigenden Zahlen, an vielen Stellen aufhören zu testen, ist vollkommen unvertretbar. Wenn man in einer Schule jetzt aufhört zu testen, ist das ein Beschluss zur Durchseuchung."

Lauterbach forderte im Gespräch mit dem RND "dringend eine Rechtsgrundlage, die uns ermöglicht, die Schutzmaßnahmen zu erhalten und wahrscheinlich sogar zu verschärfen - zumindest für Ungeimpfte".

Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), sieht die Schulen für einen zweiten Corona-Herbst vorbereitet. "Bundesweit betrachtet sind die Schulen in diesem Herbst in Sachen Gesundheitsprävention besser aufgestellt als vor einem Jahr, die Impfquote unter den Beschäftigten in den Schulen ist außerordentlich hoch. Wird der Präventionsweg weiter konsequent beschritten, können die Schulen geöffnet bleiben." Finnern kritisierte, dass viele Schulen immer noch nicht mit Luftfiltern ausgestattet seien. "Hier herrscht dringender Handlungsbedarf", sagte die GEW-Vorsitzende.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/cln

-0-

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 24, 2021 18:00 ET (22:00 GMT)

Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
07:10Bitcoin setzt Abwärtstrend fort, fällt um 12,1% auf $47.176
MR
05:36PRESSESTIMME : 'Wiesbadener Kurier' zur 2G-Regel im Handel
DP
02:31Impressum
DJ
03.12.Bitcoin stürzt um 5,5% auf 53.436 $ ab
MR
03.12.Moody's bestätigt Türkei-Rating B2 - Ausblick negativ
DJ
03.12.CORONA-BLOG/Irland verschärft Corona-Einschränkungen über Weihnachten
DJ
03.12.US-Kongress wendet drohenden 'Shutdown' kurz vor Fristablauf ab
DP
03.12.DEVISEN : Euro steigt im späteren US-Handel wieder über 1,13 US-Dollar
AW
03.12.Zehntausende Corona-Tote im Oktober in Russland
DP
03.12.Biden laut Arzt mit 'Frosch im Hals' - er ist verschnupft und heiser
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"