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Lagarde: EZB erhöht Zinsen zunächst auf neutrales Niveau

28.09.2022 | 10:16

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) wird ihre Zinsen nach den Worten von EZB-Präsidentin Christine Lagarde in den nächsten EZB-Ratssitzungen auf ein neutrales Niveau anheben. In einer Veranstaltung des Atlantic Council machte Lagarde deutlich, dass die EZB ihre Zinsen zur Verankerung der Inflationserwartungen anheben müsse, auch wenn die Inflation überwiegend auf Angebotsfaktoren beruhe, die die Geldpolitik nicht beeinflussen könne.

"Die Wiederherstellung von Preisstabilität ist die Mission der EZB", sagte Lagarde und fügte hinzu: "Unser Primärziel ist es nicht, das Wachstum zu reduzieren, unser Primärziel ist nicht, Leute zu entlassen, unser Primärziel ist nicht, eine Rezession auszulösen. Unser Primärziel ist Preisstabilität." Die EZB müsse dafür sorgen, dass die Inflationserwartungen bei 2 Prozent verankert blieben.

Die EZB hat ihre Zinsen in den vergangenen beiden Ratssitzungen um insgesamt 125 Basispunkte angehoben, so dass der geldpolitische Schlüsselsatz, der Zins für Bankeinlagen bei der EZB, bei 0,75 Prozent liegt. Wie stark die EZB ihre Zinsen noch erhöhen wird, ist unklar und innerhalb des Rats umstritten. Angesichts wiederholter negativer Überraschungen und einer Inflationsrate von zuletzt 9,1 Prozent gibt es aber kaum Argumente für ein zögerliches Vorgehen.

Lagarde sprach mit Blick auf die Entwicklung der Geldpolitik von einer "Reise" deren nächstes Ziel zunächst das Erreichen des neutralen Zinsniveaus sei. "Dorthin müssen wir uns zunächst bewegen", sagte sie. Danach müsse man sehen, welcher Zinssatz zu einer Inflationsrate von 2 Prozent führe.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/kla

(END) Dow Jones Newswires

September 28, 2022 04:15 ET (08:15 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
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