Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

KORREKTUR/BBC: Dokumente belegen Lobby-Versuche bei UN-Klimareport

21.10.2021 | 16:50

(Der Bericht, um den es geht, soll erst im März kommenden Jahres veröffentlicht werden und ist daher nicht Grundlage für die Verhandlungen bei der COP26. Die frühere Angabe aus dem ersten Absatz wurde in einem neuen zweiten Absatz korrigiert. Im ersten Absatz wurde außerdem präzisiert, dass eine Investigativ-Plattform im Auftrag von Greenpeace die Dokumente sah.)

LONDON (dpa-AFX) - Mehrere Länder haben einem Bericht der BBC zufolge versucht, die Notwendigkeit einer raschen Abwendung von fossilen Energieträgern in einem UN-Report zum Klimawandel herunterzuspielen. Das geht aus Dokumenten des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hervor, zu denen eine Investigativ-Plattform im Auftrag von Greenpeace Zugang erhielt und sie mit der BBC teilte. Demnach solle sich unter anderem Saudi-Arabien und Australien dafür eingesetzt haben, dass in dem Bericht Forderungen nach einem raschen Ende für fossile Brennstoffe abgeschwächt oder ganz gestrichen werden.

Der betroffene Bericht soll erst im kommenden Jahr veröffentlicht werden und ist daher nicht direkt Grundlage für die Verhandlungen bei der COP26. Die Enthüllungen dürften aber die Frage aufwerfen, ob die für die UN-Weltklimakonferenz in Glasgow Anfang November anvisierten Ziele von allen Teilnehmern ernsthaft verfolgt werden.

Der IPCC oder der Zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen, wie das Gremium auf Deutsch genannt wird, betonte, die Kommentare von Regierungen seien wesentlicher Teil des Überprüfungsprozesses für den Entwurf des alle sechs bis sieben Jahre erstellten Berichts. Die beteiligten Wissenschaftler stünden unter keinerlei Druck, die Vorschläge zu übernehmen.

Die an Journalisten weitergegebenen Dokumente enthalten der BBC zufolge rund 32 000 Einlassungen verschiedener Regierungen, Unternehmen und Interessengruppen. Sie seien zum größten Teil konstruktiv abgefasst und zielten darauf, die Qualität des abschließenden UN-Reports zu verbessern, so die BBC.

Unter anderem die Schweiz soll aber beispielsweise versucht haben, Referenzen zur Bedeutung finanzieller Hilfen von reicheren an ärmere Länder im Kampf gegen den Klimawandel abzuschwächen. Aus Brasilien und Argentinien seien Argumente gegen die Empfehlung gekommen, den Fleischkonsum zu reduzieren. Mehrere Länder, darunter China und Japan machten sich für Technologien stark, durch die der Ausstoß von CO2 gebunden statt verhindert werden soll. Mehrere vornehmlich osteuropäische Länder setzten sich der BBC zufolge für eine positivere Betrachtung von Atomenergie ein./cm/DP/stw


© dpa-AFX 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
20:07Verkauf der Shell-Raffinerie Deer Park, Texas, verzögert sich bis zur Zustimmung der Aufsichtsbehörde
MR
20:07WHO für Corona-Tests statt Reisebeschränkungen
DP
19:29Lkw-Maut verstieß 2010 und 2011 teilweise gegen EU-Recht
DJ
19:20Hessen verschärft massiv die Corona-Maßnahmen
DP
19:19Söder fordert Geisterspiele - Zeit der Großevents läuft wieder ab
DP
19:11BIG direkt gesund / BIG direkt gesund hält Beitragssatz in 2022 stabil ...
DP
19:08Frühe Rabatte, knappes Angebot führen zu einem Rückgang der Einkäufe am Thanksgiving-Wochenende - NRF
MR
19:04KRETSCHMER : Länder sollen alle Instrumente für Corona nutzen können
DP
18:51URTEIL : Lkw-Maut verstieß 2010 und 2011 teilweise gegen EU-Recht
DP
18:47Kanadas Come-by-Chance-Raffinerie soll in Braya Renewable Fuels umbenannt werden
MR
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"